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Sa, 09:19 Uhr
06.08.2016
Bürgerdialog ohne Bürger

Einladung abgelehnt

Die Bürger Initiative Thomas Mann Klub streitet seit Ende 2015 für den Erhalt des Vereinshauses in der Stadt. In der kommenden Woche soll es nun einen Bürgerdialog geben. Allerdings ohne die Bürger Initiative. Die hat abgelehnt...


Die Stadtverwaltung wollte aus Sicht der BI aber bisher nur über alternative Unterkünfte für die Vereine reden, da sie die historische Villa verkaufen möchte. Deshalb hat die Bürger Initiative mit Unterstützung vieler Bürger und Bürgerinnen einen Einwohnerantrag an den Stadtrat gestellt, mit 2 einfachen Bitten: 1. Der Erhalt des Hauses für die Stadt und seine Vereine, und 2. Rede mal vernünftig mit den Vertretern der Vereine, wie wir das hinkriegen.

Am 31. August wird der Stadtrat dies beraten, die Bürger Initiative wird dann auch gerne in aller Öffentlichkeit ihre Interessen noch mal erläutern und argumentieren, warum sie einen Verkauf dieses Hauses für unnötig, kurzsichtig und asozial hält.

In der Urlaubszeit hat die Stadtverwaltung sich nicht nur ausgeruht. Urplötzlich erscheint jetzt eine offene Einladung an alle Bürger zu einem „Bürgerdialog“ am 11.8, also kommenden Donnerstag. Die BI darf sogar auch noch an einem Teil der nicht-öffentlichen Sitzung von drei Ausschüssen am selben Tag teilnehmen.

Die Bürger Initiative hat diese Einladung abgelehnt mit der Begründung, dass „für sie, und sie nehmen an auch für andere, dieser Termin viel zu kurzfristig anberaumt worden ist. Den „Bürgern“, die ja an dem Dialog beteiligt werden sollen, war dieser Termin schon gar nicht bekannt, ob sie noch in Urlaub sind oder nicht. Außerdem sei mit der BI oder anderen Bürgern nicht über Art und Weise eines solchen Dialogs oder Ausschusssitzung gesprochen worden. Es ist nicht bekannt, wer schon worüber mündlich oder schriftlich informiert wurde. Und die Tagesordnung lasse auch keinen Platz für einen wirklichen Dialog, so die BI.

In der letzten Stadtratssitzung vor der Sommerpause vom 17.6.2016 wurde beschlossen, den Einwohnerantrag für zulässig zu erklären. "Es wurde uns mitgeteilt, dass der Einwohnerantrag am 31.8.2016 als Tagesordnungspunkt auf der Agenda der nächsten Stadtratssitzung stehen wird. Im Einwohnerantrag wurden ganz einfache und eindeutige Fragen formuliert, deshalb denken wir, dass dafür eigentlich gar nicht so viel unter Ausschluss der Öffentlichkeit beraten werden muss. Wenn schon, dann doch bitte mit einer ordentlichen und rechtzeitigen Vorlaufzeit für alle“, lässt die BI mitteilen.

Insgesamt hält es die Bürgerinitiative für sehr bedauerlich, dass bis heute von Seiten der Stadtverwaltung noch kein konstruktiver Vorschlag zum Erhalt des Vereinshauses gekommen ist. Sachliche und stichhaltige Argumente, wieso das Haus nicht haltbar wäre, haben wir bisher nicht gehört.

Als Bürger der Stadt Nordhausen fühlen sie sich übergangen und ignoriert. Es entsteht der Eindruck, dass man in der Stadtverwaltung einfach die eigenen Vorstellungen durchdrücken will, ohne die Interessen den anderen Beteiligten zu berücksichtigen oder den Erhalt des Hauses als Vereinshaus überhaupt nur in Betracht zu ziehen. Der kurzfristig und in der Urlaubszeit anberaumte Termin für einen „Bürgerdialog“ bestärkt den Eindruck, dass die Stadt mit einer Alibi- Veranstaltung Tatsachen in ihrem Sinne über die Köpfe aller Beteiligten hinweg schaffen will.

Es wäre schön, wenn man in einen echten Dialog treten könnte, in dem ergebnisoffen und sachlich über die anstehenden Probleme und deren Lösungen gesprochen werden könnte. An einer solchen konstruktiven Diskussion würde die BI gern mitarbeiten.
Autor: nnz

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Kommentare
Stadtbürger
06.08.2016, 13:20 Uhr
Was will die BI?
So langsam frage ich mich, was diese Bürgerinitiative eigentlich will. Man will mit der Stadt über den Erhalt des Vereinshauses reden, nimmt dann aber nicht an der Beratung teil. Das ist schon etwas kindisch.

Aber wenn man mal genauer hinschaut, sieht man, dass es immer die gleichen Personen sind, die sich in den Nordhäuser BürgerInitiativen herumtreiben. Da gibt es einen holländischen Mitmenschen, der schon in mindestens drei BI's sein Unwesen getrieben hat. Manch einem drängt sich da der Eindruck auf, dass dieser Mensch zu viel Zeit hat und nur auf Streit aus ist. Ich habe schon selber erlebt wie er andere Menschen aufs übelste beschimpft hat, weil sie nicht seine Meinung vertraten.

