Mo, 11:23 Uhr
17.10.2016
nnz-Ergebnisdienst Kegeln
Tabellenführer patzten
Mit den Senioren von Nordhäuser SV I und TSG Salza waren am Wochenende nur zwei Kegel-Mannschaften des Kreises im Einsatz. Beide nahmen ihre Auswärtsspiele als Tabellenführer der Verbands- bzw. Landesliga in Angriff und kehrten mit der ersten Saisonniederlage nach Hause. Beide sind nun vorerst Tabellenzweite in ihren Ligen...
Spielentscheidend in Weida gleich der erste Durchgang.
Die Gastgeber hatten sich da mit dem ehemaligen Bundesligaspieler Thilo Langhammer enorm verstärkt. Karl-Josef Gleitze, zum dritten Mal in Folge bester Nordhäuser, hielt zwar lange sehr gut dagegen, musste den überragenden Tagesbesten (323 Volle, 170 Räumer) im letzten Räumen aber doch noch deutlich ziehen lassen.
Auch Kapitän Reiner Hagemeier wurde das Räumen zum Verhängnis. Immer wieder nur Mittenanwürfe, denn Rest dann meist nur einzeln abgeräumt. Da konnte der nach Thilo Langhammer zweitbeste Tagesspieler Michael Köhler auch noch entscheidend davon ziehen. Mit bereits 85 Holz Rückstand gab es für das zweite Nordhäuser Paar nur noch eine theoretische Chance, dem Spiel eine Wendung zu geben. Zumal in den Reihen der Gastgeber mit Wolfgang Schweiger ein weiterer ehemaliger Bundesligaspieler zum Einsatz kam.
Der hatte allerdings nicht seinen besten Tag und musste sich dem solide spielenden Uwe Schmögner um acht Zähler beugen. Auch Rainer Wille konnte seine Partie des zweiten Durchganges siegreich gestalten. Dabei wetterte er auf der ersten Bahn einmal mehr über die vielen Mittenwürfe, die am Ende einfach kein überragendes Endergebnis zuließen. Erst auf Bahn Zwei lief es rund. Beim deutlichen Gesamtrückstand der Nordhäuser reichte es aber nur noch zu etwas Kosmetik. Große Freude natürlich bei den Weidaern, die aber auch den unterlegenen Gästen viel Anerkennung zollten. Die 1750 Holz des NSV sind das beste Resultat einer Auswärtsmannschaft seit langer Zeit.
Die drei anderen konnten sich zwar mit ihren Kontrahenten die Bahnsiege teilen, konnten am Ende aber Holzrückstände nicht wett machen und verloren. Im ersten Paar ging es in dieser Hinsicht noch sehr eng zu. Dieter Werner hatte die beiden ersten Bahnen gewonnen, führte mit 15 Holz. Eine knappe Niederlage dann auf der dritten Bahn. Der Sieg schien ihm aber sicher, denn auf Bahn Vier lag er vor dem Räumen mit 98:92 sicher vorn. Doch dann ein Einbruch. Nur noch 26:45 Räumer und der Buttstädter zog um einen einzigen mehr gefallen Kegel noch vorbei. Besonders ärgerlich, weil Dieter Werner zum Schluss noch zwei Fehlwürfe produzierte, damit nicht mehr ins volle Bild kam.
Denn das hätte noch zum Einzelsieg gereicht. 2:2 auch bei Wolfgang Heinze. Aber den hohen Rückstand von 31 Holz durch deutliche Niederlagen auf der ersten und dritten Bahn konnte er trotz einer starken letzten Bahn nicht mehr aufholen. Ähnlich erging es im zweiten Paar Rainer Krätzschel. Im Duell der beiden diesmal schwächsten Spieler hatte er durch Niederlagen auf der ersten und dritten Bahn ebenfalls einen zu hohen Holzrückstand um noch eine Siegchance zu haben.
Und bei Rainer Schubert war schon nach den ersten beiden Bahnen alles entschieden. Mit 157:112 und 148:131 war der Buttstädter hier der klare Sieger, und er holte sich gegen den zu unkonstant spielenden Salzaer Kapitän auch noch sicher die dritte Bahn. Erst zum Schluss fand Rainer Schubert zu starkem Spiel. Doch da waren die Messen längst gesungen. Insgesamt 60 Holz weniger geräumt, das war das entscheidende Manko der Salzaer an diesem Tag. Buttstädt aber, im letzten Jahr noch in der anderen Landesligastaffel und da gegen den Abstieg kämpfend, fühlt sich sichtbar wohl in der neuen Umgebung, rangiert nun hinter die auf Platz Zwei zurückgefallenen Salzaer schon auf Platz Drei.
Uwe Tittel
Autor: redWeidaer erstes Paar zu stark für den NSV
Ein auf Blick auf die bisherigen Ergebnisse von Verbandsligaaufgsteiger Gut Holz Weida hatte es schon erahnen lassen, dass es für Titelverteidiger Nordhäuser SV kein Spaziergang ins Ostthüringensche werden würde. Und trotz einer eigenen wieder sehr guten, vor allem mannschaftlich sehr ausgeglichenen Leistung musste man sich am Ende deutlich geschlagen geben. Es war die erste Saisonniederlage der Nordhäuser, die nun bei Punktgleichheit hinter Neuling Weida Tabellenplatz Zwei einnehmen, vor weiteren zwei Teams mit je 6:2 Punkten.Spielentscheidend in Weida gleich der erste Durchgang.
