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Mo, 12:14 Uhr
19.12.2016
Spenden für die Nordhäuser Tafel

Ein gutes Jahr

Weihnachtszeit ist Spendenzeit - das gilt auch für die Nordhäuser Tafel. Heute Vormittag begrüßte man die Firma Thimm Packaging Systems in der Suppenküche. Die hatte einen ordentlichen Scheck mitgebracht...

Insgesamt 1.500 Euro spendeten die Verpackungsspezialisten an die Nordhäuser Tafel. Was man mit der Zuwendung machen will, dass wusste Tafel-Chefin Helga Rathenau schon sehr genau. Die beiden Fahrzeuge des Hauses haben einige Reparaturen nötig und auch die alte Arbeitskleidung, zum Teil schon seit zwei Dekaden im Einsatz, soll erneuert werden.

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Für Steffen Appenrodt, Werkleiter in der Verpackungsfabrik und Personalmanagerin Petra Puls war es nicht der erste Besuch bei der Tafel, zuletzt hatte das Unternehmen 2010 eine weihnachtliche Zuwendung im Gepäck. Man habe jedes Jahr die Möglichkeit einen Spendenempfänger zu vorzuschlagen, erklärte Appenrodt, zumeist folge die Geschäftsleitung den Vorschlägen.

Vor gut zwei Jahren stand die Tafel kurz vor dem Aus, erinnerte sich Helga Rathenau heute, dank honoriger Spender wie Thimm Packaging Systems und auch dank Zuwendungen der Stadt sei 2016 ein vergleichsweise gutes Jahr für die Tafel gewesen. Und es werden nicht die letzten Gäste gewesen sein, für morgen hat sich die Wohnungsbaugenossenschaft angekündigt.

v.l.: Steffen Appenrodt, Helga Rathenau, Petra Puls (Foto: Angelo Glashagel) v.l.: Steffen Appenrodt, Helga Rathenau, Petra Puls (Foto: Angelo Glashagel)

Die Zahl der Menschen, welche die Tafel nutzen, sei zumindest nicht gestiegen, erzählte Rathenau. Dabei habe die Zahl der Einheimischen Gäste abgenommen, die der Menschen mit Migrationshintergrund sei dafür gestiegen, sodass sich die Entwicklung zumindest gefühlt die Waage halte, die genaue Auswertung des laufenden Jahres stehe aber noch aus.

Spenden ermöglichen auch dieses Jahr wieder das traditionelle Weihnachtsessen der Tafel, das am Donnerstag ab 11 Uhr stattfinden wird. Für die Feiertage habe man ausreichend Schokolade, Obst und auch Kaffee für die Bedürftigen organisieren können, hieß es am Vormittag. Vom 27. bis zum 29.12 wird die Tafel ihre Türen noch einmal öffnen, danach geht es wie gewohnt am 2.1.2017 weiter mit einem Start in ein neues und hoffentlich ebenso "gutes" Jahr wie das ausgehende des war.
Angelo Glashagel
Autor: red

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Kommentare
Paulinchen
19.12.2016, 14:06 Uhr
Es wäre ja mal schön gewesen,
...wenn die Tafel in der Zeitung Fotos von Schecks unserer Bundesparteien mit sechsstelligen Beträgen zeigen konnte. Für einen unbegleiteten Flüchtling gibt der Staat monatlich zwischen 4.000 und 6.000 Euro aus. Und ganz schlimm ist es dann, wenn Flüchtlinge abgeschoben werden, wie vo 4 Tagen geschehen. Da gehen die GRÜNEN und LINKEN auf die Barrikaden.

Also her mit der Kohle aus dem Parteivermögen, damit die Armut gelindert wird. Nicht reden sondern handeln.
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