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Fr, 08:33 Uhr
09.09.2016
Südharz Klinikum investiert

Aus Psychiatrie werden Wohnungen

Das Nordhäuser Südharz Klinikum hat jetzt mit Sanierungs- und Umbauarbeiten am Gebäude der ehemaligen Kinder- und Jugendpsychiatrie in der Alexander-Puschkin-Straße 17 begonnen. Das Gebäude ist komplett eingerüstet, die vorbereitenden Arbeiten zum Anbau eines Fahrstuhls sind bereits an der Ostseite zu sehen...

Eingerüstete Rückseite (Foto: SHK) Eingerüstete Rückseite (Foto: SHK)
“Wir werden im Zuge der Umbauarbeiten die Fassade zur Straßenseite in ihrer Ursprünglichkeit beibehalten, zur Hofseite hin wird die dortige Ziegelfassade wärmeisoliert, so dass wir für das Gebäude die erforderlichen Energieeinsparverordnungen einhalten”, erklärt der Technische Leiter des Klinikums, Bernd Schimmel.

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Den Planungen entsprechend werden hier 31 Ein- und Zweiraumwohnungen für Senioren sowie für Menschen, die einer ambulant-pflegerischen Betreuung bedürfen, entstehen. Gerade diese Wohnungsgrößen sind in Nordhausen gefragt. Wartelisten gibt es bereits für das klinikeigene Gebäude am August-Bebel-Platz 6.

Für die künftigen Bewohner, die einer Betreuung bedürfen, kann das Südharz Klinikum mit seinem Bereich “Die Brücke” jegliche individuelle Betreuung anbieten. Auch die ambulant-psychiatrische Pflege wurde gerade gegründet.

Ansicht von der Straße her (Foto: SHK) Ansicht von der Straße her (Foto: SHK)
Größtenteils werden die Wohnungen barrierearm gestaltet. Durch gezielte Eingriffe in den Bädern können besondere Anforderungen von Rollstuhlfahrern auch nachträglich realisiert werden. In die Planungen für die Sanierung und den Umbau der Nummer 17 wurde auch die Nachbarimmobilie miteinbezogen. In der Nummer 18 entstehen zwei Wohneinheiten, die als Betriebswohnungen des Südharz Klinikums genutzt werden. Die Nähe zum Gehege sowie die ruhige Lage sprechen für diese Art der Nutzung.

Zeitung gefunden (Foto: SHK) Zeitung gefunden (Foto: SHK)
Erst nach Beginn der Umbauarbeiten wurde sichtbar, dass sich diese umfangreicher gestalten als geplant. So wurde zum Beispiel unter mehreren Tapetenschichten die Seite einer Zeitung aus dem Jahr 1897 gefunden. Manche Fußböden hatten bis zu sechs verschiedene Schichten.

Geplant ist der Einzug der ersten Mieter zum Juni des kommenden Jahres. Allerdings ist dieser Termin auch abhängig vom Winter.
Autor: nnz

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Kommentare
RaWu
09.09.2016, 10:04 Uhr
Ist schon komisch.
Bis vor kurzem haben sich die Genossen Hage und Jendricke gegen eine Umnutzung der Immobilie gewehrt. Nun geht es plötzlich.

Also doch, es ging nur darum dort KEINE Flüchtlinge temporär unterzubringen. Natürlich war das damals nicht gelogen. Sie haben es sich nur anders überlegt.

Wer wohnt da nochmal in der Nähe...
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