Warum sollen die Nordhäuser für ein Vereinshaus bezahlen, was von der absoluten Minderheit genutzt wird. Ich meine, es gibt genügend gastronomische Einrichtungen, wo Vereine ihre Treffen abhalten können und zum größten Teil auch schon tun. Aber man möchte ja alles am besten gratis haben. Zahlen möchte man nichts. Das sollen andere machen.

Wenn euch so viel an dieser Villa liegt, dann kauft sie doch der Stadt ab und macht aus der Hütte was ihr wollt. Ich persönlich sehe nicht ein, warum ich das auch noch mitfinanzieren soll. Wir zahlen schon für Straßenbahn, Theater, Museen und so weiter. Und das wird auch nur von einer Minderheit alles genutzt.

Die Stadt hat nun mal leider kein Geld. Das hatte sie auch zu Frau Rinkes Zeiten nicht, aber aber die Dame hat uns gut über die Haushaltslage immer wieder hinweg getäuscht-unterstützt von ihrem tollen Finanzbürgermeister Jendricke.

Die Einnahmen der Stadt wäre mit Sicherheit höher, wenn da ein gewisser Holländer in Sundhausen nicht dafür gesorgt hätte, dass dort kein Autohof entsteht. Das hätte der Stadt im Jahr circa 500.000 € mehr Steuereinnahmen gebracht.
NDHler
06.08.2016, 15:08 Uhr
Das ist dumm!
Eine Demokratie lebt von Gesprächen und Kompromissen. Von daher ist es dum Gespächsangebote abzulehnen. Man muss sich dann nicht wundern wenn genau das passiert was man eigentlich nicht will.
Nordhäuser Freiheit
06.08.2016, 17:29 Uhr
Thomas Mann Klub ist Instrument im Parteinklüngel und Zeh Jendricke Sumpf
Der Thomas Mann Klub ist Instrument im Nordhäuser Parteinstreit. Mehr nicht. Die BI ist von der SPD vereinnahmt, Zeh wird dagegen halten.

So wird es immer weiter gehen. So leidet die Stadt weiter im Affàrensumpf.
milfhunter
06.08.2016, 18:14 Uhr
verkauf wohl unvermeidlich
als jahrelanger besucher des hauses weiß ich, dass es zu einem verkauf eigentlich keine alternative gibt. die stadt müsste derartig viel in die sanierung investieren, dass es aus betriebswirtschaftlichen gründen nicht zu verantworten wäre, das haus weiter für gemeinnützige zwecke zu betreiben. auf grund der vorzüglichen lage und der immobilienpreisentwicklung in nordhausen hätte man es eigentlich schon lange verkauft haben müssen. so aber wurde wertvolle zeit verschwendet. ich verstehe die betroffenen vereine und die leute von der bürgerinitiative, dass sie gegen die schließung protestieren. ich meine aber, dass sie etwas besseres verdient haben, als in ungedämmten räumen zu sitzen, in denen die heizungen den ganzen tag auf 5 laufen und man sich trotzdem den arsch abfriert.
Liane Enzinger
06.08.2016, 18:59 Uhr
@Die ganze Nordhàuser Politik ist neurotisch
Man gewinnt immer mehr den Eindruck, dass die gesamte Nordhäuser Politik von Psychosen bzw. Neurosen geprägt ist, nicht nur einzelner BI - Hopper.

Die Jendrickes und Co nehmen ihren Beruf offensichtlich als Instrument, um diese sellischen Defizite auszugleichen. Anders sind die fast schon hysterischen Schlachten einzelner und die Sucht nach Medienaufmerksamkeit nicht zu erklären.

Nur kann dafür der Normalbürger nichts! Nordhausen braucht einen völligen Neuanfang.

Liane Enzinger M.A.
Treuhänder
06.08.2016, 20:54 Uhr
Aufhören
@Liane Enzinger. Die Jendricke "Schelte" sollte Mal aufhören. Kümmern Sie sich doch um andere Politiker. Was glauben Sie wohl, was Sie da an Charaktereigenschaften feststellen können? Kennen Sie Narzissten? Ich habe welche kennengelernt, vor allem in Führungspositionen. Narzissten haben ein niedriges Selbstwertgefühl, das mit Grössenvorstellungen überkompensiert wird. Sie glauben, sie haben mehr Talent als andere, sie können mehr als andere. Man überhöht sich und entwertet gleichzeitig die Leistungen anderer. Der Narzisst denkt, ich bin die Welt und sein Umfeld muss sich danach richten. So sieht das aus. Jetzt gehen Sie auf Suche...
Liane Enzinger
07.08.2016, 17:55 Uhr
Narzissmuss gehört zu den neurotischen Störungen
@gretchen, genau diesen Narzissmuss, der zu den neurotischen Störungen, habe ich gemeint. Da liegen wir gar nicht auseinander.

Ich habe übrigens von "Jendricke & Co" gesprochen, also viele andere einbezogen. Beim Landrat scheint es mir allerdings am deutlichsten manifest zu sein.
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