Di, 13:44 Uhr
25.10.2016
Terrorverdacht in Nordthüringen
Wohnungen bundesweit durchsucht
Beamte des LKA Thüringen durchsuchen heute zeitgleich insgesamt 12 Wohnungen sowie eine Gemeinschaftsunterkunft in Thüringen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Bayern. Darunter auch eine Wohnung in Nordthüringen...
Dabei unterstützen sie Spezialkräfte des LKA Thüringen und anderer Bundesländer sowie Beamtinnen und Beamte der Bereitschaftspolizei und verschiedener Landespolizeiinspektionen. Unter anderem wurde eine Wohnung in Leinefelde durchsucht.
Die Staatsanwaltschaft Gera beauftragte das Landeskriminalamt Thüringen in der zweiten Jahreshälfte 2015 mit Ermittlungen gegen einen 28-jährigen russischen Staatsbürger mit tschetschenischer Volkszugehörigkeit. Anlass der Ermittlungen war der Verdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Der Beschuldigte soll beabsichtigt haben, sich dem bewaffneten Kampf in Syrien auf Seiten des IS (Islamischen Staates) anzuschließen.
Im Fortgang der Ermittlungen ergab sich sowohl gegen diesen Beschuldigten und weitere zehn Männer und drei Frauen russischer Staatsangehörigkeit mit tschetschenischer Volkszugehörigkeit zwischen 21 und 31 Jahren aus Thüringen, Hamburg und Dortmund der Verdacht der Terrorismusfinanzierung. Bei allen Beschuldigten handelt es sich um Asylsuchende, deren Aufenthaltsstatus in Deutschland bisher nicht abschließend geklärt ist.
Eine konkrete Anschlagsgefahr ergab sich aus den Ermittlungen bislang nicht.
Autor: redDabei unterstützen sie Spezialkräfte des LKA Thüringen und anderer Bundesländer sowie Beamtinnen und Beamte der Bereitschaftspolizei und verschiedener Landespolizeiinspektionen. Unter anderem wurde eine Wohnung in Leinefelde durchsucht.
Die Staatsanwaltschaft Gera beauftragte das Landeskriminalamt Thüringen in der zweiten Jahreshälfte 2015 mit Ermittlungen gegen einen 28-jährigen russischen Staatsbürger mit tschetschenischer Volkszugehörigkeit. Anlass der Ermittlungen war der Verdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Der Beschuldigte soll beabsichtigt haben, sich dem bewaffneten Kampf in Syrien auf Seiten des IS (Islamischen Staates) anzuschließen.
Im Fortgang der Ermittlungen ergab sich sowohl gegen diesen Beschuldigten und weitere zehn Männer und drei Frauen russischer Staatsangehörigkeit mit tschetschenischer Volkszugehörigkeit zwischen 21 und 31 Jahren aus Thüringen, Hamburg und Dortmund der Verdacht der Terrorismusfinanzierung. Bei allen Beschuldigten handelt es sich um Asylsuchende, deren Aufenthaltsstatus in Deutschland bisher nicht abschließend geklärt ist.
Eine konkrete Anschlagsgefahr ergab sich aus den Ermittlungen bislang nicht.

