eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mo, 14:09 Uhr
12.12.2016
Paulinchen sagt

Das machte mich stutzig

Im Verlauf der Nachrichtensendung der ARD „tagesthemen“ wurden am Samstag Bilder aus Aleppo gezeigt, wie Soldaten Verstecke von Munitions- und Waffenlagern untersuchten. Es waren flüssiggasflaschenähnliche Bomben dabei und nun kommt es – Verpackungen von einem Pulver aus Deutschland...


In der Übersetzung zu den Bildern wurde gesagt, dass es sich dabei um ein Pulver handele, welches ätzende Eigenschaften in Verbindung mit Luft freisetzt. Der Soldat zeigte ein Etikett mit der Bezeichnung „GAS-EX-B“. im Kommentar wurde dazu gesagt, dies sei ein Mittel (Pestizid), welches vor Jahren (!) an Syrien geliefert worden sei.

Man könne daraus auch Zahncreme herstellen, habe ich nun im Internet gelesen. Doch für meine Begriffe, ist es offensichtlich in Aleppo nicht zur Zahnpflege eingesetzt worden. Auch wurde nicht übersetzt, ob und wann das Pulver in Aleppo zum Einsatz gekommen ist. Aber weshalb war es nun in dieser Form, in einem solchen Munitionslager?

Hat Deutschland vielleicht doch eine Mitschuld, an den im TV zu sehenden grauenvollen Bildern, von verletzten Erwachsenen und Kindern? Dann wäre ja die Verurteilung von Assad, als Betreiber von Völkermord, beinahe (!) nur eine Heuchelei. Sind wir als Lieferanten derartiger Substanzen nicht vielleicht auch mitschuldig an den vielen Verletzten oder gar Toten?

In meiner Schulzeit hat man mich gelehrt: „Krupp, verkauft an Freund und Feind“. Kann es sein, dass sich daran nicht viel geändert hat? Wer prüft denn eigentlich, an welches Land kriegstaugliche Gegenstände verkauft, oder verschenkt werden?

Derweil hat Ministerin Ursula von der Leyen gestern 16 Schützenpanzer vom Typ Marder übergeben. Sie sind für die Grenzsicherung der jordanische Armee gedacht. Bis Ende nächsten Jahres sollen 34 weitere folgen. Das berichten jedenfalls mehrere Zeitungen und berufen sich auf Material von dpa.

Ich bin bestimmt nicht für grenzenlose Aufnahme von Flüchtlingen vom afrikanischen Kontinent, nur stellt sich mir an dieser Stelle doch schon die Frage: „Sind das etwa die Anstrengungen, um die Fluchtursachen zu bekämpfen“. Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel – so schaffen wir das bestimmt nicht!! Es wird nicht mehr lange dauern, dann klebt Blut an den Händen unserer Bundesregierungsmitglieder. Denn wenn die so weiter machen, dann „schaffen sie DAS“ aber leider nicht das, vom deutschen Volk Erhoffte.

PS: Eine Bitte habe ich an die eventuellen Kommentatoren noch: Bitte machen Sie Ihren Kommentar nicht an den Flüchtlingen fest, auch wenn es vielleicht manchmal schwer fällt.
Paulinchen
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Günther Hetzer
12.12.2016, 15:07 Uhr
ist doch bekannt
Ohne jetzt ins Detail zu gehen und am Ende noch eine Debatte über den Syrienkrieg zu führen, jedoch ist es bekannt das die sogenannten "Rebellen" (die Opposition) von einigen NATO Mitgliedsstaaten, darunter auch Deutschland, unterstützt werden.
Also was genau macht Sie jetzt da stutzig?
Ich habe den Beitrag nicht gesehen, somit weiß ich nicht was für ein "Soldat" ("freie syrische Armee", syrische Armee) gezeigt wurde, doch die von Ihnen beschriebenen Gasflaschen wurden/werden von den Rebellen eingesetzt. (es handelt sich dabei auch um Hilfsgüter für die in den Krisengebieten verbliebenen Zivilisten) Diese Bomben werden per selbstgebauter Mörser/Haubitzen abgefeuert. Sind sehr gefährlich für die Kanoniere (sofern man sie so nennen möchte) jedoch auch für alle sich in der Umgebung befindlichen Zivilisten. Da diese Bomben eine schwer einzuschätzende Flugbahn nehmen.

