Di, 16:30 Uhr
24.07.2001
Erneut ältere Menschen betrogen
Nordhausen (nnz). In Nordthüringen sind wieder Trickbetrüger unterwegs. Mit der sogenannten Enkelmasche erschleichen sie sich größere Geldbeträge von älteren Menschen. Wer erneut Opfer wurde, das erfahren Sie in der nnz.
Es ist immer die gleiche Masche: Eine Notlage oder ein beabsichtigter Autokauf wurden als Gründe angegeben, um sich von den Rentnerinnen und Rentnern einen hohen Geldbetrag zu erschleichen. Das Geld sollte nur geliehen und zu einem späteren Zeitpunkt zurückgezahlt werden. Geschickt wurden die Öffnungszeiten der Banken und Sparkassen genutzt. Die Geldübergabe erfolgte dann meist in der Nähe, an einen Komplizen oder eine Komplizin, mit der Ausrede, dass der Enkel z.B. noch im Autohaus ist und momentan nicht anwesend sein kann. Die Opfer wurden meist erst mißtrauisch, als der angebliche Verwandte oder Bekannte sich nicht mehr meldete.
In der vergangenen Woche waren die Trickbetrüger wiederholt in Sondershausen und Bad Frankenhausen im Kyffhäuserkreis mit dieser Masche tätig". Ein 73-jähriger Mann aus Sondershausen wurde am vergangenen Freitag Opfer einer solchen Betrügerei. Nach dem Anruf eines Mannes, welcher sich als guter Bekannter ausgab und in Bad Frankenhausen ein Auto kaufen möchte, erfolgte die Übergabe von 20.000 Mark an eine Komplizin auf dem Sondershäuser Busbahnhof Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen fahndet die Polizei nach einer ca. 40-jährigen Frau. Sie ist ca. 160 cm groß. Sie trug dunkelblonde Haare, die entweder kurz oder hinten hochgesteckt waren. Bekleidet war die Frau mit einem hellgrauen gemusterten T-Shirt mit dreiviertel langen Arm und Kragen, sowie einer verwaschenen gelben Hose und Schuhen mit flachen Absätzen. Die Frau führte eine schwarze Tasche mit sich. Da sich auch im Landkreis Nordhausen solche Straftaten ereigneten, könnte es sich bei der Gesuchten um die gleiche Frau handeln.
Hinweise und Zeugenaussagen nimmt die Sonderkommission der Kripo Nordhausen unter 03631/960 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Autor: nnz
Es ist immer die gleiche Masche: Eine Notlage oder ein beabsichtigter Autokauf wurden als Gründe angegeben, um sich von den Rentnerinnen und Rentnern einen hohen Geldbetrag zu erschleichen. Das Geld sollte nur geliehen und zu einem späteren Zeitpunkt zurückgezahlt werden. Geschickt wurden die Öffnungszeiten der Banken und Sparkassen genutzt. Die Geldübergabe erfolgte dann meist in der Nähe, an einen Komplizen oder eine Komplizin, mit der Ausrede, dass der Enkel z.B. noch im Autohaus ist und momentan nicht anwesend sein kann. Die Opfer wurden meist erst mißtrauisch, als der angebliche Verwandte oder Bekannte sich nicht mehr meldete.In der vergangenen Woche waren die Trickbetrüger wiederholt in Sondershausen und Bad Frankenhausen im Kyffhäuserkreis mit dieser Masche tätig". Ein 73-jähriger Mann aus Sondershausen wurde am vergangenen Freitag Opfer einer solchen Betrügerei. Nach dem Anruf eines Mannes, welcher sich als guter Bekannter ausgab und in Bad Frankenhausen ein Auto kaufen möchte, erfolgte die Übergabe von 20.000 Mark an eine Komplizin auf dem Sondershäuser Busbahnhof Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen fahndet die Polizei nach einer ca. 40-jährigen Frau. Sie ist ca. 160 cm groß. Sie trug dunkelblonde Haare, die entweder kurz oder hinten hochgesteckt waren. Bekleidet war die Frau mit einem hellgrauen gemusterten T-Shirt mit dreiviertel langen Arm und Kragen, sowie einer verwaschenen gelben Hose und Schuhen mit flachen Absätzen. Die Frau führte eine schwarze Tasche mit sich. Da sich auch im Landkreis Nordhausen solche Straftaten ereigneten, könnte es sich bei der Gesuchten um die gleiche Frau handeln.
Hinweise und Zeugenaussagen nimmt die Sonderkommission der Kripo Nordhausen unter 03631/960 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.


