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So, 08:51 Uhr
04.09.2016
Paulinchen fragt

Geschmacklos und entwürdigend?

Am 7. Januar vergangenen Jahres hielt die Welt den Atem an, als Terroristen elf Menschen der Satirezeitung „Charlie Hebdo“ in Paris, buchstäblich hingerichtet haben. Die Anteilnahme für die Opfer und Hinterbliebenen war damals riesig...


Nun aber stellt sich mir die Frage, hat die Redaktion dieser Zeitung diese Trauerbekundungen überhaupt verdient? Es läuft mir kalt den Rücken runter, wenn ich die Nachricht dieses, für mich (!) zum verkommenen Schmierenblattes, lesen muss, was es sich heute erlaubt hat. Meines Erachtens hat das mit Satire nichts, aber auch gar nichts zu tun!

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Heute veröffentlicht diese Zeitung doch Karikaturen über die Erdbebenopfer von Italien, die bis jetzt nicht einmal alle geborgen wurden. Sie macht aus blutverschmierten (!) Erdbebenverletzten eine Speisekarte für Nudelgerichte mit Tomatensoße.

Eine Lasagne, aus der nackte Füße ragen, dient als offensichtlicher Vergleich zu den unter Gebäudetrümmern verschütteten und zerquetschten Opfern der verheerenden Naturkatastrophe. Für mich ist das die unterste Schublade von Satire. (wenn überhaupt)

Darf man dazu sagen: „Schande über die Redakteure dieser Zeitung“, fragt
Paulinchen
Autor: nnz

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Kommentare
der_böhse_onkel
04.09.2016, 11:19 Uhr
Was hat das eine mit dem anderen zutun??!
Geschmacklos ist das, keine Frage!
Das rechtfertigt aber nicht, was die Terroristen in Frankreich vor einem Jahr getan haben!!!!
Treuhänder
04.09.2016, 13:16 Uhr
Korruption
Es wurde in diesem Gebiet in Italien nicht ausreichend für den Schutz gegen Erdbeben getan. Wie in überregionalen Medien zu lesen war, sind Gelder dafür irgendwo versickert. Demnach trägt auch die dortige Politik mit Verantwortung.

Als Betroffene würde ich mir Beileidsbekundungen von der dortigen Politik nicht wünschen.

"Charlie Hebdo" ist eben eine Satirezeitung .
Leser X
04.09.2016, 20:31 Uhr
Nicht zu leichtgläubig sein
Wir sollten uns eben selbst eine Meinung bilden und eine solche Zeitung nicht in ihrer Opferrolle hochstilisieren, nur weil unsere Staatspropaganda uns das einzureden versucht.
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