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Mi, 17:09 Uhr
05.10.2016
Bündnis gegen Rechtsextremismus

Bunt und Weltoffen

Wieder einmal hat Nordhausen gezeigt, was es von Neonazis, egal in welchem Gewandt hält. So die Einschätzung des Bündnis gegen Rechtsextremismus nach den Demonstrationen vom Montag. Man bedankt sich sowohl bei den Teilnehmern der Demo wie auch für die souveräne Arbeit der Polizei...

Den circa 70 gewaltbereiten und provozierenden Hooligans, die größtenteils nach Nordhausen zugereist waren, standen mehr als einhundert friedlich demonstrierende Bürger*innen aus allen Altersschichten entgegen.

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Mit vielen guten Wortbeiträgen, reichlich Musik und etlichen Botschaften, die sich im wahrsten Sinne des Wortes bunt durch die Straßen zogen, haben die demokratischen Kräfte wieder die Weltoffenheit und Vielfalt bekräftigt. Emotionaler Höhepunkt der Demonstration war die Einlage eines iranischen Künstlers, der die morgen- und abendländische Kultur verband und Beethovens „Ode an die Freude“ auf seiner Setar spielte.

Während immer wieder bekannte Gesichter aus der lokalen Neonazi-Szene beabsichtigten, die Teilnehmer*innen der BgR-Veranstaltung zu provozieren, sorgte die Polizei für einen reibungslosen Ablauf.


Dafür möchten sich die Initiatoren und das Bündnis gegen Rechtsextremismus bei der Polizei bedanken. Insgesamt war der Tag ein Erfolg: Zum wiederholten Mal wurde eine groß beworbene Versammlung von Hooligans, Neonazis und Verschwörungstheoretiker*innen zum Reinfall, während die demokratischen Kräfte Haltung und klare Kante gegen Rechtsextremismus zeigten.
Das Sprecher*innen-Team des Bündnis gegen Rechtsextremismus
Autor: red

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Kommentare
H.Freidenker
05.10.2016, 17:52 Uhr
BGR ist für Weltoffenheit ?
Hier wird mit linker Hetze,einfach nur der Versuch unternommen gegen rechts zu hetzen.
Wer ist hier eigentlich der wahre Hetzer!
Die Behauptung weltoffen zu sein, scheitert an der Unfähigleit zum Diskurs.
Der Dank an die Polizei kann doch nur blanker Zynismus sein!!!
In dem Beitrag über die rot-rot-grüne Bildbotschaft, wogegen Herr Geibert Anzeige erstattet hat, wird unsere Polizei mit dem
ACAB- Kürzel bedacht und auf das schärfste verleumnet.
Dahinter stecken die gleichen roten Weltoffenheitsvertreter wie sie es auch in Nordhausen gibt.
free Gigi
05.10.2016, 20:31 Uhr
bunter Gehirnbrei
manche leben einfach in ihrer eigenen Traumwelt und denken oder hoffen vielleicht auch das diese zur Realität wird.
GuttaCavat
06.10.2016, 09:22 Uhr
Weltoffenheit
Lieber @Freidenker, es scheitert nicht am Diskurs. Sie tun gerade so, als wären Rassismus oder Nationalismus politische Einstellungen. Dies ist nicht so - es handelt sich um Ideologien. "Hetze" beinhaltet die negative Konnotation der Verunglimpfung und Gehässigkeit. Tatsächlich grenzen Rechte Ausländer aus und wenn man sie fragt, geben sie das auch zu.

Die Verwendung der Abkürzung ACAB ist ein unsäglicher Fehltritt. Eine Verleumdung ist das allerdings nicht sondern einfach eine Beleidigung. Es ist mir unbegreiflich, dass das passieren konnte und ich bin froh, dass sich die abgebildeten Personen unverzüglich davon distanziert haben.

Die Strafanzeige geht ins Leere und ist politisch unklug, weil sich der Urheber durch die Verwendung selbst disqualifiziert hat und weil die negative Konnotation auf die abgebildeten zurückgefallen wäre.

Den Veranstaltern zu unterstellen, dass sie sich mit diesem Kürzel indentifizieren, obwohl sie sich bei der Polizei bedankt haben ist mir unverständlich. Ist es so dass wenn ein Linker etwas sagt automatisch alle anderen der gleichen Meinung sind? In diesem Falle ist es sogar so, dass sich auch die betroffenen Politiker von der Aussage distanziert haben. Dann wäre ja etwas, von dem sich ein Linker distanziert hat, etwas, das sich alle anderen automatisch zu eigen gemacht haben. Bitte erklären sie doch ihren Gedankengang.

Dass wäre ja so als hätte sich Herbert Meuthen automatisch die sozialdarwinistische Rassetheorie von Bernhard Höcke zu eigen gemacht. Das ist aber mitnichten so: Er hat sich noch nicht einmal den Antisemitismus von Wolfgang Gedeon zu eigen gemacht und dadurch sogar ein Zerbrechen der Landtagsfraktion erreicht.

Ich bin froh, dass sich die Polizei - wie es ihre Aufgabe ist - in Nordhausen anders als z.B. in Sachsen, neutral verhält. Dafür gebührt ihr unser aller Respekt.
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