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Mi, 10:35 Uhr
04.01.2017
Bewachungskosten

Land übernimmt Kosten im Flüchtlingsbereich

Der Landkreis Nordhausen hat zum Jahresende noch einmal eine zusätzliche Finanzspritze vom Land bekommen. Migrationsminister Dieter Lauinger hat allen Thüringer Landkreisen die zusätzlichen Sicherheitskosten in der Flüchtlingsunterbringung vollumfänglich erstattet...

Von dieser Entscheidung der Landesregierung hat auch der Landkreis Nordhausen profitiert. Kurz vor Jahresende sind damit in der Landkreiskasse zusätzliche 1,7 Millionen Euro eingegangen. "Der Weg bis zur Auszahlung war zwar ein zähes Ringen, aber ich bin froh, dass das Land am Ende Wort gehalten hat", sagte Landrat Matthias Jendricke. "Mit den bereits ausgezahlten 6,3 Millionen Euro Bedarfszuweisung und diesen Mitteln haben wir damit zusammen etwas über 8 Millionen Euro zusätzlich vom Land bekommen."

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Ursprünglich wollte das Land dem Kreis von den rund 10 Millionen Euro beantragten Bedarfszuweisung nur 4,9 Millionen Euro gewähren. Daraufhin hatte Landrat Matthias Jendricke dem Kreistag vorgeschlagen, gegen diese geringe Finanzzuweisung Klage vor dem Verwaltungsgericht einzulegen. "Ich bin froh, dass sich die vielen Gespräche mit Entscheidungsträgern des Landes gelohnt haben und wir die Zuweisungssumme auf die rund 8 Millionen Euro erhöhen konnten. Damit konnte der Landkreis Nordhausen zum Jahresende die Klage gegen das Land zurückziehen."

Da die Finanzverwaltung der Kreises derzeit erst die letzten Buchungen des Vorjahres abwickelt, liegt der Jahresabschluss noch nicht vor. Jendricke konnte aber bereits den Ausblick geben, dass die Schulden des Landkreises deutlich verringert werden konnten.
Autor: red

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Kommentare
h3631
04.01.2017, 10:56 Uhr
Schneller als .......
Das hat man unserem LR zu verdanken.Was der alles in Erfurt erreicht. Die anderen LK bekommen die Sicherheitskosten ja auch erstattet. Hoffendlich wird er nicht eines Tages von anderen LK abgeworben. Es wäre ein großer VERLUST nicht nur für Nordhausen sodern ganz besonders für Riese89.
Nordhäuser Freiheit
04.01.2017, 11:29 Uhr
Unser Landrat ist ein mathematischer Faxenmacher!
Ich habs geahnt 2017 gehts mit Herrn Jendricke wieder humorvoll ins Jahr!

Neben der mathematischen Operation der Addition der von mir als Steuerzahler aufgebrachten und von Ihnen, Herr Jendricke verschleuderten Gelder, müssen Sie aber auch mal subtrahieren, also abziehen!

Für Sie Herr Jendricke mal konkret: Die Lauinger Gelder für die Bewachung haben Sie doch vorher ausgegeben. Oder irre ich mich? Also kann man sie zwar als Einnahme buchen, aber in der Bilanz sind sie doch wieder weg!

Sie sind mein Lieblings-Schelm, Herr Jendricke!
milfhunter
04.01.2017, 12:11 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verstoß gegen AGB
Bernd
04.01.2017, 13:13 Uhr
Steuerzahler übernimmt die Kosten
...aller Migranten, welche sich durch mehrere sichere Länder bewegen um sich letztendlich in Deutschland niederzulassen!

Mehr muss man dazu nicht sagen!

Doch eins noch! Der deutsche Bürger zahlt für diese unsinnige Kosten nicht nur bei Steuern und Sozialbeiträgen drauf, er muss auch auf sein friedliches Land und die Sicherheit im Land verzichten. Erst Forderungen und Klagen gegen das BAMF, dann geht es weiter mit Raub, Vergewaltigung und Mord, bis hin zu Terroranschlägen!
RaWu
04.01.2017, 15:24 Uhr
Halbwahrheit ist noch geschmeichelt.
Ich denke, die Aussage ich schlicht gelogen.

Wie Nordhäuser Freiheit schon schrieb, die Bewachungskosten sind bezahlt. Von zusätzlichem Geld kann nicht die Rede sein.

