Mi, 12:53 Uhr
28.07.2004
Camp auf Gartenschau-Gelände
Camp auf Gartenschau-Gelände (Foto: nnz)
Nordhausen/Wernigerode (nnz). Während in Nordhausen die Landesgartenschau voll im Gange ist, wird in unserem Nachbar-Bundesland eine Gartenschau vorbereitet. Schon jetzt arbeiten auf dem künftigen Gelände junge Menschen aus mehreren europäischen Staaten. Die nnz mit einem Blick nach Sachsen-Anhalt.Noch bis zum 15. August 2004 findet in Wernigerode das 13. Eurocamp 2004, das von der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt organisiert wird, statt. Ziel des Eurocamps ist es unterschiedliche Kulturen kennen zulernen, Akzeptanz und Toleranz zu erleben und mehr über das vereinte Europa zu erfahren. Bei der Arbeit an Projekten zur Gestaltung von Wernigerode und durch ein umfangreiches Begleitprogramm lernen die Jugendlichen sich und die verschiedenen Herkunftsländer kennen. Ein herausragendes und nachhaltiges Projekt wird auf dem Gelände der Landesgartenschau durchgeführt.
Der so genannte Garten der Begegnung, der von den Mitgliedern des Eurocamps gestaltet wird, ist ein Teil des späteren grünen Klassenzimmers. Die Jugendlichen werden dabei u.a. einen Senkgarten errichten und das Gelände mit unterschiedlichen Stauden aus ganz Europa begrünen. Ein buntes und blühendes Europa also, dass sich die Besucher der LGS in zwei Jahren in Wernigerode ansehen können.
Auf der Auftaktveranstaltung und dem nachfolgenden Besuch des Gartenschaugeländes konnte sich Staatssekretär, Dr. Michael Schneider, (Bevollmächtigter des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund) auch vom Planungsstand der Landesgartenschau und den bisher geleisteten Arbeiten überzeugen. Die Initiative der Landesgartenschau GmbH sich in das toleranz- und akzeptanzfördernde Projekt des Eurocamps mit einzubringen begrüßte er ausdrücklich. Bereits zum Abschluss der Projektes am 15. August wird der Garten fertig gebaut und begrünt sein, so informierte die Koordinatorin der Landesgartenschau GmbH, Christina Heinrich.
Andreas Heinrich (Geschäftsführer der Landesgartenschau Wernigerode 2006 GmbH) berichtete weiterhin, dass die LGS anteilige Mittel für die Unterbringung der Jungendlichen übernimmt sowie Materialien und Werkzeuge zur Verfügung stellt – ein wichtiger Bestandteil zur Gesamtfinanzierung des Projektes. Sollte das Wetter dem Vorhaben gewogen gegenüberstehen wird also am 13. August bereits im Senkgarten die erste Begegnung stattfinden.

