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Mi, 17:24 Uhr
07.12.2016
PISA in drei Jahren

Bringt die Studie dann einen neuen „Schock“?

„Eine zu große Heterogenität in Schulklassen überfordert die Lehrkräfte in ihrer Aufgabe, jedem Kind gerecht zu werden. Das zeigt die neue TIMSS-Studie mit ihren Ergebnissen tendenziell auf!“, so Heike Schimke, Vorsitzende des Thüringer Philologenverbandes...


„Die Herausforderungen der Inklusion und der Integration sind vor allem in den Grundschulen von den Lehrkräften mit den jetzigen Bedingungen nicht mehr zu bewältigen. Die Lehrkräfte an den Grundschulen benötigen dringend stärkere Unterstützungssysteme (Schulpsychologen, Sozialarbeiter, Inklusionshelfer ) sowie ein Mehr-Pädagogen-System, um in den stark heterogenen Klassen eine individuelle Förderung von Kindern nicht nur eine Worthülse bleiben zu lassen!“, so Heike Schimke weiter.

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Die Ergebnisse der TIMSS-Studie zeigen einen Abfall in den mathematischen Leistungen der Grundschüler. Lehrkräfte von weiterführenden Schulen in Deutschland bestätigen diese Studienergebnisse mit ihren Wahrnehmungen zu den Lernvoraussetzungen der übergetretenen Schüler in die Sekundarstufe I. Hier werden jedoch nicht nur sinkende Leistungsvoraussetzungen in Mathematik, sondern auch in anderen Fächern konstatiert.

„Dieser Leistungsabfall wird sich in den nächsten PISA-Studien an den weiterführenden Schulen zeigen, wenn keine stärkeren Unterstützungssysteme an Grund- und weiterführenden Schulen installiert werden!“ so Heike Schimke.

Auch leistungsstärkere Schüler benötigen mehr Unterstützung in ihrem Lernprozess, um Spitzenleistungen zu erreichen. Diese werden in Deutschland rarer, wie die letzte PISA-Studie zeigte. „Wer es mit der individuellen Förderung ernst meint, der muss auch entsprechende Unterstützungssysteme aufbauen, die diese Förderung auch möglich machen!, so Heike Schimke abschließend.
Autor: red

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