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Do, 13:15 Uhr
27.10.2016
Kolpingfamilie startet Hilfsaktion

Weihnachtspäckchen für Rumänien

Auch in diesem Jahr organisieren die Kolpingsfamilien im Diözesanverband Erfurt eine Weihnachtspaketaktion für Familien in Rumänien. Die Paketaktion soll notleidenden Menschen in Rumänien besonders zu Weihnachten zeigen, dass sie nicht vergessen sind. An der Aktion beteiligen sich jedes Jahr neben Kolpingsfamilien auch zahlreiche Pfarreien, Schulen und Kindergärten in ganz Thüringen...

Die Weihnachtspäckchen werden von unseren rumänischen Partnern an Familien oder in Kindereinrichtungen verteilt. Von den Geldspenden werden Transport- und Organisationskosten finanziert. Im letzten Jahr konnte davon auch für einige Familien das dringend notwendige Brennholz für den Winter gekauft werden.
Die Weihnachtspäckchen mit dem empfohlenen Inhalt werden in ganz Thüringen gesammelt und in Rumänien an den Kolping Regionalverband Banat zur Verteilung an Bedürftige übergeben.

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Um eine gerechte Verteilung zu ermöglichen, ist es sinnvoll, dass die Päckchen einen möglichst gleichen Inhalt haben wie:
  • 1 x Kakao
  • 1 x Kaffee
  • 1 x Reis
  • 1x Nudeln
  • 1 x Brühwürfel
  • 2 x Pudding
  • 1 x Pfefferkuchen
  • 3 x Süßigkeiten
  • 3 Tafeln Schokolade
  • als Backzutaten Rosinen, Mandeln, Kokosflocken
  • sowie als Kosmetik Duschbad, Shampoo, Seife, Zahnpflege, Deospray
  • und vielleicht ein Spiel-, Mal- oder Schreibzeug.
Ein Päckchen sollte nicht schwerer als 6 kg sein. Getragene Kleidung und überlagerte Lebensmittel sollten nicht enthalten sein!

Die Kolpingfamilie Nordhausen nimmt die Päckchen am 5. November 2016 in der Zeit zwischen 9:00 und 12:00 Uhr im Kreuzgang des Domes zum Hl. Kreuz entgegen. Am 13. November werden die Pakete für den Transport nach Rumänien verladen.

Für Transportkosten sowie zum Kauf von Lebensmitteln in Rumänien bitten wir um 5,00 € pro Päckchen. Wem das Päckchenpacken zu schwer fällt, kann auch mit einer Geldspende helfen.

Überweisungen sind auf das Spendenkonto des Kolpingwerkes Erfurt e.V. bei der Wartburg-Sparkasse, IBAN: DE86 8405 5050 0000 102 555 BIC: HELADEF1WAK mit dem Stichwort „Paketaktion" möglich oder können bei der Paketannahmestelle direkt abgegeben werden. Spendenquittungen ab einem Betrag von 50,00 EUR können auf Wunsch ausgestellt werden.
Autor: red

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Kommentare
Gehard Gösebrecht
27.10.2016, 15:02 Uhr
Alle Jahre wieder
Wieviel Spendengelder und Geschenke kann sich dieses Land noch leisten? Es ist bedauerlich, dass Rumänien nach 26 Jahren freier Marktwirtschaft immer noch in bitterer Armut schwelgt. Aber wieso muss Deutschland immer an erster Stelle beim Spenden stehen? Gibt es nicht genug nationale Probleme? Nicht genug Menschen, welche nicht jeden Tag das Geld für ein warmes Essen haben, während die BRD Freiheitsregierung zum Horten von Lebensmitteln für den etwaigen Angriffsfall durch Terroristen und Schurkenstaaten aufruft, weil die Oberen auf einer anderen Ebene leben und wieder einmal mit Zahlen spielen, welche nicht der Realität entsprechen. Das Weihnachtsfest ist für viele Bürger ein Fest der Angst und Hoffnungslosigkeit geworden. Viele Fragen sich spätestens zur Jahreswende, wie und ob es überhaupt weitergeht. Da können bunte Schaufenster noch so leuchten, wenn das Portemonnaie leer ist. Deutschland ist schon immer ein reiches Land gewesen. Vor allen an Versprechungen. Mfg
Günther Hetzer
27.10.2016, 16:03 Uhr
Irrglaube
@ Gerhard G.,
Ich empfehle Ihnen, sich mit der Wirtschaft in Rumänien auseinanderzusetzen. Rumänien hat eine der am stärksten wachsende Wirtschaft und erfolgreich eine Krise (2008/2009) überstanden. Natürlich ist Rumänien wirtschaftlich nicht auf einem Level mit Deutschland, Frankreich,... jedoch hat sich sehr viel getan.

