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Fr, 14:06 Uhr
16.12.2016
Radio ENNO

Klimawandel im Gespräch

Katrin Tschernatsch-Göttling vom Europahaus Nordthüringen hat sich mit den Themen „Klimaschutz und Klimawandel“ beschäftigt. Deshalb hat sie ins Radio ENNO Prof. Dr.-Ing. Dieter D. Genske von der Nordhäuser Hochschule und Holger Kissner, vom Studiengang Energetisch-Ökologischer Stadtumbau, eingeladen...

Klimawandel im Gespräch bei Radio Enno (Foto: Sandra Witzel) Klimawandel im Gespräch bei Radio Enno (Foto: Sandra Witzel)

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„Wir haben zu Weihnachten teilweise höhere Temperaturen als zu Ostern, das deutet auf eine Veränderung der Jahreszeiten hin“, erklärt Katrin Tschernatsch-Göttling und spricht in der Radiosendung „Klima im Wandel“ mit Prof. Dr.-Ing. Dieter D. Genske, der an der Nordhäuser Hochschule für das Lehrgebiet "Flächenrecycling und Landschaftstechnologie“ zuständig ist, über die Auswirkungen des Klimawandels und das Klimaschutzkonzept der EU.

„Wir müssen eine globale Bewegung schaffen, um den Klimawandel aufzuhalten, denn wenn er sich erst einmal einstellt, wird es kein Zurück mehr geben“, erklärt der Dozent auf Radio ENNO. Die Sendung ist am 19. Dezember um 15.00 Uhr auf der Frequenz 100.4 MHz oder im Livestream über die Website www.radio-enno.de zu hören.
Autor: red

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Kommentare
Bodo Schwarzberg
17.12.2016, 17:52 Uhr
Klimawandel: Aufschrei unserer Hochschule nicht zu erwarten
Dazu ist sie mit unserer Wirtschaft viel zu sehr verbandelt und abhängig von dieser Zusammenarbeit. Dieses Dilemma beschränkt die freie Wissenschaft, wenngleich ich hier bezüglich Nordhausen natürlich nur mutmaßen kann. Die Abhängigkeit der Forschung von Drittmitteln schränkt jedoch die Freiheit der Wissenschaft ein. Immer wieder kommen, oft Jahre später, Informationen ans Licht, die die Beeinflussung von Wissenschaftlern und deren Forschungsergebnissen durch Wirtschaftsgelder herausstellen. Das gilt besonders für die Pharmabranche. Aber auch für die Klimaforschung: So finanzierte Exxon bereits in den 70er Jahren Studien zu diesem Thema, jedoch nur, um nach deren industriefeindlichem Ausgang wissenschaftliche und PR-Campagnen pro fossile Brennstoffe zu finanzieren. Mittlerweile wird gegen Exxon ermittelt.
Dies soll natürlich kein Vorwurf gegen unsere Hochschule sein, lediglich ein allgemeines Achtungszeichen.
Die Nordhäuser Hochschule dürfte z.B. von technischen Lösungen zur alternativen Energiegewinnung profitieren, aber bestimmt auch von umweltfeindlichen Projekten, weniger jedoch von der dringend notwendigen Kritik an der Umweltpolitik und deren Halbherzigkeit, die das Leben von Millionen aufs Spiel setzt. Es gibt angesehene Klimaforscher, die angesichts der traurigen Realität diktatorische Maßnahmen fordern, um den Planeten zu retten. Ich wünschte mir viel mehr deutliche Worte der etablierten Wissenschaft an die Politik.
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