Mi, 11:28 Uhr
31.08.2016
Kegeln Vereinsmeisterschaft der TSG Salza
Überragende Siegerleistungen
Die Reihen der aktiven Keglerinnen und Kegler in Nordhausen lichten sich immer weiter. Das wurde auch bei der Vereinsmeisterschaft der TSG Salza, traditionell wieder kurz vor Saisonbeginn am vergangenen Freitag ausgetragen, deutlich. Für einen spannenden Wettkampf reichte es aber noch...
Nur vier Frauen und neun Männer nahmen den Kampf auf auf der Bahn an der Wertherhalle auf, so wenige wie noch nie. In den Leistungen gab es wie eigentlich immer nach der langen Wettkampfpause große Unterschiede von herausragend bis mangelhaft.
Einen großartigen Zweikampf auf allerhöchstem Niveau lieferten sich bei den Frauen Titelverteidigerin Toni Herrmann und Vorjahresvize Steffi Boenki. Im letzten Jahr hatte erst erst ein Stechen zwischen den Beiden die Entscheidung gebracht. Toni Herrmann, bei der Landeseinzelmeisterschaft durch plötzliche muskuläre Probleme im Bein leider ausgebremst, ging als Erste der Beiden auf die Bahn und zeigte sich wieder in bester Verfassung. Starke 134 Holz für die erste der vier zu spielenden Bahnen, dann mit 123 und 124 Holz etwas verhaltener, um mit 156 Holz noch einen grandiosen Schlusspunkt hinzulegen.
Es war die mit Abstand beste Einzelbahn aller Meisterschaftsteilnehmer. Tolle 537 Gesamtholz für Toni. War das schon der Sieg? Im letzten Jahr ging der Titel mit 494 Holz weg. Doch es kam eine noch Bessere. Steffi Boenki legte eine mehr als beeindruckende Serie hin. 142 – 138 – 139 – 138 Holz, das waren am Ende 20 Holz mehr als bei Toni und der verdiente Vereinsmeistertitel. Heike Hase als Dritte fehlte die nötige Stabilität um mithalten zu können.
Bei den Männern machte Erich Meyer mit guten 489 Holz eine ordentliche Vorlage, an der sich in der Folge die meisten die Zähne ausbissen. Nur Rainer Schubert gelang es zunächst den Oldie zu übertreffen. Er begann mit nur 116 Holz zwar schwach, legte danach aber mit 136, 131 und 127 Holz noch eine sehr gute Serie hin und übernahm vorerst die Führung. Titelverteidiger Wolfgang Heinze, der im nächsten Durchgang an der Reihe war, spielte zwar vier sehr gleichmäßige Bahnen aber nicht gut genug, blieb sogar hinter Erich Meyer zurück. Insgesamt blieben die Männer unter den Erwartungen. Bis auf Karl-Heinz Meister im letzten Durchgang.
Er war zusammen mit Steffi Boenki auf der Bahn und es schien als würden sich beide gegenseitig zu Höchstleistungen anstacheln. 139 – 139 – 132 – 145 Holz seine überragende Serie. Damit blieb er zwar um zwei Zähler hinter Steffi Boenki, dennoch ein wahres wenn auch überraschendes Meisterstück.
Frauen
Männer
GA Bleicherode – TSG Reinsdorf 2:4 (1880:1881/8:8)
Im ersten Paar konnte Maik Jalowski nur auf den ersten beiden Bahnen mit seinem Kontrahenten Jürgen Münzenberg, am Ende mit 506 Holz Bester bei den Gästen, mithalten, brach dann völlig ein. Auch Rainer König hatte keinen guten Tag, konnte seinen zu schwachen Gegner nach verlorener erster Bahn aber noch deutlich in die Schranken weisen und Bleicherode in Schlagdistanz halten. Nur 17 Holz Rückstand für das zweite Paar. Enttäuschung dann aber bei Hanjo Sinzel. Nach hartem Kampf gewann er zwar denkbar knapp seine erste Paar, fand danach aber überhaupt nicht mehr in die Spur und war chancenlos. Und dennoch blieb die Bleicheröder Hoffnung aufs Weiterkommen bis zuletzt erhalten.
Denn ausgerechnet der Jüngste im Team Lucas Hauswald schwang sich zu einer richtig guten Leistung auf, gab seinem Gegner auf allen vier Bahnen das Nachsehen und spielte Tagesbestleistung. Überragend dabei seine dritte Bahn mit 145 Holz. Doch am Ende fehlten in der Gesamtabrechnung eben zwei Kegel zum Gesamtsieg, oder wenigstens einer um noch ein Stechen zu erzwingen. An Lucas aber hat es ganz bestimmt nicht gelegen.
Da Salza und Nordhäuser SV in diesem Jahr nicht für den Landespokal gemeldet haben sind nur die Männer von Aktivist Sollstedt noch im weiteren Wettbewerb vertreten. Sollstedt hat die 2. Runde kampflos erreicht, da die SG Clingen/Greußen nicht angetreten ist.
Uwe Tittel
Autor: redNur vier Frauen und neun Männer nahmen den Kampf auf auf der Bahn an der Wertherhalle auf, so wenige wie noch nie. In den Leistungen gab es wie eigentlich immer nach der langen Wettkampfpause große Unterschiede von herausragend bis mangelhaft.
