So, 17:02 Uhr
22.08.2004
Gelungener Auftakt
Nordhausen (nnz). Ich hätte noch stundenlang erzählen können, sagte Klaus Renft nach seiner Lesung beim 1.poeTon Musikfestival. Vielleicht kann er ja im nächsten Jahr den Faden wieder aufnehmen.
Gelungener Auftakt (Foto: nnz)
Mehr als 1.500 Besucher aus ganz Deutschland kamen am vergangenen Wochenende zum 1. poeTon Musikfestival nach Nordhausen. Auf 8 Bühnen präsentierten sich 22 Bands und Einzelkünstler einem begeisterten Publikum.
Schon am Freitag Abend konnten die Besucher im Stadttheater ein Konzert der hervorragend aufgelegten österreichischen Sängerin Erika Pluhar lauschen, während auf der Open Air-Bühne auf dem Spendekirchhof Hunderte Fans die Auftritte von Angelika Express und Knorkator bejubelten.
Mit einer Lesung, die eigentlich keine war, begann ein langer Samstag in der Domstraße. Der Rockmusiker Klaus Renft erzählte aus seinem Leben, zeigte Dokumentarfilme und sang. Ich hätte noch stundenlang erzählen können, sagte der legendäre Bandleader im Anschluß und versprach im nächsten Jahr wiederzukommen. Ihm folgte der ausgezeichnete Berliner Liedermacher Manfred Maurenbrecher, dessen inspirierte Texte direkt unter die Haut gingen.
Im benachbarten Schulhof des Humboldt-Gymnasiums gaben Haase & Band aus Leipzig sowie im Anschluß das Folk-Urgestein Eckardt Wenzel stürmisch beklatschte Konzerte. Die Theatertruppe Poetenpack führte ihre Venus und Adonis-Version im altehrwürdigen Dom auf und die Schauspielerin Katrin Saß las im Stadttheater aus ihrer Autobiografie.
Auf der großen Bühne der Landesgartenschau feierte die Erste Allgemeine Verunsicherung ihre Premiere in Nordhausen. Erst nach mehreren Zugaben entließen die Fans ihre Idole. Eingeheizt hatte vorher Deutschlands jüngste Band, das Trio ShaLaLu aus Leipzig.
Auf dem Spendekirchhof überzeugten erst die Hamburger Rootsrocker Fink die Festivalgäste, später am Abend konzertierten mit Stoppok und Hiss zwei weitere Superbands. In der Freizeiteinrichtung Das Haus nutzten junge Nordhäuser Liedermacher die Gelegenheit, ihre eigenen Songs einem großen Publikum vorzustellen. Einen humoristischen Ausklang fand der Abend mit der Show der Monsters of Liedermaching, einer Vereinigung aus sechs Musikern, die für einen hohen Spaßfaktor in ihren Liedern sorgten.
Das 1.poeTon Musikfestival war eine hochwertige Bereicherung des Nordhäuser Kulturkalenders und stieß auf sehr viel positive Resonanz. Für das kommende Jahr ist eine Wiederholung geplant, die Vorbereitungen zum 2.poeTon Musikfestival starten in Kürze.
Autor: osch
Gelungener Auftakt (Foto: nnz)
Mehr als 1.500 Besucher aus ganz Deutschland kamen am vergangenen Wochenende zum 1. poeTon Musikfestival nach Nordhausen. Auf 8 Bühnen präsentierten sich 22 Bands und Einzelkünstler einem begeisterten Publikum. Schon am Freitag Abend konnten die Besucher im Stadttheater ein Konzert der hervorragend aufgelegten österreichischen Sängerin Erika Pluhar lauschen, während auf der Open Air-Bühne auf dem Spendekirchhof Hunderte Fans die Auftritte von Angelika Express und Knorkator bejubelten.
Mit einer Lesung, die eigentlich keine war, begann ein langer Samstag in der Domstraße. Der Rockmusiker Klaus Renft erzählte aus seinem Leben, zeigte Dokumentarfilme und sang. Ich hätte noch stundenlang erzählen können, sagte der legendäre Bandleader im Anschluß und versprach im nächsten Jahr wiederzukommen. Ihm folgte der ausgezeichnete Berliner Liedermacher Manfred Maurenbrecher, dessen inspirierte Texte direkt unter die Haut gingen.
Im benachbarten Schulhof des Humboldt-Gymnasiums gaben Haase & Band aus Leipzig sowie im Anschluß das Folk-Urgestein Eckardt Wenzel stürmisch beklatschte Konzerte. Die Theatertruppe Poetenpack führte ihre Venus und Adonis-Version im altehrwürdigen Dom auf und die Schauspielerin Katrin Saß las im Stadttheater aus ihrer Autobiografie.
Auf der großen Bühne der Landesgartenschau feierte die Erste Allgemeine Verunsicherung ihre Premiere in Nordhausen. Erst nach mehreren Zugaben entließen die Fans ihre Idole. Eingeheizt hatte vorher Deutschlands jüngste Band, das Trio ShaLaLu aus Leipzig.
Auf dem Spendekirchhof überzeugten erst die Hamburger Rootsrocker Fink die Festivalgäste, später am Abend konzertierten mit Stoppok und Hiss zwei weitere Superbands. In der Freizeiteinrichtung Das Haus nutzten junge Nordhäuser Liedermacher die Gelegenheit, ihre eigenen Songs einem großen Publikum vorzustellen. Einen humoristischen Ausklang fand der Abend mit der Show der Monsters of Liedermaching, einer Vereinigung aus sechs Musikern, die für einen hohen Spaßfaktor in ihren Liedern sorgten.
Das 1.poeTon Musikfestival war eine hochwertige Bereicherung des Nordhäuser Kulturkalenders und stieß auf sehr viel positive Resonanz. Für das kommende Jahr ist eine Wiederholung geplant, die Vorbereitungen zum 2.poeTon Musikfestival starten in Kürze.

