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Sa, 20:00 Uhr
31.12.2016
Neujahrsgrüße für 2017

Bundeskanzlerin Angela Merkel

In unserer doku-Reihe können wir Ihnen nun die Neujahrsansprache von Bundeskanzlerin Angela Merkel anbieten...

"Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

2016 war ein Jahr schwerer Prüfungen. Darüber möchte ich heute Abend zu Ihnen sprechen – aber auch darüber, warum ich trotz allem für Deutschland zuversichtlich bin und warum ich so sehr von den Stärken unseres Landes und seiner Menschen überzeugt bin.

Die schwerste Prüfung ist ohne Zweifel der islamistische Terrorismus, der auch uns Deutsche seit vielen Jahren im Visier hat. 2016 griff er uns mitten in unserem Land an: in Würzburg, in Ansbach und vor wenigen Tagen erst am Weihnachtsmarkt hier an der Gedächtniskirche in Berlin.

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Und – ja – es ist besonders bitter und widerwärtig, wenn Terroranschläge von Menschen begangen werden, die in unserem Land angeblich Schutz suchen. Die genau deshalb die Hilfsbereitschaft unseres Landes erlebt haben und diese nun mit ihren Taten verhöhnen. Wie sie auch diejenigen verhöhnen, die tatsächlich unseren Schutz brauchen und verdienen.

Was also ist dann mit der Zuversicht, von der ich zu Beginn sprach? Zuversicht inmitten der tiefen Trauer um die Toten und Verletzten?

Ich meine, wir konnten sie hier in Berlin und in vielen anderen deutschen Städten gerade in diesen schweren Tagen spüren: in dem Trost, den wir spenden oder bekommen können.

Und in einer festen Entschlossenheit, der Welt des Hasses der Terroristen unsere Mitmenschlichkeit und unseren Zusammenhalt entgegenzusetzen.

Indem wir unserem Leben und unserer Arbeit nachgehen, sagen wir den Terroristen: Sie sind Mörder voller Hass, aber wie wir leben und leben wollen, das bestimmen nicht Sie. Wir sind frei, mitmenschlich, offen.

Auch indem wir zum Beispiel mit den Bildern des zerbombten Aleppo in Syrien vor Augen noch einmal sagen dürfen, wie wichtig und richtig es war, dass unser Land auch im zurückliegenden Jahr denjenigen, die tatsächlich unseren Schutz brauchen, geholfen hat, hier bei uns Tritt zu fassen und sich zu integrieren.

Das alles – es spiegelt sich wider in unserer Demokratie, in unserem Rechtsstaat, in unseren Werten.

Sie sind der Gegenentwurf zur hasserfüllten Welt des Terrorismus, und sie werden stärker sein als der Terrorismus. Wir gemeinsam sind stärker. Unser Staat ist stärker.

Unser Staat tut alles, um seinen Bürgern Sicherheit in Freiheit zu gewährleisten.

Diese Arbeit ist nie beendet, und gerade in diesem Jahr haben wir den Sicherheitsbehörden viel neue Unterstützung gegeben. 2017 werden wir als Bundesregierung dort, wo politische oder gesetzliche Veränderungen nötig sind, schnellstens die notwendigen Maßnahmen in die Wege leiten und umsetzen.

Viele verbinden mit diesem Jahr 2016 auch das Gefühl, die Welt insgesamt sei aus den Fugen geraten oder das, was lange Zeit als Errungenschaft galt, sei jetzt in Frage gestellt. Die Europäische Union zum Beispiel. Oder gleich die parlamentarische Demokratie, die sich angeblich nicht um die Interessen der Bürger kümmere, sondern nur dem Nutzen einiger weniger diene.

Was für Zerrbilder.

Ja, Europa ist langsam. Es ist mühsam. Es hat tiefe Einschnitte wie den Austritt eines Mitgliedsstaats hinzunehmen. Und – ja – Europa sollte sich auf das konzentrieren, was es wirklich besser kann als der nationale Staat.

Aber nein – wir Deutschen sollten uns niemals vorgaukeln lassen, eine glückliche Zukunft könnte je im nationalen Alleingang liegen.