Die Gastgeber hatten sich da mit dem ehemaligen Bundesligaspieler Thilo Langhammer enorm verstärkt. Karl-Josef Gleitze, zum dritten Mal in Folge bester Nordhäuser, hielt zwar lange sehr gut dagegen, musste den überragenden Tagesbesten (323 Volle, 170 Räumer) im letzten Räumen aber doch noch deutlich ziehen lassen.
Auch Kapitän Reiner Hagemeier wurde das Räumen zum Verhängnis. Immer wieder nur Mittenanwürfe, denn Rest dann meist nur einzeln abgeräumt. Da konnte der nach Thilo Langhammer zweitbeste Tagesspieler Michael Köhler auch noch entscheidend davon ziehen. Mit bereits 85 Holz Rückstand gab es für das zweite Nordhäuser Paar nur noch eine theoretische Chance, dem Spiel eine Wendung zu geben. Zumal in den Reihen der Gastgeber mit Wolfgang Schweiger ein weiterer ehemaliger Bundesligaspieler zum Einsatz kam.
Der hatte allerdings nicht seinen besten Tag und musste sich dem solide spielenden Uwe Schmögner um acht Zähler beugen. Auch Rainer Wille konnte seine Partie des zweiten Durchganges siegreich gestalten. Dabei wetterte er auf der ersten Bahn einmal mehr über die vielen Mittenwürfe, die am Ende einfach kein überragendes Endergebnis zuließen. Erst auf Bahn Zwei lief es rund. Beim deutlichen Gesamtrückstand der Nordhäuser reichte es aber nur noch zu etwas Kosmetik. Große Freude natürlich bei den Weidaern, die aber auch den unterlegenen Gästen viel Anerkennung zollten. Die 1750 Holz des NSV sind das beste Resultat einer Auswärtsmannschaft seit langer Zeit.
Verbandsliga Senioren 100 Wurf
SKK Gut Holz Weida – Nordhäuser SV 1816:1750| Karl-Josef Gleitze | 445:493 |
| Reiner Hagemeier | 430:467 |
| Uwe Schmögner | 431:423 |
| Rainer Wille | 444:433 |
Salza verliert im Räumen zu viel an Boden
Erste Saisonniederlage auch für die Salzaer Senioren. Bei Empor Buttstädt unterlagen sie glatt mit 0:6. Wir hatten keine Chance. Buttstädt war klar besser und hatte in ihrem Ersatzmann Michael Herrmann auch den klar Tagesbesten, so das Fazit von TSG-Kapitän Rainer Schubert. Er musste gegen eben diesen Ersatzmann auch die deutlichste Einzelniederlage hinnehmen. Dabei war er an diesem Tage zumindest von der erreichten Holzzahl her der beste Salzaer.Die drei anderen konnten sich zwar mit ihren Kontrahenten die Bahnsiege teilen, konnten am Ende aber Holzrückstände nicht wett machen und verloren. Im ersten Paar ging es in dieser Hinsicht noch sehr eng zu. Dieter Werner hatte die beiden ersten Bahnen gewonnen, führte mit 15 Holz. Eine knappe Niederlage dann auf der dritten Bahn. Der Sieg schien ihm aber sicher, denn auf Bahn Vier lag er vor dem Räumen mit 98:92 sicher vorn. Doch dann ein Einbruch. Nur noch 26:45 Räumer und der Buttstädter zog um einen einzigen mehr gefallen Kegel noch vorbei. Besonders ärgerlich, weil Dieter Werner zum Schluss noch zwei Fehlwürfe produzierte, damit nicht mehr ins volle Bild kam.
Denn das hätte noch zum Einzelsieg gereicht. 2:2 auch bei Wolfgang Heinze. Aber den hohen Rückstand von 31 Holz durch deutliche Niederlagen auf der ersten und dritten Bahn konnte er trotz einer starken letzten Bahn nicht mehr aufholen. Ähnlich erging es im zweiten Paar Rainer Krätzschel. Im Duell der beiden diesmal schwächsten Spieler hatte er durch Niederlagen auf der ersten und dritten Bahn ebenfalls einen zu hohen Holzrückstand um noch eine Siegchance zu haben.
Und bei Rainer Schubert war schon nach den ersten beiden Bahnen alles entschieden. Mit 157:112 und 148:131 war der Buttstädter hier der klare Sieger, und er holte sich gegen den zu unkonstant spielenden Salzaer Kapitän auch noch sicher die dritte Bahn. Erst zum Schluss fand Rainer Schubert zu starkem Spiel. Doch da waren die Messen längst gesungen. Insgesamt 60 Holz weniger geräumt, das war das entscheidende Manko der Salzaer an diesem Tag. Buttstädt aber, im letzten Jahr noch in der anderen Landesligastaffel und da gegen den Abstieg kämpfend, fühlt sich sichtbar wohl in der neuen Umgebung, rangiert nun hinter die auf Platz Zwei zurückgefallenen Salzaer schon auf Platz Drei.
Uwe Tittel
Landesliga Senioren 120 Wurf
SV Empor Buttstädt – TSG Salza 6:0 (2023:1961/9:7)| Dieter Werner | 0:1 | (493:494/2:2) |
| Wolfgang Heinze | 0:1 | (500:513/2:2) |
| Rainer Krätzschel | 0:1 | (458:469/2:2) |
| Rainer Schubert | 0:1 | (510:547/1:3) |