Nun wärme ich an der Stelle mal was auf.
Der Landrat hat ohne Ausschreibung einen guten Freund mit einer Sicherheitsfirma den Auftrag zur Bewachung überlassen. Wie man so hört, fallen die Rechnungen dafür nicht unter Schnäppchen. Wie bei den übrigen "Flüchtlingskosten" auch wird auch hier ein fettes Minus anfallen. Die Höhe der Erstattungen hatte die Landesregierung festgelegt. Die Rechnungen übersteigen diesen Rahmen bei weitem.
Schultze
04.01.2017, 15:26 Uhr
Unser Steuergeld im Eimer?
1,7 Millionen Bewachungskosten hat Jendricke verursacht aus unseren Steuergeldern? Den Einheimischen Beherbergungsstätten wurde nix gegeben. Immer schön unsere Steuergelder kassieren und verplempern. Gehen sie ruhig in einen anderen Landkreis und ruinieren sie den aber bitte nicht uns oder?
Peter59
04.01.2017, 16:34 Uhr
Wieder zugeschlagen......
Der Landrat"Klare Kante" hat wieder zugeschlagen, auch in anderen Bereichen......Einfach toll......Einige haben allerdings richtig angemerkt, dass das unser aller Steuergeld ist, so man welche bezahlt...... Mit diesen "Nachtragszuweisungen" hätten wir allerdings unsere maroden Kreisstraßen renovieren können, dieses Geld wäre allerdings nicht geflossen.....Also fröhlich weiterhoppeln von Loch zu Loch...... Verstehe auch nicht, warum man Atomphysiker und Chirurgen bewachen muss, aber das steht auf einem anderen Blatt........Riese 87, bitte kommen.....!!!!:)
Nordhäuser Freiheit
04.01.2017, 19:02 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrags
Mueller13
04.01.2017, 19:49 Uhr
Würde man die Grenzen schützen....
Das Ganze wird uns am Ende als Wirtschaftswachstum durch die Zuwanderung verkauft ;-)

Mal eine kurze Rechnung: 1,7 Mio gab es. Sind wir mal verdammt großzügig und sagen, so ein Wachmann kostet 15Euro die Stunde (=113.333 Wachstunden). Gehen wir weiterhin davon aus, dass ein normaler Arbeitsmonat 168 Arbeitsstunden und dass ein Jahr 12 Monate hat. Dann konnte man mit diesen 1,7Mio Euro 56,2 Wachmänner das ganze Jahr Vollzeit beschäftigen...

Ihr scheint ganz schön viele zu beschützende Objekte in Nordhausen zu haben!? Oder gibt es jetzt einen neuen Millionär in Nordhausen?
Günther Hetzer
05.01.2017, 09:22 Uhr
Milchmädchenrechnung
@Müller13,

Ihre Rechnung geht nicht auf. Der Wachmann kostet weit mehr als die 15,-€ in der Stunde. Denn der Wachmann bekommt das Geld ja nicht direkt von LRA, sondern von seinem Arbeitgeber. Der Arbeitgeber hat nicht nur die Lohnkostenkosten für den Wachmann, sondern noch einige weitere Kosten. (Da wären z.B. Anteile an der SV ((ca. 22% des Bruttolohns)), Mobilität, Ausrüstung, Weiterbildung, Berufsgenossenschaftsbeitrage, ggf. freiwillige Zulagen ((Weihnachts- Urlaubsgeld)), Steuern, Versicherungen, .... um nur ein paar zu nennen) Sie merken jetzt wohl auch, dass Sie Ihre Rechnung in der Form nicht aufstellen können.


Sofern Ihre Grundaussage war, die diese Kosten mit 1.700.000,00€ äußerst fragwürdig sind, bin ich ganz bei Ihnen. Zumal sich die Unterbringungen in Konz...ähh... Sammelunterkünften im vergangenen Jahr drastisch reduziert haben. Somit für die Bewachung weniger Personal nötig gewesen sein muss. Bei all den Milliarden die jetzt im Zuge der aktuellen Situation verpulvert werden, sind mir Kosten durch Über- und Bewachung noch mit die liebsten. Denn Sicherheitspersonal dient nicht nur ausschließlich der Sicherheit der "Gäste", sondern auch der Sicherheit des anderen Personals und der Allgemeinheit. Dies hat sich in den vergangenen 24 Monaten schon oft gezeigt. Die Polizei ist schon dauerhaft überlastet, somit müssen sich die Polizeibeamten auch nicht noch darum kümmern, Ausgangssperren o. Ä. durchzusetzen.