Wo Europa – wie im globalen Wettbewerb, beim Schutz unserer Außengrenzen oder bei der Migration – als Ganzes herausgefordert wird, muss es auch als Ganzes die Antwort finden – egal wie mühsam und zäh das ist. Und wir Deutschen haben jedes Interesse daran, eine führende Rolle dabei zu spielen.

Ein Zerrbild ist es auch, das manche von unserer parlamentarischen Demokratie zeichnen. Doch sie ist stark. Sie ermöglicht Mitwirkung und Mitsprache. Sie akzeptiert, nein, sie fordert Widerspruch und Kritik. Kritik, die friedlich und im Respekt vor dem einzelnen Menschen daherkommt, die Lösungen und Kompromisse sucht und nicht ganze Gruppen ausgrenzt.

2017 ist auch das Jahr der nächsten Bundestagswahl. Ich werde mich für eine politische Auseinandersetzung einsetzen, bei der wir über vieles leidenschaftlich streiten werden, aber stets wie Demokraten, die nie vergessen, dass es eine Ehre ist, unserer Demokratie und damit den Menschen zu dienen.

Zu dem, was mir Mut für unser Deutschland macht, gehört auch unsere soziale Marktwirtschaft. Sie lässt uns Krisen und Veränderungsprozesse besser meistern als jedes andere Wirtschaftssystem auf der Welt.

Noch nie hatten so viele Menschen Arbeit wie heute. Unsere Unternehmen stehen überwiegend gut da. Unser wirtschaftlicher Erfolg gibt uns die Möglichkeiten, unser Sozialsystem zu stärken und all denen zu helfen, die Hilfe brauchen. Ab morgen treten zum Beispiel wichtige Verbesserungen in der Pflege in Kraft.

Mut machen mir auch der Enthusiasmus und Erfindungsgeist, mit dem in deutschen Unternehmen und an unseren Hochschulen für die Zukunft geforscht und entwickelt wird. Ob neue Energien oder die Digitalisierung – wir haben auf allen Gebieten die Chance, nicht Getriebene zu sein, sondern zu denen zu gehören, die die neuen Wege entdecken und bestimmen.

Dafür braucht es einen offenen Blick auf die Welt und Selbstvertrauen – in uns und unser Land.

Zusammenhalt, Offenheit, unsere Demokratie und eine starke Wirtschaft, die dem Wohl aller dient: Das ist es, was mich für unsere Zukunft hier in Deutschland auch am Ende eines schweren Jahres zuversichtlich sein lässt.

Keiner dieser Werte ist uns einfach so gegeben. Für jeden werden wir auch 2017 arbeiten müssen, alle gemeinsam, jeder nach seinen Möglichkeiten – und diese Arbeit wird sich lohnen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien von Herzen ein frohes neues Jahr, Glück, Gesundheit und Gottes Segen."
Autor: red

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Kommentare
Wolfi65
31.12.2016, 21:40 Uhr
Jawohl Frau Kanzlerin des Bundes
Das Neue Jahr wird durch Ihre Worte auch nicht besser und leichter. Treten Sie endlich zurück und machen Sie für eine wirkliche Demokratie Platz. Das Volk wird durch Ihre plötzliche Abwesenheit von der politischen Bühne sehr erfreut sein. Es wurde genug Unsinn verzapft und wertvolle Zeit vertan.
Sinz2000
01.01.2017, 00:56 Uhr
Danke Angi
Danke Angelika, Parteiauftrag erfüllt. Der Mielke würde ihr den Karl Marx Orden mit Brillanten verleihen. 1500 Polizeibeamte müssen in Köln die einheimische Bevölkerung vor Flüchtlingen und Schutzsuchenden schützen. Der Stasiauftrag an Agi-Prob lautete, zerschlagt den Klassenfeind, die BRD. Du hast es geschafft.
Gips
01.01.2017, 14:16 Uhr
Hab ich mir vorgenommem
Wolfi. Hab mir fest vorgenommen Ihre Kommentare nicht mehr zu lesen. Egal welches Thema. Alles nur Müll was Sie verfassen. Wünsche Ihnen trotzdem keine ernsthaften Probleme.
Wolfi65
01.01.2017, 22:27 Uhr
Gips... Der Name ist wohl Programm?!
Sie müssen hier in der NNZ gar nichts. Es steht Ihnen und anderen Lesern selbstverständlich frei, was Sie lesen wollen und was nicht. Da Sie anscheinend Schwierigkeiten haben, geringste Logische Zusammenhänge zu erkennen und Ihre Bildungslücken mit Unangebrachten Textpassagen überspielen zu müssen,gehe ich davon aus, das es keinen Wert hat, mit Ihnen auf einer vernünftigen Basis, indirekt in einen Konsens zu treten.
Real Human
02.01.2017, 09:53 Uhr
Und wenn die Bundesglucke Habichtsküken großzieht?
Wer bei klarem Verstand ist, sollte sich, wenn die Zeit reicht, eigentlich alle Kommentare durchlesen. Martin Luther, nannte dies „dem Volk aufs Maul schauen“. Bei der Stasi hieß es „das Ohr an der Masse haben“. Nur sich von der eigenen Funzel erleuchtet dünkende Ignoranten – wie ein Superintendent aus Bad Frankenhausen – glauben, dass die Herde ihnen noch hinterher läuft.

