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Do, 10:43 Uhr
05.08.1999

Start in die neue Fußball-Saison

Nordhausen (nnz). Für die Fußballfreunde ist nun die Zeit des Wartens vorbei. Am Wochenende beginnt die Fußballsaison 2004/05. Die Zuschauer wünschen sich interessante, faire und spannende Spiele und natürlich ein gutes Abschneiden der eigenen Elf. Die Aussichten für die beiden Nordhäuser Mannschaften in der Landesklasse Ost von nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg.

Die FSG Salza musste am vergangenen Samstag bereits im Thüringen-Pokal gegen den Landesklasse-Aufsteiger Blau Weiß Fahner Höhe ran. Die wenigen Zuschauer sahen erwartungsgemäß ein gutes und konzentriertes Spiel ihrer Elf, die verdientermaßen durch Tore von Alert und Bergen in Führung gingen. Allerdings ließen sich die Jungs um Kapitän Enrico Weber das Spiel aus der Hand nehmen und verloren die Partie noch mit 2:3. Knackpunkt der Begegnung war das verletzungsbedingte Ausscheiden von Weber nach gut einer Stunde und Unkonzentriertheiten in der Abwehr. Die Niederlage ist zu verschmerzen, die Böhm-Elf kann nun sich voll auf die Meisterschaftsspiele konzentrieren, was sich in Anbetracht der dünnen Spielerdecke als vorteilhaft erweisen könnte. Als Zielstellung für diese Serie hat sich die Mannschaft einen einstelligen Tabellenplatz vorgenommen. Diesen zu erreichen wird nicht leicht und verlangt von allen Akteuren durchweg eine solide und konzentrierte Leistung, vom 1. bis zum letzten Spieltag. Spektakuläre Neuzugänge gab es nicht. Kai Alert kam aus Sundhausen zurück und von Ortsrivalen Wacker 90 stieß das hoffnungsvolle Nachwuchstalent Hans-Philip Nebelung zur Mannschaft. Zweifelsohne sind beide eine Verstärkung, ob sie jedoch die ausgeschiedenen Frank Burghardt und Jürgen Rieger ersetzen können, bleibt anzuwarten.

Am Samstag trifft Salza im 1. Punktspiel der Saison um 15 Uhr auf dem Karl-Henze-Sportplatz auf Zeulenroda. Der Einsatz von Enrico Weber ist noch ungewiss. Durch das Pokal-Aus fand die Elf schnell auf den Boden der Realität zurück. Hartes Training war angesagt. Die Fans verlangen von ihrer Mannschaft ein gutes Spiel und auch einen vollen Erfolg. Heimniederlagen kann sich das Team nicht leisten, wenn am ende der einstellige Tabellenplatz erreicht werden soll.

Bei Wacker 90 Nordhausen ist vom Präsidenten Hans Peter Kell die Marschrichtung herausgegeben und die heißt Aufstieg in die Thüringenliga. Alles andere wäre sicherlich eine Enttäuschung, zumal im kommenden Jahr das 100. Vereinsjubiläum ansteht. Mit Svejdik und Elle gelangen Verpflichtungen, die wesentlich zur Verstärkung der Truppe beitragen können. Auch das 18-jährige Nachwuchstalent Steve Becker aus Holzthaleben hat eine gute Perspektive im Verein vor sich, wenn er weiter gefördert und gefordert wird.

Wacker 90 Nordhausen hatte im Pokalwettbewerb ein Freilos gezogen und absolvierte gegen den SC Leinefelde einen letzten Test, dessen Ergebnis (7:1) man aber nicht überbewerten sollte. Am Samstag ab 15 Uhr müssen die Schützlinge von Trainer Uwe Etzrodt beim ehrgeizigen Neuling Kindelbrück antreten. Sicher keine leichte Aufgabe. Aber wenn man vorn mitspielen will, müssen drei Punkte her.
Autor: rh

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