Und nun ist gut, sonst kommen wir wirklich noch auf den Krieg zu sprechen.
Herr Taft
12.12.2016, 22:09 Uhr
Alles eine Frage der Verschwörungstheorie
Paulinchen, wenn Sie glauben, dass das Pestizid mit der Intention nach Syrien geliefert wurde, dass dort Bomben daraus gebaut werden, haben Sie wohl Recht.

Dann ist allerdings fast jeder Baumarkt und manche Drogerie und so ziemlich jeder Landwirtschaftshandel in Deutschland ein Kriegstreiber...

Und unser allseits beliebter Highvoltage macht natürlich das , was er am besten kann... Öl ins Feuer gießen.
H.Freidenker
12.12.2016, 22:32 Uhr
nicht gleich auf die Barrikade gehen, Highvoltage
mal ruhig durchadmen und jetzt Danke für die detailierte Aufklärung.

Ich denke es ging "Paulinchen" darum, aufzuzeigen in wie weit Deutschland in diesen Krieg involviert ist. Deutschland hat nachweislich diesen Krieg mit vorbereitet, unterstützt ihn von Anfang an und gehört damit wieder zu den großen Kriegstreibern.

Diese bittere Tatsache und Erkenntnis, nehmen viele Bürger nicht wahr, oder wollen es nicht wahr haben.
Deshalb kann man nicht oft genug auf dieses gefährliche Spiel hinweisen.
Die Warnung von Paulinchen sehe ich noch in einem anderem gefährlichem Zusammenhang.

Wie endet die Kriegstreiberei, gegen Russland, an deren Spitze wieder Deutschland beteiligt ist ?
Was Napoleon nicht gelang und Hitler nicht erreichte, könnte unter Umständen zum "Wir schaffen das" werden,
und deshalb kein Platz für Merkel!
"Merkel muss weg !"
Für 2017 gilt, was das merkel sagte:
Man kann doch nicht erwarten, das nach der Wahl das gilt, was vor der Wahl versprochen wurde!
Günther Hetzer
13.12.2016, 15:29 Uhr
Öl ins Feuer...?
Wie kommen Sie zu der Annahme ich würde Öl ins Feuer gießen? Gehört Deutschland nicht zu der Gruppe, der sogenannten "Freunde Syriens"? Welche nun selbst keinen Hehl daraus macht, der "freien Syrischen Armee" nahezustehen. Das es Waffenlieferungen und finanzielle Unterstützungen seitens der "Freunde Syriens" gab, ist doch offiziell verkündet worden.

Beziehen Sie Ihre Infos aus der Bravo oder wieso kommentieren Sie Fakten mit "Öl ins Feuer gießen"?
Da fällt mir ein Zitat von Shakespeare ein: "Populisten sind jene Menschen, die einen Spaten Spaten und eine Katze Katze nennen"

Wie gesagt, keine Debatte über diesen Krieg.
I.H.
13.12.2016, 15:58 Uhr
Hoffentlich gibt das keinen Ärger
Bin total verstutzt nach dem Lesen dieses äußerst informativen Beitrages. In meinem Gartenhaus steht noch eine Flasche BI58 und ein Sack Blaukorn. Muss ich das jetzt als Munitionsdepot beim Rat des Kreises anmelden oder soll ich gleich den Munitionsbergungsdienst und die UNO informieren? Und soll ich die Waffenhändler vom deutschen OBI bei Putin anzeigen? Bitte helft mir. Nicht dass das Zeug mal postfaktisch in Syrien landet.
Herr Taft
13.12.2016, 20:03 Uhr
@Chemie-Ali... hehe, dann schauen Sie erstmal...
..in Ihre Werkzeug-Kiste....Garantiert finden Sie einen Hammer und einen großen Schraubenzieher... und erst die Kettensäge im Schuppen... alles Kriegswaffen aus deutscher Produktion.

Lächerlich, dieser Artikel...
Günther Hetzer
14.12.2016, 09:08 Uhr
Wo bleibt die Antwort @Spätzle...
Anstatt einen völlig sinnfreien Kommentar zu verfassen, hätte ich schon von Ihnen erwartet auf meine Frage einzugehen?

