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Do, 11:30 Uhr
05.01.2017
Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Geflohen - vertrieben - angekommen!?

Immer wieder sieht man in den Nachrichten Bilder von Massen an Flüchtlingen, welche sich trotz aller Widrigkeiten in der Hoffnung auf ein besseres Leben auf den Weg nach Europa machen. Doch vergisst man dabei oft, dass es diese Bilder vor nicht einmal 75 Jahren auch in Europa gab. Dem Thema wird sich die Deutsche Kriegsgräberfürsorge im neuen Jahr widmen...

Deshalb hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. im Rahmen des Jahresthemas 2016 „Flucht und Vertreibung“, die Ausstellung "geflohen, vertrieben - angekommen!? - Aspekte der Gewaltmigration im 20. und 21. Jahrhundert" konzipiert.

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Die Ausstellung legt Besuchern anhand von verschiedenen Beispielen sowohl die Ursachen als auch die Auswirkungen von Gewaltmigration aus einem europäischen Blickwinkel offen, nimmt dabei immer wieder Bezug auf die aktuelle Flüchtlingslage und klärt unter anderem über die Zustände von Flüchtlingen auf. Nähere Informationen sind verfügbar unter http://www.volksbund.de/thueringen/ausstellung-geflohen-vertrieben-angekommen.html.

Zur Eröffnung dieser Sonderausstellung im Bürgersaal - Markt 15 - am Dienstag, dem 10. Januar, um 14.00 Uhr, laden der Oberbürgermeister der Stadt Nordhausen, Herr Dr. Zeh, und der Vorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Landesverband Thüringen, Herr Dr. Krapp, herzlich ein. Die Präsentation kann bis zum 10.02. im Bürgersaal zu den Öffnungszeiten der Verwaltung besichtigt werden.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist eine humanitäre Organisation. Er widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Er unterhält eine eigene Jugendarbeit mit einem Jugendarbeitskreis, in dem sich junge Menschen aus Thüringen treffen, um gemeinsam die Ziele und Aufgaben des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge zu unterstützen.
Autor: red

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Kommentare
Paulinchen
05.01.2017, 12:54 Uhr
Vielleicht liege ich auch falsch,...
...aber an beiden Weltkriegen, war ja wohl Deutschland nicht so ganz unschuldig. Zumindest wurde das so in der Schule gelehrt. Da gab es mal die Figur A. Hitler, der da die Idee eines Großdeutschen Reiches hatte (beinahe hätte ich mich jetzt doch verschrieben und da stünde jetzt Europäische Union, nur gut, ich habs noch gemerkt). Nur - und das waren dann die Gründe von Flucht, Vertreibung und vielleicht nicht angekommen, der/die Gegner von einst, schlugen mit aller Härte zurück.

Wen trifft es dann in der Folge? Natürlich das normale Volk. (aber das schrie einst auf die Frage: "Wollt ihr den totalen Krieg? Jaaaa!!!) Kann es aber sein, dass es im Krieg in Nordafrika vielmehr nur um Glaubenskriege geht? Es fällt mir zumindest sehr schwer, bzw. es ist mir bis jetzt nicht gelungen, dort einen wahren Schuldigen auszumachen. Schauen wir nach Afghanistan, dort bekämfpen sich über 400 Glaubensgemeinschaften. In Syrien sind es nicht ganz so viel, aber wieviele sind es denn nun? Hitler ging es damals meiner und auch der Geschichtsforschung nach, um einen Eroberungskrieg (auch etwas Öl am Schwarzen Meer war dabei). Dabei waren ihm die jüdischen Menschen im Wege. Warum, dass habe ich bis heute auch nicht begriffen. Von einem ehemaligen KZ - Häftling (F. Gießner) erfuhr ich mal darüber, Hitler habe die Juden wegen ihrer Vermögen gehasst.

