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Fr, 09:47 Uhr
20.07.2001

Zweiter Nordhäuser Grafikpreis vergeben

Nordhausen (nnz). Gestern tagte im Nordhäuser Meyenburg-Museum die zweite Jury zur Vergabe des diesjährigen Ilsetraut-Glock-Grabe-Preises. Unter neun verbliebenen Kandidaten hatten die sechs Juroren auch in diesem Jahr die Qual der Wahl. Wer den zweiten Nordhäuser Grafikpreis erhält, das sagt Ihnen zuerst die nnz.


Uta Zaumseil: „Dorfstraße“ Den Grafikpreis des Jahrgangs 2001 wird Ende August die Thüringer Künstlerin Uta Zaumseil erhalten. Sie lebt in Mehla und hat sich seit 1989 dem Holzschnitt verschrieben, oft auch in Kombination mit dem Linolschnitt. Uta Zaumseil überzeugte durch ihren souveränen Umgang mit Architekturversatzstücken, die sie collageartig übereinanderschiebt. Sie erzeugt dadurch eine starke suggestive räumliche Wirkung. In ihren Werken treffen sich Geschichte und Gegenwart. Die Künstlerin fühlt sich dem Bildgegenstand in der Kunst verpflichtet, verleiht ihm jedoch eine eigenständige bildnerische Realität, die gegenwärtig in Deutschland ihresgleichen sucht.

Zur Endauswahl kamen folgende Künstler: Hein Bohlen (Niedersachsen), Roger Bonnard (Thüringen), Fritz Dommel (Niedersachsen), Gabriele Just (Thüringen), Kristin Grothe (Niedersachsen), Edgar Knobloch (Thüringen), Bernhard Lehmann (Niedersachsen), Thomasz Paczewski (Niedersachsen) und Uta Zaumseil (Thüringen). Die neun Künstler reichten jeweils fünf Arbeiten ein. Die Blätter zeigen, dass diese Künstler eine ganz eigene Handschrift entwickelt haben, so dass die Ausstellungsbesucher einen abwechslungsreichen Blick auf die grafische Kunst unserer Zeit haben werden.

Der mit 3.000 Mark dotierte Preis wird am 26. August im Meyenburg-Museum übergeben. Nach Absprache mit der Stifterin Ilsetraut Glock, der Kreissparkasse und dem Stiftungsrat wird in diesem Jahr noch ein Förderpreis von 1.000 Mark an einen jüngeren Künstler vergeben. Ihn erhält Edgar Knobloch aus Bad Frankenhausen, der fünf Kohle- und Kreidezeichnungen im Format 73cm x 51cm einreichte. Obwohl der Ilsetraut-Glock-Grabe-Preis erst zum zweiten Mal vergeben wird, zeigt die hohe Qualität der eingereichten Arbeiten, dass er bereits einen gute Ruf besitzt. Ilsetraut Glock wird bei der Preisverleihung am 28. August selbst anwesend sein.
Autor: nnz

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