Aber ich werte diesen Umstand als ein schlichtes Danke von Ihnen. Es freut mich das Sie im Zuge der Recherchen meine Aussage zu widerlegen erkannt haben, dass ich recht habe. Und ich weiß, nicht jeder hat den Schneid das zuzugeben.
Herr Taft
14.12.2016, 10:06 Uhr
Rustungsexporte Deutschland
...für alle, die sich wirklich für Fakten interessieren:

WWW.BMWi.de/de/Themen/außenwirtschaft/Ruestungsexportkontrolle,did=772760.HTML

Aber gleich wird dieser Bericht natürlich für unglaubwürdig befunden...tjaja, das postfaktische Zeitalter eben ....

Keine Antwort ist manchmal auch eine, highvoltage....aber garantiert nicht die, die Sie sich zusammenreimen...
Günther Hetzer
14.12.2016, 11:17 Uhr
Rüstungsexporte=Unterstützung? NEIN!
Es ist schön das Sie zumindest versuchen die Unterstützung zu widerlegen. Doch ganz so einfach, wie Sie es sich dabei machen, ist die Sache dann doch nicht. Um den komplexen Sachverhalt zu verstehen, reicht es nicht aus eine Statistik der Rüstungsexporte herbeizuziehen.

Klammert man den IS aus, so stehen sich zwei große Konfliktparteien gegenüber. Zum einen die Regierung geführt von Assad, der wiederum Befehlshaber über das Syrische Heer ist. Auf der anderen Seite die oppositionelle "freie syrische Armee", unterstellt der Nationalen Koalition der syrischen Revolutions- und Oppositionskräfte. Im wesentlichen geht es um den Sturz des Staatspräsidenten Assad im Zuge des Arabischen Frühlings.

Am 12.12.2012 erkannte Deutschland bei einem Treffen der "Freunde Syriens", die Nationale Koalition (Opposition) als einzig legitime Vertretung Syriens an. Am 22.06.2013 gaben die 11 Minister die an dem Treffen der "Freunde Syriens" teilnahmen bekannt, die Rebellen mit Waffenlieferungen im Kampf gegen Assad zu unterstützen.

Inwiefern Deutschland sich nun an der Unterstützung der Opposition beteiligt hat, ist unklar. Jedoch ist aufgrund der politischen Lage klar, dass es keine offiziellen Exporte nach Syrien geben Konnte/kann. Betrachten Sie jedoch die deutschen Partner des Rüstungsexports und der Staaten unter den "Freunden Syriens", könnte man zu gewissen Erkenntnissen gelangen.

Was haben wir also, um von einer Unterstützung der Opposition auszugehen? Die Anerkennung der Opposition als einzig legitime Vertretung und zum anderen die zugesagten Unterstützungen für die Rebellen.

Zudem sollten Sie nicht mit solchen Modebegriffen wie "postfaktisch" herumwerfen. Das würde bedeuten das politische oder gesellschaftliche Diskussion, irgendwann einmal von Fakten geprägt waren. Komisch ist das die Geschichte uns stets das Gegenteil gelehrt hat.

Wie gesagt, keine Diskussion über den Krieg.
Real Human
14.12.2016, 11:52 Uhr
Wie „Paulinchen“ der AfD schadet
Paulinchen überschrieb ihren Artikel vom 22.12.2016 mit „Das machte mich stutzig“. Mich allerdings auch!

Der Ausgangspunkt ihres Artikels ist etwas von ihr Aufgeschnapptes(!) aus den Tagesthemen vom Sonnabend, den 10.12.2016: http://www.ardmediathek.de/tv/Tagesthemen/tagesthemen/Das-Erste/Video?bcastId=3914&documentId=39448338 und zwar bei etwa 4min13sec.

Es wäre leicht gewesen, den interessierten Lesern diese Quellenangabe zu liefern – aber Fehlanzeige.

Danach geht es mit Halbwahrheiten lustig weiter:

ZITAT: Der Soldat zeigte ein Etikett mit der Bezeichnung „GAS-EX-B“. im Kommentar wurde dazu gesagt, dies sei ein Mittel (Pestizid), welches vor Jahren (!) an Syrien geliefert worden sei. … Man könne daraus auch Zahncreme herstellen, habe ich nun im Internet gelesen. [Wo?] ZITATENDE

Anstatt mal selbst nachzuforschen, was „GAS-EX-B“ eigentlich ist, kommt wieder etwas im Internet Aufgeschnapptes. Ja, theoretisch könnte man daraus einen Inhaltsstoff von Zahncreme herstellen – nämlich Al2O3. Aluminiumoxid steht aber im Verdacht langfristig gesundheitsschädlich zu sein. (Selber googeln!) Praktisch wäre das aber auch ein sehr exotischer chemischer Produktionsprozess.

