So, 12:00 Uhr
16.10.2016
Volleyball 2. Spieltag Regionalliga Ost
SVC kann zwei Sätze mithalten
Ersatzgeschwächt, aber nicht chancenlos traten die Regionalliga-Volleyballer des SVC Nordhausen am Samstag ihre Reise zum Tabellenführer an. Beim VSV Oelsnitz hielt das Team von Trainer Alexander Metelski vor 280 Zuschauern ordentlich mit...
Nach 66 Minuten musste es sich dennoch mit 0:3 (24:26, 21:25, 12:25) geschlagen geben.
Als am Abend gegen 20.45 Uhr das Handy klingelte, befanden sich die Nordhäuser bereits auf der Heimfahrt. Am anderen Ende der Leitung ein nicht ganz unzufriedener Dominik Rieger, der dem Spiel durchaus etwas Positives abgewinnen konnte. Wir haben in den ersten beiden Sätzen gut mitgehalten und brauchen uns ob unserer Leistung nicht zu verstecken. Auf dieser lässt sich aufbauen, betonte der Mittelblocker.
Und das, obwohl dem SVC unter anderem mit Sebastian Buntfuß, Andreas Otten und Matthias Gäpler drei wichtige Leistungsträger fehlten. So rückte beispielsweise Roman Metelski vom Zuspiel auf die Angriffsposition. Michael Feitsch spielte zu. Die Wechselmöglichkeiten mehr als begrenzt. Und dennoch, der SVC wollte den Spitzenreiter in Bedrängnis bringen. Das sollte ihm nur in den ersten beiden Durchgängen gelingen.
So führten die Gäste im ersten Satz mit 22:18, sie hatten zugleich beim 24:23 Satzball und verpassten es, im entscheidenden Moment erfolgreich abzuschließen. Das Quäntchen Glück hat in diesen Situationen einfach gefehlt, sagte Rieger. Die Oelsnitzer übten phasenweise gehörig Druck über die Aufschläge aus und bestachen durch eine gute Feldabwehr. Der zweite Durchgang verlief auf dem Niveau wie der erste. Trotz kämpferischem Einsatz reichte es für den SVC nicht zum Satzgewinn. Im dritten Durchgang ließen die Oelsnitzer ihre ganze Klasse aufblitzen, entschieden die Partie zu ihren Gunsten und verteidigten ihre Tabellenführung.
Die Rückreise trat der SVC also ohne den angestrebten Zähler an. Wir haben Oelsnitz ein bisschen geärgert. Wir wollten das Team aber schon ein bisschen mehr ärgern. Das ist uns nicht gelungen. Wir haben in dem Spiel gewiss Lehrgeld zahlen müssen, sagte Rieger. Schon am kommenden Samstag (19.30 Uhr) wartet mit dem VSV Jena 90 das nächste Spitzenteam auf den SVC in der heimischen Wiedigsburghalle. Mit einem erneut tatkräftig unterstützenden Publikum im Rücken könnte vielleicht eine Überraschung möglich sein.
Sandra Arm
SVC: Michael Feitsch, Tobias König, Dominik Rieger, Roman Metelski, Chris Kampmeyer, Patrick Ohm, Jaspar Gemperlein
Autor: redNach 66 Minuten musste es sich dennoch mit 0:3 (24:26, 21:25, 12:25) geschlagen geben.
Als am Abend gegen 20.45 Uhr das Handy klingelte, befanden sich die Nordhäuser bereits auf der Heimfahrt. Am anderen Ende der Leitung ein nicht ganz unzufriedener Dominik Rieger, der dem Spiel durchaus etwas Positives abgewinnen konnte. Wir haben in den ersten beiden Sätzen gut mitgehalten und brauchen uns ob unserer Leistung nicht zu verstecken. Auf dieser lässt sich aufbauen, betonte der Mittelblocker.
Und das, obwohl dem SVC unter anderem mit Sebastian Buntfuß, Andreas Otten und Matthias Gäpler drei wichtige Leistungsträger fehlten. So rückte beispielsweise Roman Metelski vom Zuspiel auf die Angriffsposition. Michael Feitsch spielte zu. Die Wechselmöglichkeiten mehr als begrenzt. Und dennoch, der SVC wollte den Spitzenreiter in Bedrängnis bringen. Das sollte ihm nur in den ersten beiden Durchgängen gelingen.
So führten die Gäste im ersten Satz mit 22:18, sie hatten zugleich beim 24:23 Satzball und verpassten es, im entscheidenden Moment erfolgreich abzuschließen. Das Quäntchen Glück hat in diesen Situationen einfach gefehlt, sagte Rieger. Die Oelsnitzer übten phasenweise gehörig Druck über die Aufschläge aus und bestachen durch eine gute Feldabwehr. Der zweite Durchgang verlief auf dem Niveau wie der erste. Trotz kämpferischem Einsatz reichte es für den SVC nicht zum Satzgewinn. Im dritten Durchgang ließen die Oelsnitzer ihre ganze Klasse aufblitzen, entschieden die Partie zu ihren Gunsten und verteidigten ihre Tabellenführung.
Die Rückreise trat der SVC also ohne den angestrebten Zähler an. Wir haben Oelsnitz ein bisschen geärgert. Wir wollten das Team aber schon ein bisschen mehr ärgern. Das ist uns nicht gelungen. Wir haben in dem Spiel gewiss Lehrgeld zahlen müssen, sagte Rieger. Schon am kommenden Samstag (19.30 Uhr) wartet mit dem VSV Jena 90 das nächste Spitzenteam auf den SVC in der heimischen Wiedigsburghalle. Mit einem erneut tatkräftig unterstützenden Publikum im Rücken könnte vielleicht eine Überraschung möglich sein.
Sandra Arm
SVC: Michael Feitsch, Tobias König, Dominik Rieger, Roman Metelski, Chris Kampmeyer, Patrick Ohm, Jaspar Gemperlein