Natürlich wäre es die bessere Alternative, wir hätten diese Sicherheitskosten nicht und die 1,7 Millon würden von Erfurt beispielsweise für Schulmaterial fließen. (immerhin ca. 225,-€ pro Schüler im Landkreis (GS,RS,G)

(gekürzt)
Nordhäuser Freiheit
05.01.2017, 13:20 Uhr
Wurde die 1, 7 Millionen Bewachung ausgeschrieben?
Weiß jemand, ob und wo der 1.7 Millionen Auftrag zur Bewachung öffentlich ausgeschrieben wurde?

Welche Firmen haben den Zuschlag bekommen? Nach welchen Regeln fand die Vergabe statt?
Mueller13
05.01.2017, 17:07 Uhr
@Highvoltage
So Milchmädchen ist das gar nicht...
Gewöhnlich bekommen die Herren in diesem Gewerbe Mindestlohn. Damit laufen beim AG selbst nach neuem Lohngefüge 1776Euro Kosten auf. Dem LRA könnte er hingegen 2520Euro in Rechnung stellen. Lässt dem AG 744Euro/Monat für Verwaltung und Ausrüstung (und so ein Knüppel dürfte jetzt nicht so unendlich viel kosten)...

Aber ja, grundsätzlich schon mit "heißer Nadel" gestrickt. Es sollte ja nur zeigen, dass diese 1,7Mio Fragen aufwerfen. Und unbenommen sind 1,7Mio anderweitig besser untergebracht. Weil in diesem Fall sind sie einfach nur verbrannt und die Gesellschaft wird nie einen Nutzen daraus ziehen können.
Günther Hetzer
05.01.2017, 17:49 Uhr
Milchmädchen vom feinsten!
Ihre Mindestlohn-These ist absoluter Unsinn. Dazu finden Sie genug Informationen im Internet. Außerdem müssen Sie bei dieser Art der Beschäftigung Nacht-, Wochenend-, Und Feiertagszuschläge einkalkulieren.

Somit ist ein Bruttolohn von ca. 1.900,-€ als realistisch zu betrachten. Hinzu kommen die Arbeitgeberanteile an der SV (ich erinnere ca. 22% des Bruttolohns) wo wir dann bei ca. 2.300,-€ Lohnkosten sind, zudem folgen wie bereits erwähnt unzählige weitere Kosten die der Unternehmer zu zahlen hat. Auch muss man dem Arbeitgeber zugestehen, dass er für sein unternehmerisches Risiko entlohnt wird und nicht nur die entstandenen Kosten ggü. dem LRA in Rechnung stellt.

Bei Diskussion über die Anzahl der Beschäftigten, dürfen Sie auch nicht unter den Tisch fallen lassen, dass die Betreuung im Dreischichtbetrieb aufrechtzuerhalten ist.
Mueller13
05.01.2017, 19:01 Uhr
@ Highvoltage
Tarif Sachsen 2017 (nach einer Erhöhung) 9,20Euro (auch in der Nacht). Zuschläge für Sonntagsarbeit: 15%.
Wie wir alle wissen, bezahlen die meisten Firmen keinen Tariflohn. Ich habe mit 8,84Euro gerechnet, war also nur 36Cent vom Tariflohn weg. Mir ist klar, dass Sie minimum 4 Personen brauchen, um ein Objekt rund um die Uhr zu bewachen. Aber auch nach Ihrer Rechnung sollte man mit 1,7Mio 6-7 Objekte rund um die Uhr bewachen können!? Gibt es soviele in NDH?

Die Diskussion an sich ist müßig, weil ziellos. Fest steht, dass das Geld verbrannt ist. Interessant wäre, ob es eine ordentliche Ausschreibung gab oder ob der Auftrag unter Freunden verteilt wurde und wie viele zu bewachende Objekte es in NDH gibt.
Günther Hetzer
05.01.2017, 20:08 Uhr
Wir näheren uns der Sache...
"...Gibt es soviele in NDH?..." in "Nordhausen" nicht.... Im Kreis schon
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