eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Fr, 08:42 Uhr
09.09.2016
nnz-Forum

Sophienhof: Förderverein meldet sich zu Wort

Vor kurzem waren die Nordhäuser Grünen im Beisein von Staatssekretär Olaf Möller im Landkreis unterwegs und besuchten dabei unter anderem auch die Ziegenalm in Sophienhof. Das man dort nur mit dem Betreiber sprach, trifft nun den Unmut des örtlichen Fördervereins, der habe nicht die Legitimation sich öffentlich zu äußern...

Mit Interesse wurde die Pressemitteilung der Grünen, zur Kenntnis genommen. Der Inhalt gibt Anlass nachstehende Anmerkung, ebenfalls der Öffentlichkeit zukommen zu lassen.

Anzeige symplr (1)
In Sophienhof wohnen aktuell 54 Einwohner. Im Ort selbst ist unter anderem ein ehrenamtlich tätiger Verein, der Förderverein Sophienhof, aktiv tätig. Derzeit beteiligen sich 16 Mitglieder, davon sind 15 Bürger wohnhaft in Sophienhof, teils aktiv, teils passiv als Beitragszahler am Vereinsleben. Das sind immerhin mehr als ein Viertel, nämlich 27 Prozent der Gesamtbewohner, welche sich am Ehrenamt beteiligen und am öffentlichen Leben, bzw. Geschehen teilhaben. Laut Satzung des Vereins wird dieser durch den Vorstand vertreten.

Vor diesem Hintergrund wird zu dem oben genannten Beitrag wie folgt Stellung bezogen:

1. Wenn Vertreter des bündnisgrünen Kreisverbandes gemeinsam mit dem Staatssekretär Herrn Olav Möller, in der Gemeinde Harztor ein landwirtschaftliches Unternehmen, die Ziegenalm in Sophienhof zu Gesprächen besuchen, dann fokussiert sich das Gespräch, so der Eindruck des Beitrages, mit den Informationsgebern, die Almbetreiber unter anderem Herrn Kai Liebig (weiter „Informant“ genannt) auf Hof und Gelände des Unternehmens, sowie darüber hinaus auf …[verschiedene Probleme…, die es in Sophienhof zu bewältigen gibt]. Nicht erkennen lässt der Beitrag, das neben dem Almbetreiber weitere Sophienhofer Bürger oder Vertreter der Gemeinde Harztor, des Ortschaftsrates Ilfeld bzw. der Verwaltung bei den geführten Gesprächen zugegen waren.

2. In Anlehnung an den nnz-Bericht ist nicht erkennbar, in welcher Position der „Informant“ wirksam wurde. Als gewähltes Gemeinderatsmitglied, Mitglied des Haupt- und Finanzausschuss oder, wie aus dem Beitrag erkennbar, nur als Betreiber eines privatgeführten Landwirtschaftlichen Unternehmens. In keinem Fall, das ist zwischenzeitlich bekannt und wird ausdrücklich betont, wurde die Legitimation erteilt sich zu dem gesamten Ort Sophienhof und der Mehrzahl seiner Bürger zu äußern und öffentlich das Wort zu ergreifen.

3. Laut nnz-Bericht wurde Herrn Staatssekretär Olav Möller durch den „Informant“ ein Brief über die aktuelle Situation bezüglich der Abwassersituation übergeben, der von diesem an das Landesverwaltungsamt weiter gereicht wurde. Da der Inhalt besagten Briefes von erheblichem, öffentlichem Interesse ist, ergibt sich die Frage, ob die zuständigen Bereiche der Gemeinde Harztor und des zuständigen Abwasserzweckverbandes Kenntnis vom Inhalt hatten, bzw. haben. Die Mehrheit der Sophienhofer Bürger ist an einer Offenlegung des Schreibens an Herrn Staatssekretär Olav Möller interessiert. Es wird dringend empfohlen dies in einer Bürgerversammlung, zeitnah vor Ort vorzunehmen.

Es liegt sicher im Interesse der Almbetreiber im Eivernehmen mit den zuständigen Behörden innerhalb der Gemeinde Harztor und den Sophienhofern über ihre mit besagtem Schreiben vorgetragenen Gedanken zu sprechen, da es ihnen ja um Probleme geht, die in Sophienhof zu bewältigen sind.
Mit freundlichen Grüßen
gez. i.A. Wolfgang Jörgens
Vorstandsvorsitzender
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Anzeige symplr (6)
Kommentare
Treuhänder
09.09.2016, 09:05 Uhr
Das zeigt..
Dieses Beispiel zeigt doch wieder, wie eng Politiker und Wirtschaft verbandelt sind. Heute müssen zu den wichtigen Leuten enge Beziehungen hergestellt werden, dann klappt das schon. Heute sind Beziehungen nicht das halbe Leben, sondern das ganze Leben. Das ist jeden Tag zu beobachten. Die Schleimspuren werden immer länger. Es entsteht der Eindruck, dass es einen regelrechten Überbietungwettbewerb gibt, es geht schließlich ums sogenannte Überleben, um die Existenz.
I.H.
09.09.2016, 09:28 Uhr
Hat Jörgens selbst eine Erlaubnis?
Ich habe selten so einen verwirrten Artikel gelesen. So etwas ist doch bestimmt erlaubnispflichtig. Da berichtet jemand in einem Brief über Zustände in seinem Heimatort an einen Staatssekretär und soll sich dafür eine Erlaubnis holen. Von wem eigentlich? Von Herrn Jörgens? Von der Reichsregierung? Was es nicht alles gibt!
hasis
09.09.2016, 19:18 Uhr
Egon.O/Zustände in Sophienhof
Ta Herr Egon.O es gibt eben Menschen, die will man einfach nicht für sich reden lassen, weil es nur verlogen klingt. Das ist das Problem. Wenn es Sorgen und Nöte bei uns gäbe, dann brauchen wir nicht den schlimmsten UmweltverschmuTier als Sprachrohr für genaudiese Umwelt. Hört sich für Sie sicherlich auch ein wenig verwirrt an, ist es aber nicht. Denn erst seit es diesen Landwirtschaftlichen Betrieb gibt, verschlechterte sich die Umwelt und auch in manchen das Aussehen in unserem Ort. Für jemanden, der für naturverträglIchen Tourismus wirbt, ist der Massentourismus überlebenswichtig. Und Massen verursachen auch massenhaft Probleme. Schade, dass die genannten Besucher aus offiziellen Stellen nicht in die Umgebung des Ortes geführt wurden, wo Gestank, Mist und ablaufende Jauche fliessen. Denn auch dies gibt es nur bei uns. Also woher rührt das Interesse, sich für die Umwelt einzusetzen? Will man da evtl. Den Dorfteich, den man gepachtet hat, auf Kosten der Dorfbewohner sanieren? M.G.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)