Die Bürger dieser Republik sind tief verunsichert. Dabei leben wir auch noch in einer Zeit der Irrlichter. Niemand kann sagen, wie die vielen Wahlen in Europa – also auch bei uns – ausgehen werden. Nordkorea hat demnächst wohl Interkontinentalraketen. „Na und?“, sagen dazu nur politische Vollidioten. Jede Henne gackert in Europa vor sich hin, wie ihr der Schnabel gewachsen ist.

Könnte es nicht sein, dass sich unter den Flüchtlingen, die unsere Bundesglucke unter die Fittiche nimmt, nicht auch eine Menge Habichtsküken befinden? Diese Frage zu stellen, heißt noch nicht, sie richtig zu beantworten, doch sie zu stellen, sollte erlaubt sein!
Leser X
02.01.2017, 11:09 Uhr
Nicht von dieser Welt...
... bzw. völlig losgelöst von der Erde...

Ich kenne diese von der Kanzlerin beschriebene Welt nicht. Das muss Phantasia-Land sein.

Gesundbeterei, Probleme verzerren, an den Themen der Menschen vorbei Wortbausteine absondern, eine Sprechblase an die andere reihen. Das erinnert doch gar sehr an die letzten Züge des SED-Politbüros.

Ich hoffe, sie geht bälder als erst im September!
Paulinchen
02.01.2017, 11:19 Uhr
Ich muss gestehen,...
...dass ich mir von der Dame nicht die Feiertage versauen lassen wollte. Schon nach zwei Minuten dachte ich, sie liest eine Rede von E. Honnecker vor. Denn in ihren Sätzen fand ich eine Leere, wie einst bei der eben genannten Figur.

Betrachte ich die heutige Presse, dann wird mir übel. "Trotz hoher Zuwanderung schrumpft der soziale Wohnungsbau." Also - Ihr lieben Häuslebesitzer, da wirds wohl doch bald ernst werden, mit dem Leesrtstand in den oberen Etagen. Schon zu Zeiten der DDR, gab es Wohnraumerfassungszählungen. Dann macht Euch mal schnell wieder breit in Euren Eigenheimen, bevor es eng und fremdlich zugeht.

