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Di, 11:18 Uhr
13.07.2004

„Moby Dick“ in Limlingerode

„Moby Dick“ in Limlingerode (Foto: nnz) „Moby Dick“ in Limlingerode (Foto: nnz) Limlingerode (nnz). In der „Dichterstätte Sarah Kirsch“ ist noch in diesem Jahr der bekannteste Wal der Welt, „Moby Dick“ zu sehen. Warum das Tier in den kleinen verschlafenen Ort kommt, das erfahren Sie mit einem kunstvollen Klick auf MEHR.


Die dritte Kunstausstellung in der „Dichterstätte Sarah Kirsch“ im Jahr 2004 gestaltet der Künstler Heinz Scharr mit Zeichnungen über zwei berühmte Romane der Weltliteratur: „Moby Dick“ von dem Amerikaner Herman Melville und „Der Karren“ von dem Deutschen B. Traven, der lange in Mexiko lebte. Beide Werke sind auch verfilmt worden. Heinz Scharr wird am kommenden Samstag (17. Juli), ab 14.30 Uhr in der Dichterstätte darüber sprechen, was ihn reizte, zum Inhalt dieser Bücher seine zeichnerischen Interpretationen zu setzen.

Melvills „Moby Dick“, 1851 erschienen, erregt seit dem jede Generation. Dieses Seeabenteuerbuch erzählt vom Kapitän Ahab, der den weißen Wal verbissen über alle Meere verfolgt, um Rache zu üben. Mit dem Schiff Pequod und einer Mannschaft, farbenreich zusammengewürfelt, macht er sich auf zum entscheidenden Kampf. Der Autor ist selbst auf Walfangschiffen zur See gefahren, als das Erlegen dieser Tiere noch lebensgefährlich war. Er kennt das Milieu also sehr genau. Mitglieder des Fördervereins werden am Samstag auch Auszüge aus dem Roman „Moby Dick“ vortragen.
Autor: nnz

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