Ich wage es mal zu behaupten, dass man die beiden Weltkriege und ihre Folgen, nicht mit den Geschehnissen in Nordafrika vergleichen kann. Betrachte ich die Zahlen derer, die nicht als "echte"Flüchtlinge anerkannt werden, so bleiben Weitem nicht so viel übrig, wie es nach dem 2. Weltkrieg gab.
Echter-Nordhaeuser
05.01.2017, 20:00 Uhr
Geflohen
Wer ist den vor ca. 75 Jahren Geflohen das waren doch zum größten Teil Frau ,Kinder und ältere Menschen. Der andere Teil waren unsere Väter,Opas und Uropas die an der Front gekämpft haben.
Aber wo sind heute Frauen,Kinder und ältere Menschen(fast keine)zum größten Teil nur junge Männer.
Hans Dittmar
05.01.2017, 21:05 Uhr
Volksbund auf Abwegen.
Der Volksbund sollte sich auf seine Arbeit konzentrieren, die ist interessant und wichtig. Vergleiche von vor 75 Jahren zu heute, kann und darf man nicht ziehen.
Deutsche nahmen Deutsche auf, die gemeinsam ein Krieg verloren hatten!
Die Flüchtlinge (richtigerweise die Vertriebenen) wurden damals nicht in einem Sozialstaat aufgenommen, sondern kamen anfangs teilweise in ehemalige Konzentrationslager und dann wurde Wohnraum zugewiesen! Teilweise Zwangseinquartierung.

Diese Ausstellung, welche durch die Bundesregierung finanziert wird, ist der falsche Weg um die Flüchtlingswellen schön zu reden.

Richtig wäre gewesen, als Beispiel die aus Deutschland vertriebenen und verfolgten Juden zu nehmen, welche von den Nazis erst aus dem eigenen Land gejagt und dann durch ganz Europa verfolgt wurden. Staaten, wo sie sich in Sicherheit fühlten wurden wenige Jahre später selbst vom Krieg eingeholt.
Und nun käme der wunde Punkt der Geschichte, die Staaten, welche die Juden nicht aufnehmen wollten! Die Gründe dafür, wäre eine Aufarbeitung wert.
Andreas Dittmar
07.01.2017, 14:30 Uhr
kein Vergleich zu damals
Ich kann mich da nur meinen Vorkommentatoren anschließen. Diese Flüchtlingswelle ist nicht ansatzweise mit der Verteibung der Deutschen Zivilbevölkerung aus den Ostgebieten vergleichbar. Wer so etwas tut verhöhnt die Opfer. Wer bei der Flucht nicht im eisigen Haff einbrach oder von Panzerkolonnen überrollt wurde und es rechtzeitig bis zu den "sicheren" Ostseehäfen schaffte auf den wartete das nächste Schicksal. Am 30. Januar 45 versenkte ein sowjetisches U-Boot die Wilhelm Gustloff mit ca. 9000 Menschen an Bord. Wieviele es wirklich waren wird immer ungewiß bleiben, genau wie die wahre Zahl der Opfer die diese Flucht gekostet hat. Auch diejenigen, die diese mörderische Flucht über tausende Kilometer bis Mitteldeutschland geschafft hatten, konnten zur falschen Zeit am falschen Ort sein und Opfer einer der schweren Bombenangriffe oder eines Tieffliegers werden. Die Menschen, die es dennoch schafften, haben mitgeholfen, Deutschland wieder aufzubauen. Die brauchten keine Sprach und Integrationskurse. Denen musste man keine Kirchen bauen. Ich bin mir sicher, das es damals auch nicht einfach war und es auch einige gab, die nicht bereit waren zu teilen aber mit Sicherheit ist es absurd diese Situationen miteinander zu vergleichen. Heute sehe ich wildgewordene Horden, die Grenzen attakieren und ihre Kinder dazu benutzen, sich einen Weg nach Deutschland zu bahnen oder tausende von Euro an Schlepper zahlen um auf seeuntüchtigen Booten unterzugehen. Die Menschen damals wussten was sie hier erwartete, nähmlich harte Arbeit. Bei denen die heute kommen, steht eher der Wohlstand auf dem Wunschzettel.
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