Mo, 11:14 Uhr
23.07.2001
nnz-Forum: Die Merwigslinde im Gehege
Nordhausen (nnz). Im Nordhäuser Gehege steht ein besonderer Baum, die sogenannte Merwigslinde. Der Zustand des Umfeldes ist nicht besonders ansehenswert. Dieser Merwigslinde hat sich nnz-Leserin Heidelore Kneffel angenommen.
Selbst, wenn das Nordhäuser Gehege außerhalb des Zentrums der Stadt, also nicht innerhalb der Flächen für die Landesgartenschau liegt, hat Landesgartenschau vor allem auch mit Grünem zu tun, so meine Vorstellung. Die Merwigslinde ist ein außergewöhnliches Naturdenkmal, 1972 wurde sie nachgepflanzt und ist jetzt ein schöngewachsener stolzer Baum. Leider wird dieser Zeitzeuge von Gebüsch und ausgesamten Bäumerchen umwuchert.
So groß kann die Sichtbarmachung nicht sein und auch die Tafel davor kostet sicher nicht die Welt. Vielleicht könnte ja auch eine Nordhäuser Gärtnerei oder eine Försterei das Areal als Sponsoring pflegen und wieder herrichten? Jetzt zur Historie der Linde: Bis ca. 1740 war hier kahles, hügeliges Gelände, aber eine uralte Linde stand auf der höchsten Erhebung. Einsam thronte sie dort, wie es uns eine Gesamtansicht Nordhausens von 1674 überliefert. Sie trug den Namen Merwigslinde, und bis zum heutigen Tag ranken sich sagenhafte Geschichten um diesen Baum. Heimatforscher, Sprachforscher und Dichter haben ihre Gedanken um diese Linde kreisen lassen. Wer hat sie gepflanzt und warum? Woher stammt der Name Merwig?
Teurer wird es bei der Wallrothsäule. Auch dieses Denkmal könnte vielleicht wieder etwas hergerichtet werden. Die Stadt Nordhausen bekommt ja jährlich Sonderzuweisungen, die der Kultur zugute kommen. Wenn eine Sanierung dieses Denkmals in diesem Jahr nicht möglich ist ... es folgen ja noch weitere.
Heidelore Kneffel, Nordhausen
Anmerkung der Redaktion: Wer mehr über die Merwigslinde und das Wallrothdenkmal erfahren möchte, der sollte das in einem interessanten Heft tun. Im Verlag Neukirchner ist eine Betrachtung von nnz-Leserin Heidelore Kneffel über das Gehege erschienen. Es trägt den Titel: Parklandschaften und ihre Denkmale in Nordhausen. Im Heft 7 der Reihe wird unter der Überschrift Frisch, fromm, fröhlich, frei - Nordhausens Stadtwald Gehege unter anderem näher auf die sagenhafte Linde und das Wallrothdenkmal eingegangen.
Autor: nnzSelbst, wenn das Nordhäuser Gehege außerhalb des Zentrums der Stadt, also nicht innerhalb der Flächen für die Landesgartenschau liegt, hat Landesgartenschau vor allem auch mit Grünem zu tun, so meine Vorstellung. Die Merwigslinde ist ein außergewöhnliches Naturdenkmal, 1972 wurde sie nachgepflanzt und ist jetzt ein schöngewachsener stolzer Baum. Leider wird dieser Zeitzeuge von Gebüsch und ausgesamten Bäumerchen umwuchert.
So groß kann die Sichtbarmachung nicht sein und auch die Tafel davor kostet sicher nicht die Welt. Vielleicht könnte ja auch eine Nordhäuser Gärtnerei oder eine Försterei das Areal als Sponsoring pflegen und wieder herrichten? Jetzt zur Historie der Linde: Bis ca. 1740 war hier kahles, hügeliges Gelände, aber eine uralte Linde stand auf der höchsten Erhebung. Einsam thronte sie dort, wie es uns eine Gesamtansicht Nordhausens von 1674 überliefert. Sie trug den Namen Merwigslinde, und bis zum heutigen Tag ranken sich sagenhafte Geschichten um diesen Baum. Heimatforscher, Sprachforscher und Dichter haben ihre Gedanken um diese Linde kreisen lassen. Wer hat sie gepflanzt und warum? Woher stammt der Name Merwig?
Teurer wird es bei der Wallrothsäule. Auch dieses Denkmal könnte vielleicht wieder etwas hergerichtet werden. Die Stadt Nordhausen bekommt ja jährlich Sonderzuweisungen, die der Kultur zugute kommen. Wenn eine Sanierung dieses Denkmals in diesem Jahr nicht möglich ist ... es folgen ja noch weitere.
Heidelore Kneffel, Nordhausen
Anmerkung der Redaktion: Wer mehr über die Merwigslinde und das Wallrothdenkmal erfahren möchte, der sollte das in einem interessanten Heft tun. Im Verlag Neukirchner ist eine Betrachtung von nnz-Leserin Heidelore Kneffel über das Gehege erschienen. Es trägt den Titel: Parklandschaften und ihre Denkmale in Nordhausen. Im Heft 7 der Reihe wird unter der Überschrift Frisch, fromm, fröhlich, frei - Nordhausens Stadtwald Gehege unter anderem näher auf die sagenhafte Linde und das Wallrothdenkmal eingegangen.

