Di, 11:06 Uhr
30.08.2016
Flohburg
Bettel und Armut in Nordhausen
Wie sah Armut früher aus? - am Donnerstag kommender Woche lädt das Museum Flohburg zu einem wissenschaftlichen Vortrag ein unter dem Titel Bettel und Armut in Nordhausen. Im Fokus steht die alte Reichsstadt zwischen Mittelalter und Reformation...
Im Eintrittspreis von 8 Euro ist die Besichtigung der aktuellen Sonderausstellung Pleiten, Pech und Glücksfälle der Nordhäuser Stadtgeschichte enthalten. Eine kleine kulinarische Überraschung passend zum historischen Thema rundet den Abend ab.
Die Geschichtswissenschaftlerin Julia Mandry, Absolventin der Uni Jena und Stipendiatin des Projektes Thüringen im Jahrhundert der Reformation, widmet sich innerhalb der Veranstaltungsreihe Tatort Kultur dem Thema Bettel und Armut in der Reichsstadt Nordhausen und anderen thüringischen Städten im Spätmittelalter und der Reformation.
Frau Mandry erläutert den Umgang mit Armut und Bettel in dieser Zeitepoche und bietet Einblicke in Moralvorstellungen, Werteansichten und das zwischenmenschliche Zusammenleben dieser Zeit. Im Spannungsfeld von Reglementierung und Überwachung sowie Unterstützung und Stigmatisierung sollen die Thüringer Verhältnisse mit besonderem Fokus auf die Reichsstadt Nordhausen vorgestellt werden.
Beginnend mit den ersten greifbaren Spuren wird die Entwicklung der Fürsorge- und auch Kontrollmechanismen bis zum Ende des 16. Jahrhunderts nachverfolgt. Dargelegt werden Erkenntnisse zu den städtischen Verordnungen sowie der Versorgung in den Hospitälern und es wird der Frage nach der Einrichtung und Funktionalität Gemeiner Kästen nachgegangen. Darüber hinaus sollen die Lebens- und Alltagsumstände armer Personen in Krankheit, Familienanbindung und Kriminalität anhand von Fallbeispielen fassbar gemacht werden.
Autor: redIm Eintrittspreis von 8 Euro ist die Besichtigung der aktuellen Sonderausstellung Pleiten, Pech und Glücksfälle der Nordhäuser Stadtgeschichte enthalten. Eine kleine kulinarische Überraschung passend zum historischen Thema rundet den Abend ab.
Die Geschichtswissenschaftlerin Julia Mandry, Absolventin der Uni Jena und Stipendiatin des Projektes Thüringen im Jahrhundert der Reformation, widmet sich innerhalb der Veranstaltungsreihe Tatort Kultur dem Thema Bettel und Armut in der Reichsstadt Nordhausen und anderen thüringischen Städten im Spätmittelalter und der Reformation.
Frau Mandry erläutert den Umgang mit Armut und Bettel in dieser Zeitepoche und bietet Einblicke in Moralvorstellungen, Werteansichten und das zwischenmenschliche Zusammenleben dieser Zeit. Im Spannungsfeld von Reglementierung und Überwachung sowie Unterstützung und Stigmatisierung sollen die Thüringer Verhältnisse mit besonderem Fokus auf die Reichsstadt Nordhausen vorgestellt werden.
Beginnend mit den ersten greifbaren Spuren wird die Entwicklung der Fürsorge- und auch Kontrollmechanismen bis zum Ende des 16. Jahrhunderts nachverfolgt. Dargelegt werden Erkenntnisse zu den städtischen Verordnungen sowie der Versorgung in den Hospitälern und es wird der Frage nach der Einrichtung und Funktionalität Gemeiner Kästen nachgegangen. Darüber hinaus sollen die Lebens- und Alltagsumstände armer Personen in Krankheit, Familienanbindung und Kriminalität anhand von Fallbeispielen fassbar gemacht werden.


