Do, 08:42 Uhr
15.12.2016
Schiller-Gymnasium zu Besuch in Buchenwald
Exkursion zur dunklen Seite der Geschichte
Im September unternahmen die 10. Klassen des Friedrich Schiller Gymnasiums Bleicherode eine Exkursion zum Konzentrationslager Buchenwald. Wie sie das ehemalige KZ erlebt haben, darüber berichten jetzt drei Schülerinnen...
Unser Weg zum Konzentrationslager führte über die Blutstraße, die während der Zeit des Nationalsozialismus von Insassen des Lagers unter katastrophalen Bedingungen erbaut wurde. Die Häftlinge schufen den Weg, auf dem viele weitere unschuldige Menschen in ihren Tod gingen. Es war ein mulmiges Gefühl, dass wir nun auch diesen Weg entlangfuhren.
Als erstes besichtigten wir das Mahnmal von Buchenwald, welches aus einem Glockenturm und einer Bronzestatue besteht. Vom Mahnmal aus sahen wir die Straße der Nationen sowie einen von mehreren Grabtrichtern. Wir konnten uns nicht vorstellen, dass so viele Menschen sich ein Grab teilten und durch die Mischung der Asche ihrer Identitäten beraubt wurden. Anschließend fuhren wir weiter zur Gedenkstätte Buchenwald. Nach einer Filmvorführung über die Geschichte des Konzentrationslagers Buchenwald bekamen wir eine Führung durch das Gelände.
Die Einblicke, die wir dort erhielten, erschütterten uns. Informationen über den Lageralltag der Häftlinge waren besonders schockierend. Niemand konnte glauben, dass dies wirklich einmal geschehen ist. In unserer anschließenden freien Zeit hatten wir die Möglichkeit, die neu errichtete Ausstellung zu besuchen. Darin erfuhren wir etwas über die vielen schrecklichen Erlebnisse der Zeitzeugen und sahen noch erhaltene Gegenstände aus der Zeit des KZ-Alltags.
Die Rückfahrt mit dem Bus traten wir mit gemischten Gefühlen an. Unsere Gedanken kreisten um die Grausamkeiten, die dort geschahen. Die Schicksale der Häftlinge und die unmenschlichen Handlungen der Lagerkommandanten und der SS- Männer machten viele fassungslos. Unsere Gedanken und Gefühle über diesen Besuch verarbeiteten wir in lyrischer Form.
Die Schüler haben in Verarbeitung ihrer Erlebnisse und Eindrücke eigene Elfchen erstellt und illustriert.
Sowas darf nie wieder geschehen!
Laura Cassube, Natalie Engelhardt und Meiken Raßloff, 10
Autor: redUnser Weg zum Konzentrationslager führte über die Blutstraße, die während der Zeit des Nationalsozialismus von Insassen des Lagers unter katastrophalen Bedingungen erbaut wurde. Die Häftlinge schufen den Weg, auf dem viele weitere unschuldige Menschen in ihren Tod gingen. Es war ein mulmiges Gefühl, dass wir nun auch diesen Weg entlangfuhren.
Als erstes besichtigten wir das Mahnmal von Buchenwald, welches aus einem Glockenturm und einer Bronzestatue besteht. Vom Mahnmal aus sahen wir die Straße der Nationen sowie einen von mehreren Grabtrichtern. Wir konnten uns nicht vorstellen, dass so viele Menschen sich ein Grab teilten und durch die Mischung der Asche ihrer Identitäten beraubt wurden. Anschließend fuhren wir weiter zur Gedenkstätte Buchenwald. Nach einer Filmvorführung über die Geschichte des Konzentrationslagers Buchenwald bekamen wir eine Führung durch das Gelände.
Die Einblicke, die wir dort erhielten, erschütterten uns. Informationen über den Lageralltag der Häftlinge waren besonders schockierend. Niemand konnte glauben, dass dies wirklich einmal geschehen ist. In unserer anschließenden freien Zeit hatten wir die Möglichkeit, die neu errichtete Ausstellung zu besuchen. Darin erfuhren wir etwas über die vielen schrecklichen Erlebnisse der Zeitzeugen und sahen noch erhaltene Gegenstände aus der Zeit des KZ-Alltags.
Die Rückfahrt mit dem Bus traten wir mit gemischten Gefühlen an. Unsere Gedanken kreisten um die Grausamkeiten, die dort geschahen. Die Schicksale der Häftlinge und die unmenschlichen Handlungen der Lagerkommandanten und der SS- Männer machten viele fassungslos. Unsere Gedanken und Gefühle über diesen Besuch verarbeiteten wir in lyrischer Form.
Die Schüler haben in Verarbeitung ihrer Erlebnisse und Eindrücke eigene Elfchen erstellt und illustriert.
Sowas darf nie wieder geschehen!
Laura Cassube, Natalie Engelhardt und Meiken Raßloff, 10


