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Di, 12:03 Uhr
24.07.2001

Verzug bei Abriß und Rautenstraße

Nordhausen (nnz). Auf dem Petersberg in Nordhausen herrscht emsiges Treiben. Der Gerichtsgarten wird in Angriff genommen, nur die Halle der Freundschaft harrt noch der Abrissbirne. nnz hat nachgefragt.


Nach Informationen der nnz soll heute der Kaufvertrag zwischen der Kreisverwaltung und der Stadt Nordhausen unterzeichnet werden. Das sollte allerdings schon vor zwei Wochen unter „Dach und Fach“ sein. Dann gab es wieder Verzögerungen mit der Eintragung in das Grundbuch beim Amtsgericht Nordhausen. Da hätte - juristisch gesehen - auch keine Eintragung ohne Kaufvertrag vorgenommen werden können. Ob man das in der vergangenen Woche nicht schon gewusst hatte?

Morgen jedenfalls soll im Nordhäuser Rathaus entschieden werden, wann mit dem Abriß begonnen werden kann. Klarheit sollen letzte Gespräche mit der beauftragten Firma bringen. Die stand ja bereits Mitte dieses Monats in den Startlöchern, musste jedoch unverrichteter Dinge warten und wieder abziehen. Doch in der Führungsetage am Markt 1 ist man dennoch positiv eingestellt. Baudezernent Dietrich Beyse (CDU) zur nnz: „Es könnte in den nächsten Tagen losgehen!“ Fakt ist aber, dass den Planern der Landesgartenschau die Zeit wegrennt. Schon fast vier Wochen hängen die Landesgartenschau-Macher mit der Umgestaltung der Rautenstraße hinterher. Hier gab es innerhalb der Ausschreibung eine sogenannte Konkurrentenklage. Geklagt hatte der „Zweite“. Wie Dietrich Beyse der nnz heute erklärte, hatte die Vergabestelle des Landes Thüringen bereits am 14. Juli entschieden, dass die Vergabe rechtens sei. Jetzt muß noch weitere 14 Tage gewartet werden, ehe die Einspruchsfrist gegen diese Entscheidung abläuft. Sollte es hier keinen Einspruch geben, dann rechnet man Anfang August mit einem Baubeginn.
Autor: nnz

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