Wie sagte doch einer der Kommentatoren so trefflich? Die "Bundesglucke" schafft das schon.
Aus die Maus
02.01.2017, 13:47 Uhr
Wolfi65
Sie haben mal wieder Recht , und schreiben kein Müll.
othello
02.01.2017, 15:30 Uhr
Othellos Kommentar zu "Zerrbildern" Teil 1
Zerrbilder, wie die Kanzlerin es nennt, zeigen sich auch in vielen Kommentaren hier in der NNZ. Eine Stimme, die von vielen Kommentatoren befürwortet werden oder sich noch extremer Gestalten, ist die von „ Paulinchen „. Diese Meinungen muss ich und kann ich in Teilen nicht unterstützen, aber es ist nun mal die Stimmung eines Teils der Bevölkerung, die man zur Kenntnis nehmen muss. Diese sogenannten „Zerrbilder“ wurden verschuldet von den Regierenden, an der Spitze die Kanzlerin ! Die sogenannte soziale Marktwirtschaft, wurde in großen Teilen auf ein Minimum reduziert. Kleine Reformen im sozialen Bereich dienen nur der Beruhigung der Bevölkerung. Ein Parlament, welches sich von Lobbyisten Gesetze diktieren lässt, dient in erster Linie der Finanzwirtschaft, den Versicherungen und den Konzernen. Für die große Masse der Bevölkerung gibt es nur in geringem Umfang „ Beruhigungspillen“, welche von der wahren Macht nur ablenken.
Ach das Konstrukt Europäische Union, ist noch weit weg von demokratischen Strukturen und dient weiterhin einem neoliberalen Wirtschaftsmechanismus.
othello
02.01.2017, 15:32 Uhr
Othellos Kommentar zu "Zerrbildern" Teil 2
Der größte „Aufhänger“ für die unzufriedenen „ Wutbürger „ war aber die Flüchtlingspolitik.
Was hier einige Kommentatoren von sich gegeben haben, war durchaus beschämend und kann nur abgelehnt werden. Doch in allem Unmut steckte auch ein wahrer Kern.
Humanitäre Hilfe für die vielen Flüchtlinge kann ich nur begrüßen, wenn diese hier berechtigt eingereist sind, auch ohne Obergrenze. Da stimme ich der Kanzlerin zu, dass wir das schaffen können. Aber leider hat dieser Zustrom auch eine Kehrseite. Tausende sind hier eingereist, ohne diese Voraussetzungen zu erfüllen, oder sie sind berechtigt hier, halten sich aber nicht an unsere Gesetze und sind nicht integrationswillig. Der lasche Umgang unserer Behörden, das Versagen der zuständigen Behörden mit diesen „ Zugereisten „ ist ein eklatantes Versagen der Regierenden, welche erst das Aufkommen einer AfD ermöglicht hat. Auch diese Partei ist ein „ Zerrbild“ unserer Gesellschaft.
othello
02.01.2017, 15:34 Uhr
Othellos Kommentar zu "Zerrbildern" Teil 3
Im Zusammenhang mit dieser Flüchtlingspolitik ist auch eine Religion in den Fokus geraten, nämlich der Islam, welcher angeblich zu Deutschland gehört. Nein, keine Religion gehört zu Deutschland. Die Religionen sind Bestandteil einer Gesellschaft, sollten aber als Religion keinen Einfluss auf staatliches Handeln haben. Davon sind wir aber noch weit entfernt, wenn sogar eine Kanzlerin „ Gottes Segen“ wünscht. Zugeständnisse an den Islam in unserer Gesellschaft beruhen auch nur auf der tiefen Religiosität führender Vertreter unserer Politik. Und darauf setzen die Islamverbände in Deutschland. Sie kämpfen um die gleichen Unterstützungen ( finanziell) und Rechte ( Einfluss auf die Gesellschaft ) wie die hier etablierten großen Religionen. Mit dadurch errungener gesellschaftspolitischer und wirtschaftlichen Macht, kann dieser politische Islam der Gesellschaft immer mehr Zugeständnisse abringen.
Für unsere religiösen Führer bin ich, als humanitärer deutscher Atheist wahrscheinlich ein größerer Feind als die Vertreter des sogenannten gemäßigten Islam in Deutschland. Habe ich Recht, Herr Superintendent aus Frankenhausen, Nordhausen und Kirchenvertreter in der größeren Umgebung ?
Demokrit
02.01.2017, 16:37 Uhr
Merkels Rede in Kurzform
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, länger schon hier seiende Naivlinge.
Wir haben alternativlos den islamischen Terror am Hals.
Ist mir egal, ob ich schuld am Zustrom und den damit verbundenen Terror bin, nun ist er halt da.
Aber, wir machen weiter so. Wir schaffen das. Ich habe zwar keinen Plan wie und wenn doch, verrate ich den nicht. Das könnte die Bevölkerung verängstigen.
Frank1966
02.01.2017, 17:09 Uhr
Alles gut Othello, aber...
...ein Fehler bleibt nur solange ein Fehler, so lange man ihn nicht korrigiert. Und nicht ein Verantwortlicher dieser verheerenden Politik hat dies bisher zugegeben. Wohin hat uns diese Politik geführt? Sie zerreißt dieses Land.
Ich bin in vielem bei Ihnen, aber ich hätte mich auch über eine Wort für die Zukunft gefreut. Der Ist-Zustand ist hinlänglich beschrieben. Und Zerrbilder gehören zur Demokratie, denn sonst wären wir alle einer Meinung. Auch hier hat es die Politik geschafft, eine Hasskultur in unsere Diskussionen zu bringen. Ich persönlich bin ein Globalisierungsgegner, weil diese, meines Erachtens, Stärken und Traditionen tötet. Nun frage ich mal ganz provokativ, ist das was Adolf Hitler einst vorhatte, nicht auch eine Form der Globalisierung gewesen?
Antworten erbeten, bitte sachlich, denn ich verstehe mich als die bürgerliche Mitte und ich hasse Gewalt, ob physisch oder psychisch.
Harzer_jung
02.01.2017, 19:21 Uhr
Fehler gemacht
Wer Hilfe braucht soll sie auch bekommen.
Daran gibt es nichts zu rütteln.

