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Fr, 15:53 Uhr
20.07.2001

Regionalverband an Projekt beteiligt

Nordhausen (nnz). Auf einem Meeting mit internationalen Partnern im Juni im schwedischen Norrköping hat der Regionalverband Harz das europäische Projekt VERENA II („Vermittlung regionaler Kultur und Natur“) abgeschlossen. Hier ein erster Bericht der nnz.


Alt und Neu Im Rahmen dieses Projektes haben Partner aus 5 Ländern (Deutschland, Österreich, Schweden, Ungarn und Frankreich) über die Möglichkeiten der Ausbildung regionaler Gästeführer diskutiert. Solche „regionalen Vermittler“ sollen in der Lage sein, die komplexen Zusammenhänge von kultureller Entwicklung und naturräumlicher Situation gegenüber Touristen, aber auch Einwohnern einer Region zu erläutern. Aufbauend auf Lehrplänen und ersten Modell-Ausbildungen aus einem Vorgängerprojekt diente VERENA II der weiteren Verbreitung der Erkenntnisse und der möglichen Übertragbarkeit auf andere Regionen. Während im Harz der Oberharzer Bergbau- und Heimatmuseen e.V. von Anfang an beteiligt war und bereits Absolventen ausgebildet hat, die die Zusammenhänge von Bergbau und Naturraum im Oberharz vermitteln, stieß der Regionalverband Harz erst in der zweiten Phase hinzu. Basis seiner Mitarbeit waren Überlegungen zur Ausbildung „Harzer Naturparkführern/Harzführer“, die räumlich umfassend über die Natur- und Kulturlandschaft des Harzes im Sinne des Naturparkes informieren sollten. Diese „Harzführer“ wären in mancher Hinsicht das Pendant zu den Rangern der Nationalparke.

Die geleisteten Vorarbeiten - u.a. der Entwurf eines Lehrplans - wurden anhand der Erfahrungen der übrigen Partner kritisch reflektiert und überarbeitet. Die Möglichkeit zur Durchführung eines „Harzführer“-Lehrgangs wird zukünftig zu prüfen sein, wobei nicht zuletzt die Frage zu klären ist, wie und durch wen die so ausgebildeten Absolventen eingesetzt werden können. Für den Regionalverband verknüpfen sich diese Fragen eng mit der weiteren Entwicklung des Naturparks Harz in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt und der finanziellen Unterstützung aus beiden Ländern. Das Projekt VERENA II endet mit einem Abschlußbericht, zu dessen Inhalten ein Mustercurriculum, Aussagen zu Rahmenbedingungen und Chancen einer Durchführung in den beteiligten Regionen und Überlegungen zur Übertragbarkeit auf andere Regionen gehören werden. Der Abschlussbericht wird vom Regionalverband Harz als Basis für das weitere Handeln angesehen; zudem wird er ihn Partnern aus der Region als Diskussionsgrundlage zur Verfügung stellen.
Autor: nnz

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