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Sa, 16:20 Uhr
03.09.2016
Verbraucherzentrale informiert

Lohnt sich die Brennstoffzelle fürs Haus?

Seit August 2016 fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) den Einbau von Brennstoffzellensystemen in neue und bestehende Wohngebäude. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Thüringen erklärt, unter welchen Bedingungen sich die innovative Technologie für Hausbesitzer lohnt...

Brennstoffzellen wandeln die chemische Energie eines Brennstoffs in Elektrizität um. Im Gegensatz zu Verbrennungsmotoren geschieht diese Umwandlung direkt, also ohne den Zwischenschritt bspw. Gas oder Erdöl zuerst in Wärme und Kraft umwandeln zu müssen. Der Vorteil ist ein unter Umständen höherer Wirkungsgrad. In Wohnhäusern können Brennstoffzellen in kleinen Blockheizkraftwerken (BHKW) zum Einsatz kommen, welche zugleich Strom und Wärme erzeugen.

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Der größeren Effizienz von Brennstoffzellen-BHKW im Vergleich zu Gas- oder Ölheizungen stehen relativ hohe Kosten für die Anschaffung und Installation sowie ein wesentlich höherer Wartungsaufwand gegenüber. Die Kosten des Brennstoffzellen-BHKW müssen mit dem erzeugten Strom "verdient" werden, das heißt, es muss möglichst viele Stunden übers Jahr hinweg in Betrieb sein. Eine sinnvolle Entscheidung setzt also eine ausreichend genaue Analyse des Wärme- und Strombedarfs und die Berücksichtigung aller Kosten, Erlöse und Fördermöglichkeiten im Einzelfall voraus.

Auch anstehende Sanierungen, wie die Anbringung einer Wärmedämmung oder etwaige erforderliche bauliche Anpassungen, müssen bei der Betrachtung der Wirtschaftlichkeit berücksichtigt werden. Eine fachkundige und unabhängige Beratung ist deshalb unbedingt erforderlich.

Bei allen Fragen zum Thema Heiztechnik sowie zu aktuellen Förderprogrammen hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell.

Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Eine Terminvereinbarung ist auch möglich unter 0361 – 555140. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
Autor: red

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Kommentare
Paulinchen
03.09.2016, 19:20 Uhr
Was ich im Artikel vermisse…
...kann der Betreiber einer solchen modernen Anlage den Strom, der erzeugt wird, in seinem eigenen Haus auch zu 100% verwenden?
Weiterer Wermutstropfen: Der Käufer bleibt abhängig von Erdgas, einem fossilen Brennstoff - es sei denn, er steigt auf Biogas um. Somit ist doch der Umwelt auch nicht besonders gedient oder?

Wie hoch fällt denn die Subvention für eine derartige, kostenintensive Anlage aus? Die Anschaffungskosten hat leider nicht jeder mal so fix auf dem Konto. (30.000 bis 35.000 Euro)

Das vermisse ich im Beitrag.
Herr Taft
04.09.2016, 09:10 Uhr
ähm...Paulinchen....
Ich verstehe nicht ganz, wieso ein Brennstoffzellenbetreiber von Erdgas abhängig bleibt ?

Klar ist die Sache noch teuer - das waren Photovoltaik-Anlagen früher auch. Mit der Zeit wird auch diese Technologie billiger und besser.
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