Mi, 12:12 Uhr
30.11.2016
Thüringer Tourismus von Januar bis September
Unterschiedliche Entwicklung
Von Januar bis September 2016 empfingen die Thüringer Beherbergungsstätten mit zehn und mehr Betten (einschließlich der Campingplätze) 2,9 Millionen Gäste. Die Zahl der Übernachtungen erreichte in den neun Monaten des Jahres 7,6 Millionen. Einzelheiten wie immer in Ihren Nordthüringer Online-Zeitungen...
Wie das Thüringer Landesamt für Statistik nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, stiegen die Gästezahlen um 1,4 Prozent, die Übernachtungszahlen lagen nur geringfügig über dem Vorjahresniveau (+ 0,3 Prozent). Die durchschnittliche Verweildauer der Gäste betrug 2,6 Tage.
2,7 Millionen Gäste (93 Prozent) stammten aus Deutschland und 203.000 Gäste hatten ihren Wohnsitz im Ausland. Die Zahl der inländischen Gäste stieg um 1,4 Prozent, die Zahl der ausländischen Gäste erhöhte sich um 2,3 Prozent. Während die Zahl der Übernachtungen der inländischen Gäste mit 7,1 Millionen geringfügig anstieg (+ 0,4 Prozent), buchten die Gäste aus dem Ausland mit knapp 458.000 2,4 Prozent Übernachtungen weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Nach Reisegebieten betrachtet verlief die Entwicklung recht unterschiedlich. Der Städtetourismus (Städte Eisenach, Erfurt, Jena und Weimar) sowie einige kleinere Reisegebiete (Kyffhäuser, Hainich, Südharz, Saaleland) konnten sowohl in den Gästezahlen als auch in der Zahl der Übernachtungen zulegen.
Grafik (Foto: TLS)
Veränderung der Anzahl von Gästeankünften und Übernachtungen im Januar-September 2016 gegenüber Januar-September 2015 nach Reisegebieten (einschl. Camping)
Das größte Thüringer Reisegebiet, der Thüringer Wald, konnte mit einem Minus von 1,6 Prozent bei den Gästezahlen und einem Minus von 1,3 Prozent bei den Übernachtungen nicht das Ergebnis des entsprechenden Vorjahreszeitraumes erreichen. Es kamen knapp 17 Tausend Gäste weniger in den Thüringer Wald als im Januar bis September 2015, die Zahl der Übernachtungen sank dadurch um 42.000.
Auch das Reisegebiet Übriges Thüringen (mit dem Kreis Sömmerda, dem Weimarer Land und dem überwiegenden Teil des Altenburger Landes) musste in den ersten neun Monaten des Jahres einen empfindlichen Rückgang der Gäste- und Übernachtungszahlen in Kauf nehmen (Gäste: - 3,4 Prozent bzw. - 7.000, Übernachtungen: - 6,1 Prozent bzw. - 40.000). Andere erreichten nicht in beiden Kategorien das Ergebnis des Vorjahreszeitraumes (Thüringer Rhön, Thüringer Vogtland).
Im Monatsvergleich September stiegen die Zahl der Gästeankünfte um 6,6 Prozent auf 386.000 und die Zahl der Übernachtungen um 2,4 Prozent auf 941.000. Positiv ist anzumerken, dass im Vergleich zu September 2015 auch die Gästezahlen im Thüringer Wald (+ 4,0 Prozent) und im Übrigen Thüringen (+ 3,7 Prozent) gestiegen sind.
Autor: redWie das Thüringer Landesamt für Statistik nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, stiegen die Gästezahlen um 1,4 Prozent, die Übernachtungszahlen lagen nur geringfügig über dem Vorjahresniveau (+ 0,3 Prozent). Die durchschnittliche Verweildauer der Gäste betrug 2,6 Tage.
2,7 Millionen Gäste (93 Prozent) stammten aus Deutschland und 203.000 Gäste hatten ihren Wohnsitz im Ausland. Die Zahl der inländischen Gäste stieg um 1,4 Prozent, die Zahl der ausländischen Gäste erhöhte sich um 2,3 Prozent. Während die Zahl der Übernachtungen der inländischen Gäste mit 7,1 Millionen geringfügig anstieg (+ 0,4 Prozent), buchten die Gäste aus dem Ausland mit knapp 458.000 2,4 Prozent Übernachtungen weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Nach Reisegebieten betrachtet verlief die Entwicklung recht unterschiedlich. Der Städtetourismus (Städte Eisenach, Erfurt, Jena und Weimar) sowie einige kleinere Reisegebiete (Kyffhäuser, Hainich, Südharz, Saaleland) konnten sowohl in den Gästezahlen als auch in der Zahl der Übernachtungen zulegen.
Grafik (Foto: TLS)
Veränderung der Anzahl von Gästeankünften und Übernachtungen im Januar-September 2016 gegenüber Januar-September 2015 nach Reisegebieten (einschl. Camping)
Das größte Thüringer Reisegebiet, der Thüringer Wald, konnte mit einem Minus von 1,6 Prozent bei den Gästezahlen und einem Minus von 1,3 Prozent bei den Übernachtungen nicht das Ergebnis des entsprechenden Vorjahreszeitraumes erreichen. Es kamen knapp 17 Tausend Gäste weniger in den Thüringer Wald als im Januar bis September 2015, die Zahl der Übernachtungen sank dadurch um 42.000.
Auch das Reisegebiet Übriges Thüringen (mit dem Kreis Sömmerda, dem Weimarer Land und dem überwiegenden Teil des Altenburger Landes) musste in den ersten neun Monaten des Jahres einen empfindlichen Rückgang der Gäste- und Übernachtungszahlen in Kauf nehmen (Gäste: - 3,4 Prozent bzw. - 7.000, Übernachtungen: - 6,1 Prozent bzw. - 40.000). Andere erreichten nicht in beiden Kategorien das Ergebnis des Vorjahreszeitraumes (Thüringer Rhön, Thüringer Vogtland).
Im Monatsvergleich September stiegen die Zahl der Gästeankünfte um 6,6 Prozent auf 386.000 und die Zahl der Übernachtungen um 2,4 Prozent auf 941.000. Positiv ist anzumerken, dass im Vergleich zu September 2015 auch die Gästezahlen im Thüringer Wald (+ 4,0 Prozent) und im Übrigen Thüringen (+ 3,7 Prozent) gestiegen sind.