Nicht nur allein deshalb bin ich der Annahme das im wesentlichen nicht für Rumänien, sondern für Roma gesammelt wird.
Gehard Gösebrecht
27.10.2016, 17:07 Uhr
Oh Ja!
Wenn man nichts hat und es kommt eines dazu, dann ist man um 100 Prozent gewachsen.
Kommt noch etwas dazu nähert man sich schon fast der wirtschaftlichen Völlerei.
Nee @Highvoltage
So läuft das nicht.
Rumänien ist mit Bulgarien und einigen Balkanländern das Armenhaus von Europa.
Und weil das so ist, kommen immer mehr Neu-EU-Bürger ins das gelobte Deutschland.(Dank des Schengenabkommens)
Wieso wohl?
Doch nicht etwa weil es in Rumänien und anderswo wirtschaftlich aufwärts geht.
Und jetzt behaupten Sie bitte nicht noch, dass die Neubundesbürger aus Rumänien zum Großteil Sinti und Romas sind.
Die Zeiten der "Aktuellen Kamera" sind vorbei.
Aber auch die Tagesschau hat übergangslos in weiter Teilen die den Besuch im Märchenland abgelöst.
M0g3lNicht
27.10.2016, 17:20 Uhr
Wenn ein Spendenaufruf...
...wieder mal in Hetze endet. Bravo Deutschland!
aikido
27.10.2016, 17:36 Uhr
Helfen hat Grenzen
Ich bin jetzt beim Lesen des Artikels bisschen ärgerlich geworden, weil vor kurzem schon einmal ein Artikel in der nnz war, wo dazu aufgerufen wurde, für Rumänien Päckchen zu packen und ich das danach auch in die Tat umgesetzt hatte. Da war es auch egal wie viel in einem Päckchen drinn ist, es gab lediglich Anregungen, worüber die Menschen sich freuen würden.

Nun steht in diesem Artikel aber dass in allen Päckchen das gleiche drin sein soll und dann auch eine Aufzählung was alles in einem Päckchen drinn sein soll.

Ich finde die Auflistung etwas übertrieben, weil ich denke das jeder selbst entscheiden sollte, wie viel Geld er ausgeben kann und möchte und die gesamten geforderten Dinge niemals in ein Päckchen hinein passen.

Für mich stellt sich jetzt die Frage ob meine ganzen gepackten Päckchen umsonst gepackt wurden und ich umsonst so viel Geld für den Inhalt ausgegeben habe, weil er jetzt nicht mehr der "Norm" entspricht!?
Janko
27.10.2016, 17:46 Uhr
@gösebrecht
ich versuche ja, mich immer mehr und mehr zurückzuhalten aus den diskussionen auf der nnz, nur manchmal geht es halt nicht.

sehr geehrter herr gösebrecht: diese spenden basieren auf freiwilliger grundlage. niemand kommt zu Ihnen und nimmt Ihnen Ihre rente weg oder den letzten kanten aus Ihrem brotfach. obwohl, wenn man Sie so schreiben liest, haben Sie ja weder das eine noch das andere, sondern nagen selbst bitter am hungertuch.

also: wenn Sie nicht spenden wollen oder können, weil Sie selbst seit Wochen keine warme Mahlzeit mehr hatten, müssen Sie nicht spenden. Das ist dasselbe, wie hier die kommentarfunktion zu nutzen: wenn man zu einem artikel nur kommentieren will, dass er auf einen selbst ohnehin nicht zutrifft, muss man nicht unbedingt kommentieren.
Günther Hetzer
27.10.2016, 17:47 Uhr
dritte Welt?
Scheinbar halten Sie Rumänien für ein dritte Welt Land.
Doch ganz so ist das auch wieder nicht.
Wie gesagt, Schlaraffenland sieht anders aus, doch so wie es im Artikel beschrieben ("...Die Paketaktion soll notleidenden Menschen in Rumänien besonders zu Weihnachten ...") und von Ihnen kommentiert wird, könnte man meinen man hätte es mit den selben Zuständen wie in vielen Teilen Afrikas zu tun. Rumänien mag das Armenhaus EU sein (was nicht stimmt weil Mazedonien, Serbien und Co. sind wesentlich besch*** dran) doch notleiden einer ganzen Bevölkerung sieht wahrlich anders aus.
Röhrich2
27.10.2016, 22:24 Uhr
Arm und Reich
der Unterschied ist in Rumänien im Moment noch krasser als in Deutschland. Aber bei Spendenaufrufen die gewünschten Inhalte der Spendenpakete aufzuzählen, geht gar nicht. Ich war mehrmals in Rumänien und verstehe die Sprache. Mediasch in Siebenbürgen war wohl immer das Ziel der Nordhäuser Spenden?!
Janko
27.10.2016, 23:07 Uhr
ich finde, ihr solltet euch sowas von schämen...
...mit der begründung, "die brauchen das doch eh nicht, und außerdem: in deutschland gibt es auch armut" einen artikel zu kommentieren, in dem es um freiwillige (!) spenden geht, das ist mehr als arm.

wenn Ihr nicht spenden wollt, lasst es. Das müsst ihr dann aber auch nicht großartig kommentieren.
Wenn ihr aber mit der begründung "in deutschland gibt es genug armut, deshalb spende ich nicht für andere" nicht spendet, so ist dies nur akzeptabel, wenn ihr dann wenigstens für die Armen deutschlands spendet. Aber ich wette, auf diese idee kommt ihr gar nicht. Ihr braucht nur eine rechtfertigung, warum ihr gar nichts tut - und das brüllt ihr mit euren kommentaren auch noch in die welt hinaus.

Ich wusste nicht, ob ich tränen lachen oder weinen sollte, als mal in einer diskussion über die "abschaffung" des bargelds das argument aufkam: "was gebe ich denn dann den bettlern in die hand, wenn es kein kleingeld mehr gibt", denn an der form der kommentare habe ich darauf gewettet, dass 99% der kommentatoren noch nie im leben einem bettler irgendwas in die hand gedrückt haben.
Ähnlich schätze ich nun diese armselige "ich spende nichts für rumänien, denn in deutschland gibt es auch armut!" ein.
Die, die das schreiben (ja, herr gösebrecht, ich meine unter anderem Sie) haben im leben noch nichts gegen deutsche armut getan.

Aber fühlen Sie sich ruhig besser mit Ihrer argumentation.
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