Einen großartigen Zweikampf auf allerhöchstem Niveau lieferten sich bei den Frauen Titelverteidigerin Toni Herrmann und Vorjahresvize Steffi Boenki. Im letzten Jahr hatte erst erst ein Stechen zwischen den Beiden die Entscheidung gebracht. Toni Herrmann, bei der Landeseinzelmeisterschaft durch plötzliche muskuläre Probleme im Bein leider ausgebremst, ging als Erste der Beiden auf die Bahn und zeigte sich wieder in bester Verfassung. Starke 134 Holz für die erste der vier zu spielenden Bahnen, dann mit 123 und 124 Holz etwas verhaltener, um mit 156 Holz noch einen grandiosen Schlusspunkt hinzulegen.
Es war die mit Abstand beste Einzelbahn aller Meisterschaftsteilnehmer. Tolle 537 Gesamtholz für Toni. War das schon der Sieg? Im letzten Jahr ging der Titel mit 494 Holz weg. Doch es kam eine noch Bessere. Steffi Boenki legte eine mehr als beeindruckende Serie hin. 142 – 138 – 139 – 138 Holz, das waren am Ende 20 Holz mehr als bei Toni und der verdiente Vereinsmeistertitel. Heike Hase als Dritte fehlte die nötige Stabilität um mithalten zu können.
Bei den Männern machte Erich Meyer mit guten 489 Holz eine ordentliche Vorlage, an der sich in der Folge die meisten die Zähne ausbissen. Nur Rainer Schubert gelang es zunächst den Oldie zu übertreffen. Er begann mit nur 116 Holz zwar schwach, legte danach aber mit 136, 131 und 127 Holz noch eine sehr gute Serie hin und übernahm vorerst die Führung. Titelverteidiger Wolfgang Heinze, der im nächsten Durchgang an der Reihe war, spielte zwar vier sehr gleichmäßige Bahnen aber nicht gut genug, blieb sogar hinter Erich Meyer zurück. Insgesamt blieben die Männer unter den Erwartungen. Bis auf Karl-Heinz Meister im letzten Durchgang.
Er war zusammen mit Steffi Boenki auf der Bahn und es schien als würden sich beide gegenseitig zu Höchstleistungen anstacheln. 139 – 139 – 132 – 145 Holz seine überragende Serie. Damit blieb er zwar um zwei Zähler hinter Steffi Boenki, dennoch ein wahres wenn auch überraschendes Meisterstück.
Frauen
| 1. Steffi Boenki | 557 |
| 2. Toni Herrmann | 537 |
| 3. Heike Hase | 471 |
| 4. Birgit Heinze | 418 |
Männer
| 1. Karl-H. Meister | 555 |
| 2. Rainer Schubert | 510 |
| 3. Erich Meyer | 489 |
| 4. Wolfgang Heinze | 484 |
| 5. Erwin Fessel | 484 |
| 6. Dirk Steinmüller | 468 |
| 7. Rainer Krätzschel | 447 |
| 8. Uwe Riemann | 420 |
| 9. Dieter Lohoff | 399 |
Landespokal Kegeln Männer 1. Runde
GA Bleicherode – TSG Reinsdorf 2:4 (1880:1881/8:8)
Es fehlten zwei Kegel zum Weiterkommen
Um zwei zu wenig gefallene Kegel mussten sich die Männer von Glückauf Bleicherode bereits in der ersten Runde aus dem Landespokalwettbewerb im Kegeln verabschieden. In dem auf nur mäßigen Niveau ausgetragenen Wettkampf auf der Bleicheröder Heimbahn in Sollstedt waren am Ende die Gäste von der TSG Reinsdorf 1902 aus dem Kyffhäuserkreis die Glücklicheren. Beim Gastgeber blieben zu viele zu deutlich unter ihrem gewohnten Leistungsniveau.Im ersten Paar konnte Maik Jalowski nur auf den ersten beiden Bahnen mit seinem Kontrahenten Jürgen Münzenberg, am Ende mit 506 Holz Bester bei den Gästen, mithalten, brach dann völlig ein. Auch Rainer König hatte keinen guten Tag, konnte seinen zu schwachen Gegner nach verlorener erster Bahn aber noch deutlich in die Schranken weisen und Bleicherode in Schlagdistanz halten. Nur 17 Holz Rückstand für das zweite Paar. Enttäuschung dann aber bei Hanjo Sinzel. Nach hartem Kampf gewann er zwar denkbar knapp seine erste Paar, fand danach aber überhaupt nicht mehr in die Spur und war chancenlos. Und dennoch blieb die Bleicheröder Hoffnung aufs Weiterkommen bis zuletzt erhalten.
Denn ausgerechnet der Jüngste im Team Lucas Hauswald schwang sich zu einer richtig guten Leistung auf, gab seinem Gegner auf allen vier Bahnen das Nachsehen und spielte Tagesbestleistung. Überragend dabei seine dritte Bahn mit 145 Holz. Doch am Ende fehlten in der Gesamtabrechnung eben zwei Kegel zum Gesamtsieg, oder wenigstens einer um noch ein Stechen zu erzwingen. An Lucas aber hat es ganz bestimmt nicht gelegen.
| Maik Jalowski | 0:1 | (459:506/0:4) |
| Reiner König | 1:0 | (466:436/3:1) |
| Hanjo Sinzel | 0:1 | (446:494/1:3) |
| Lucas Hauswald | 1:0 | (509:445/4:0) |
Da Salza und Nordhäuser SV in diesem Jahr nicht für den Landespokal gemeldet haben sind nur die Männer von Aktivist Sollstedt noch im weiteren Wettbewerb vertreten. Sollstedt hat die 2. Runde kampflos erreicht, da die SG Clingen/Greußen nicht angetreten ist.
Uwe Tittel