Hinter „GAS-EX-B“ verbirgt sich in Wahrheit aber eine Substanz, die – ganz tierschutzfeindlich – nur im Freien zur Bekämpfung von niedlichen Wühlmäusen eingesetzt werden sollte. Das hätte „Paulinchen“ leicht recherchieren können – z.B. auf http://www.proplanta.de/Pflanzenschutzmittel/DETIA-GAS-EX-B_psm_Mittel_040879-00.html.

Und was das Zeugs macht, findet man leicht auf https://de.wikipedia.org/wiki/Aluminiumphosphid.

Unter Einwirkung von Wasser oder auch nur in feuchter Luft bildet sich daraus nämlich Phosphorwasserstoff (PH3), den man leicht auch wie einen chemischen Kampfstoff einsetzen kann. Allerdings wird er von unseren Geruchsrezeptoren noch unterhalb der tödlichen Konzentration(?) wie Knoblauch wahrgenommen. Wer mal in der NVA „gedient hat“, weiß, dass es bei seltsamen Gerüchen auf dem Gefechtsfeld heißt: „Gasmaske auf!“ Und allein das hat schon Wirkung auf die Kampfkraft des jeweiligen Feindes – auch in Aleppo!

Was aber macht „Paulinchen“ daraus: „Krupp, verkauft an Freund und Feind“ Das stimmt zwar, aber eben nicht in diesem Fall!

„Chemie-Ali“ und „Spätzlevernichter“ liegen schon richtig, wenn sie sinngemäß behaupten, dass nach solchen abenteuerlichen paulinischen Halbwahrheiten oder Fehlinformationen jeder Kleingärtner und Heimwerker in den Verdacht geraten kann, ein potenzieller Terrorist zu sein.

UND DIE MORAL VON DER GESCHICHT:

Wer politisch zündeln will:

• Sollte erstens wissen, wie man mit Streichhölzern umgeht, ohne sich dabei selbst schon die Finger zu verbrennen.

• Sollte zweitens prüfen, ob man sich nicht etwa z.B. in einer Scheune befindet.

• Und wenn man schon Merkels Bauernhof ansteckt, sollte man wenigstens eine Vision darüber haben, was man an seiner Stelle Neues bauen will. (Welche Zukunftsvision hat z.B. die AfD?)

(Was mich betrifft, so beschäftige ich mich schon seit Jahrzehnten mit dem „Transhumanismus“, dem derzeit einzigen Ausweg aus dem Gefängnis der Biologie.)

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen:

https://www.youtube.com/watch?v=q0unAbA_qvQ

Jörg Birkefeld (Die ist übrigens ein Klarname!)
Wolfi65
14.12.2016, 12:53 Uhr
Man kann es bald nicht mehr hören!
Syrien hinten und Syrien vorne.
Es vergeht kaum ein Tag, aus dem nicht von Syrien als Kriegsschauplatz berichtet wird.
Dabei waren es doch Syrer, welche unbedingt eine Revolution ausrufen mussten, um ihr eigenes Land in einen Bürgerkrieg zu stürzen.
Als die Lage immer verzweifelter wurde, rief man die Welt um Hilfe und bekam diese auch in Form von Bombardements aller Bomben- und Flugzeuggattungen.
Dann kam auch noch der Kampf gegen die IS dazu.
Mittlerweile ist es "gelungen", mehrere Staaten in diesen Krieg mit hereinzuziehen, ohne sich der Möglichkeit bewusst zu werden, was passieren könnte, wenn sich amerikanische und russische Truppen mit der Waffe in der Hand gegenüberstehen würden.
Ein 4000 Mann starkes amerikanisches Heer ist angekündigt, welches den baltischen Staaten und Polen an der Grenze zu Russland, "zur Hilfe" kommen soll.
Wieder einmal kommt eine hochgerüstete Armee einem oder mehreren Länden zur Hilfe!
Das hatten wird schon einmal in Europa!

