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Do, 13:51 Uhr
19.08.2004

IHK warnt

Nordhausen (nnz). Kaum ein anderer Begriff wie Hartz IV wird derzeit in den Mund genommen. Auch die IHK in Nordhausen beschäftigt sich damit. Die Kammer warnt jedoch auch. Wo vor - das erfahren Sie mit einem Klick auf MEHR.


Vor dem Hintergrund der Regelungen zu "Hartz IV" fordert die IHK Erfurt eine sinnvolle Verzahnung von Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. Jetzt gelte es, die neuen Initiativen zu nutzen, um einerseits Arbeitslosigkeit abzubauen, aber andererseits auch Schäden und Einschränkungen für die Wirtschaft zu verhindern. So könnten mit Lohnkostenzuschüssen im Niedriglohnsektor durchaus auch kleinen und mittelständischen Unternehmern neue Betätigungsfelder eröffnet werden.

Gefahren sieht Udo Rockmann, Leiter des Regionalen Service-Centers Nordhausen, aber in einem unkontrollierten öffentlichen Beschäftigungssektor. Hier dürfe kein subventionierter Wettbewerb im ersten Arbeitsmarkt stattfinden, wie es in den vergangenen Jahren vielfach über Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen erfolgte. Dies würde weitere Unternehmen gefährden und nur zur Zunahme von Insolvenzen und Arbeitslosigkeit führen. Denkbar wären jedoch gemeinnützige Tätigkeiten in der Jugendarbeit wie auch in der Altenpflege oder im kulturellen Bereich.

"Nur wenn es gelingt, die neuen Beschäftigungsinitiativen zur Förderung der Wirtschaftsstandorte und der Unternehmen zu nutzen, können wirkungsvolle Effekte im Sinne von Wirtschaftsentwicklung und Beschäftigungsförderung erzielt werden", ist sich Rockmann sicher.
Autor: nnz

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