Mo, 06:22 Uhr
12.07.2004
nnz-Rückspiegel: 12. Juli 2003
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen von damals für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Tourismus der besondererArt
Der Medizintourismus boomt
Kürzlich hatte nnz über den Medizintourismus berichtet, der Urlauber in zunehmenden Maße überlegen lässt, den Aufenthalt im Ausland nicht nur nach dem Erholungswert, sondern auch nach der Möglichkeit vorteilhafter medizinischer Behandlung zu wählen. Wenn im Falle einer notwendigen Zahnsanierung die Kosten dafür z.B. in Ungarn um ein Drittel niedriger sind als in Deutschland, kann es sich durchaus rechnen, den nächsten Urlaub im Lande der Magyaren zu verbringen. Für die Türkei gilt ähnliches. Und das könnte sich noch mehr anbieten, wenn die Gesundheitsreform so realisiert wird wie das derzeit den Anschein hat.
Daneben erfreuen sich aber auch Schönheitschirurgen im Ausland wachsender Beliebtheit. Früher behandelte z.B. die Prager Praxis Aesthetia etwa zehn deutsche Patienten pro Monat. Inzwischen hat sich die als kostengünstig gebotene Möglichkeit herumgesprochen mit der Folge, dass sich die Zahl der Patienten nahezu verdoppelt hat. Mit weiter steigender Tendenz. Wenn z.B. eine Nasenkorrektur in Deutschland zwischen 3000 und 4700 Euro kostet, während sie beim tschechischen Nachbarn für 1700 bis 2500 Euro zu haben ist, überlegt sich schon mancher Zeitgenosse, ob er seinen nächsten Urlaub nicht in Prag verbringt...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzHeute: Tourismus der besondererArt
Der Medizintourismus boomt
Kürzlich hatte nnz über den Medizintourismus berichtet, der Urlauber in zunehmenden Maße überlegen lässt, den Aufenthalt im Ausland nicht nur nach dem Erholungswert, sondern auch nach der Möglichkeit vorteilhafter medizinischer Behandlung zu wählen. Wenn im Falle einer notwendigen Zahnsanierung die Kosten dafür z.B. in Ungarn um ein Drittel niedriger sind als in Deutschland, kann es sich durchaus rechnen, den nächsten Urlaub im Lande der Magyaren zu verbringen. Für die Türkei gilt ähnliches. Und das könnte sich noch mehr anbieten, wenn die Gesundheitsreform so realisiert wird wie das derzeit den Anschein hat.
Daneben erfreuen sich aber auch Schönheitschirurgen im Ausland wachsender Beliebtheit. Früher behandelte z.B. die Prager Praxis Aesthetia etwa zehn deutsche Patienten pro Monat. Inzwischen hat sich die als kostengünstig gebotene Möglichkeit herumgesprochen mit der Folge, dass sich die Zahl der Patienten nahezu verdoppelt hat. Mit weiter steigender Tendenz. Wenn z.B. eine Nasenkorrektur in Deutschland zwischen 3000 und 4700 Euro kostet, während sie beim tschechischen Nachbarn für 1700 bis 2500 Euro zu haben ist, überlegt sich schon mancher Zeitgenosse, ob er seinen nächsten Urlaub nicht in Prag verbringt...ausführlich im nnz-Archiv