Bedauerlich ist bei dem Ganzen nur, wie schnell man den deutschen Einigungsvertrag vergessen hat, indem festgehalten wurde, dass die ehemalige deutsch-deutsche Grenze nicht von den Westallliierten unter Waffen überschritten werden darf, um so zu verhindern, dass sich am Ende doch noch amerikanische und russische Soldaten mit der Waffe in der Hand gegenüberstehen.
Aber es ist ja wie immer eine Frage der Sichtweite.
Für ehemalige DDRler sind die Amis ein potenzieller Aggressor und für die Nach89ziger sind es Freunde.
Bedauerlicherweise hat der Ami 1989 vergessen, die Rosinenbomber zu schicken.
Aber dass haben ja die Bonn-Berliner Adenauer- Ultras übernommen.
Real Human
14.12.2016, 13:31 Uhr
1989: DDR hinten und DDR vorne
So hätten damals auch viele Engländer und Franzosen genervt sein können – vor allem wenn 1991 der Augustputsch in Moskau erfolgreich gewesen wäre. „Für diese blöden Deutschen einen Dritten Weltkrieg riskieren? Überlasst sie lieber dem Egon Krenz und seinen großen Zähnen!“

Wer kann eigentlich ausschließen, dass sich bei einem amerikanischen Präsidenten Trump diese Frage erneut stellt? Mit einer Finnlandisierung Westeuropas würden wir dann wohl noch glimpflich davon kommen? Und Moskaus Botschafter würden dann auch dafür sorgen, dass in deutschen Medien nur noch Putinfreundliche Kommentare gepostet werden dürfen.
Paulinchen
14.12.2016, 15:23 Uhr
@Joerg B. Der Oberstudienrat...
...wer lesen kann ist besser dran. Meine Quellenangabe steht ja wohl schon u.a. im ersten Satz. Mir ist durchaus bekannt, das es Menschen gibt, die in der Lage sind, über eine Streichholzschachtel einen Vortrag von reichlich zwei Stunden zu halten.

Sie gehören zweifelsfrei dazu.
Günther Hetzer
14.12.2016, 16:11 Uhr
...Inhalt...
Die eigentliche Frage ist doch, ging es der Verfasserin dieses Beitrags um die Gefahr welche von diesem Mittel ausgeht, bzw. dem Umstand es unter bestimmten Bedingungen als Kampfmittel zu benutzen oder ging es darum zu hinterfragen, welche Rolle Deutschland in diesem Konflikt einnimmt? Diese Frage kann einzig die Verfasserin klären.

Das die Unterstützung nicht darin besteht, irgendwelche Substanzen die unter Umständen zur Demoralisierung der Regierungstruppen benutzt werden können, sollte relativ klar sein.

(okay schneiden wir das Thema kurz an)
Im Allgemeinen scheint es mir so, dass viele nur sehr wenig über den Krieg in Syrien wissen. Das sehr viele weder die Konfliktparteien, noch deren Ziele bzw. die Unterstützer und deren Profiteure kennen. Bei genauerem Hinschauen erkennt man zum einen schnell, dass es sich weder um eine ethno-religiöse oder gesellschaftliche Auseinandersetzung handelt, sondern das es sich rein um geopolitische Ziele von Außenstehenden dreht. Deshalb ist der Begriff "Bürgerkrieg" in meinen Augen auch absolut unzutreffend. Die Verwicklung mehrerer fremder Mächte auf verschiedenen Seiten im Bürgerkrieg gilt als der Faktor, der eine Beendigung des Krieges am deutlichsten erschwert. Diese Staaten sorgen von außen dafür, dass der Nachschub an Munition, Waffen und Kämpfern für keine der beteiligten Gruppen in Syrien zu Ende geht. Und sind somit maßgeblich am Leid der Bevölkerung schuld.
Leser X
14.12.2016, 17:36 Uhr
Fake news...
... nennt sich der neue Slogan der Regierenden aller Parteien, wenn es wieder mal ungemütlich wird für sie, weil ihr Lügengebäude auch angesichts des Syrienkriegs immer offensichtlicher bröckelt.

Dieser Krieg wurde geboren durch Fake News derer, die diesen Krieg vorbereitet und losgetreten haben. Die Initiatoren dieses Gemetzels dachten sich wohl, dass es erneut gelingt, einen gewählten Regierungschef weg zu putschen, weil er nicht in ihre geostrategischen Pläne passt. Aber diesmal lief es eben nicht nach Plan. Und seit dem spuckt der Westen Gift und Galle, zeigt seine wahre hässliche Fratze.

Unserer eisernen Kanzlerin brach es gar das Herz unter der Rüstung. Wo war denn ihr Herz, als der Westen und mit ihm in treuer Gefolgschaft Deutschland die Voraussetzungen für dieses Gemetzel schufen? Es schlug wohl mehr für die heimische Rüstungsindustrie als für die Menschen in Syrien.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)