Wir aber haben geholfen ohne das Hilfe nötig war.

Andererseits haben wir auch dafür gesorgt das andere Hilfe brauchen.
( mit wir meine ich die Bundesrepublik als Ganzes, nicht einzelne Personen)

Was wurden vor einem Jahr Mistkübel über die Kölner Polizei ausgeschüttet!
Und 365 Tage später? Wieder Mistkübel!

So geht das nicht.

Wir brauchen auch keine Obergrenzen. Die helfen niemandem.
Das Dublin 2 Abkommen sagt sinngemäß das Asyl da beantragt werden muss und eigentlich auch nur da zu kriegen ist wo man in die EU gekommen ist.

Das bedeutet Italien und Griechenland sind die Haupteingangsländer. Nur ich finde nichts das belegtvdasbdie EU binnenländer die betreffenden Staaten finanziell unterstützen.

Anis Amri, der war in Italien schon straffällig, super das der es geschafft hat nach Berlin zu kommen.

Komisch ist nur das ein Blitzer Knöllchen von Italien oder Österreich auch hier durchgesetzt werden kann.
Warum funktioniert die Kommunikation zwischen den Ordnungsämtern über Grenzen hinweg? Und die der Einwanderungsbehörden nicht?

Wer Hilfe braucht soll sie bekommen.
Wer nichts auf dem Kerbholz hat, und das dürfte die Mehrheit sein, der soll hier ausgebildet werden.
Und zwar für etwas was in seiner Heimat hilfreich ist.

Und was ganz wichtig ist: Unterschied zwischen Asyl und Migration.
Wer hier Asyl will muss vorzeigen können das er Hilfe braucht! Er muss wissen das sein Aufenthalt befristet ist. Bei Migration: ähnlich wie es die USA oder Kanada machen.
Andreas Dittmar
02.01.2017, 21:05 Uhr
Das zerstörte Aleppo
Ein Zitat aus der Rede veranlasste mich auch noch ein paar Zeilen zum Beitrag beizusteuern.
Zitat: "Auch indem wir zum Beispiel mit den Bildern des zerbombten Aleppo in Syrien vor Augen noch einmal sagen dürfen, wie wichtig und richtig es war, dass unser Land auch im zurückliegenden Jahr denjenigen, die tatsächlich unseren Schutz brauchen, geholfen hat, hier bei uns Tritt zu fassen und sich zu integrieren."
Im Sommer 2012 stoppte die syrische Armee den Vormarsch des IS an der Stadtgrenze von Aleppo. Ich mutmaße mal, das diese Stadt zu diesem Zeitpunkt noch weitgehend intakt war und es hätte auch so bleiben können. Große Teile von Aleppo waren allerdings unter der Kontrolle der sogenannten "gemäßigten Rebellen" die von der westlichen Allianz mit Waffen und Geld unterstützt wurden. Diese bekämpften dann bis zur russischen Intervention die reguläre syrische Regierung, was aus meiner Sicht erst zur Zerstörung führte. Auch Hilfslieferungen wurden von diesen Rebellen kontrolliert. Assad musste bekämpft werden weil er Menschenrechtsverletzungen zu verantworten hatte ? "Gemäßigte" Rebellen sperrten Alawiten (Die Volksgruppe der Assad angehört in Käfige und stellte diese in Vororten von Damaskus auf öffentlichen Plätzen ab um sie als Schutzschilde gegen eventuelle Angriffe zu mißbrauchen.
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