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Mi, 06:30 Uhr
28.07.2004

nnz-Rückspiegel: 28. Juli 2003

Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen „von damals“ für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Ein Jahr danach, Crash, Lotto-Glück und Schranken


Ein Jahr danach
Heute vor einem Jahr ereignete sich in ein Vorfall, bei dem ein Mensch sein Leben verlor. René Bastubbe starb durch ein Geschoß, das aus der Dienstwaffe eines Polizeibeamten abgefeuert worden war. Der 28. Juli des vergangenen Jahres, es war ein Sonntag, war erst wenige Stunden jung, da wurde die Nordhäuser Polizei zum Kino gerufen. Jugendliche würden an einem Zigarettenautomaten randalieren. Eine Polizeistreife kam zum vermeintlichen Tatort, Minuten später fiel ein Schuß.

Einer der beiden, die sich am Zigarettenautomaten zu schaffen machten, war der Nordhäuser René Bastubbe. Er soll sich der Festnahme widersetzt haben, hieß es später im Protokoll der Polizei. Ein Beamter schoß, das Projektil traf den Nordhäuser. Tödlich. Stunden später die erste Pressekonferenz von Polizei und Staatsanwaltschaft. Das Medieninteresse riesengroß. Bereits zu diesem Zeitpunkt ermittelte die Staatsanwaltschaft in alle Richtungen: Das hieß damals – von Notwehr bis zur fahrlässigen Tötung, wurde aber nicht von allen so zur Kenntnis genommen....


Crash mit HSB-Triebwagen
Ein Triebwagen der Harzer Schmalspurbahnen (HSB) ist heute mit einem Laster zusammengestoßen. Es war gegen 6.30 Uhr. Da war ein Lkw-Fahrer mit seinem Brummi auf dem Goethe-Weg in Richtung Kohnsteinweg in Nordhausen unterwegs. Der 39jährige übersah am dortigen unbeschrankten Bahnübergang einen herannahenden Triebwagen der HSB, so dass es zum Crash kam. Der Lkw wurde gegen ein Verkehrszeichen gedrückt und kam im Schotterbett neben den Gleisen zum Stehen. Glücklicherweise wurden weder der Lkw-Fahrer, noch der Führer des Triebwagens verletzt. Die HSB-Strecke war eine Stunde gesperrt. Den Sachschaden schätzen Experten der Polizei auf mehr als 100.000 Euro.


Schranken am Ende?
„Tatort“ Freiherr-vom-Stein-Straße: Es passiert meistens, wenn man es selbst eilig hat. Die Schranke ist zu! Ärger macht sich breit. Auch bei den Mitgliedern des Nordhäuser Stadtrates. Die hatten vor Jahren bereits ein Idee. Es war wohl die SPD-Fraktion, die damals die Frage nach der Machbarkeit einer Über- oder einer Unterführung stellte. Matthias Jendricke, damals noch Fraktionsvorsitzender, führte sie ins Feld, auch Andreas Wieninger, der sozialdemokratische Verkehrsexperte, verlor „die Schranke“ nie aus den kommunalpolitischen Augen. Jetzt scheint wieder Bewegung in das Vorhaben zu kommen.

Doch so einfach, wie es sich die Stadt Nordhausen vorstellt, ist die Realisierung wohl doch nicht. Denn auch das Nordthüringer Straßenbauamt hat ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. Denn immerhin noch ist die B 80 eine Bundesstraße. „Das wird aber nicht mehr ewig so sein“, meinte dessen Planungsleiter Winfried Ludolph gegenüber nnz. Da im Bundesverkehrswegeplan eine westliche Umfahrung von Nordhausen sogar im vordringlichem Bedarf festgeschrieben sei, könne eine millionenschwere Investition nicht einfach so erledigt werden. Hinzu komme erschwerend, dass die Bundesstraße nach Fertigstellung der Autobahn von der Bundes- zur Landesstraße abgestuft werde...ausführlich im nnz-Archiv


Lotto-Glück für Lipprechterode
Scheck Geld für einen guten Zweck zu vergeben, das ist eine angenehme Aufgabe. Landrat Joachim Claus (CDU) spielte heute Fortuna und übergab einen Scheck. Geld, das man im sportlichen Lipprechterode wohl sehr gut gebrauchen kann. Heute konnte Joachim Claus den zwei Vertretern des Sportvereins „Blau-Weiß-90-Lipprechterode“, dem Vereinsvorsitzenden Günther Wernecke, und dem Abteilungsleiter Fußball, Helmut Eisfeld, 1.498 Euro überreichen. Diese Mittel stammen aus den Überschussmitteln der Staatslotterie des Freistaates Thüringen. Der Chef der Thüringer Staatskanzlei, Staatssekretär Gerold Wucherpfennig, bat den Landrat, diese Übergabe im Landratsamt Nordhausen vorzunehmen...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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