Di, 12:20 Uhr
14.06.2016
Neues aus dem Wacker-Lager
Die Zeit des Wartens ist vorbei
Heute hat bei Fußball-Regionalligist Wacker Nordhausen offiziell die Vorbereitung auf die neue Saison begonnen. An der Parkallee wurde der neue Trainer Joe Albersinger und die Namen der ersten Neuzugänge genannt...
Ist jetzt Wackeraner: Joe Albersinger (Foto: nnz)
Gleich vornweg – der kleine Presseraum war richtig gefüllt, denn immerhin sollten Neuigkeiten verkündet werden, die weit über die Region hinausstrahlen. Erst einmal, also vor der Pressekonferenz, wurde Joe Albersinger als neuer Chef den Spielern vorgestellt. Nico Kleofas: Ich kann mich als junger Mensch erinnern, dass 1860 München Wacker mal einen Trainer weggenommen hat, jetzt haben wir den Spieß mal umgedreht.
Albersinger will eine Mannschaft zusammenstellen, um vorn in der Liga mitzuspielen, auch habe er an der Neuzusammenstellung der Mannschaft aktiv mitwirken können. Wir werden eine Mannschaft haben, die für Furore sorgen wird.
Insgesamt gibt es bislang neun Neuverpflichtungen, darunter drei aus dem eigenen Nachwuchskader. Weitere Probespieler werden während des Trainings hinzustoßen, aber es könnte auch sein, dass einige Spieler den Verein verlassen. Die meisten der tatsächlich sechs Neuen kommen aus den alten Bundesländern, einer vom Berliner AK. Heute Nachmittag wird es ein weiteres Treffen geben, morgen wird es eher sanfte Einheiten geben, das richtige, harte Training mit allen Spielern steigt dann am Montag kommender Woche.
Während der Pressekonferenz (Foto: nnz)
Der neue Kader soll am 16. Juli der Öffentlichkeit vorgestellt werden, vor einem Testspiel gegen den HFC. Jetzt aber erst einmal geht es für drei Tage nach Krimderode, um dort zu trainieren, danach für zwei Wochen nach Rottleberode, wo auch die Heim-Testspiele ausgetragen werden. Auswärts testet Wacker in Bad Langensalza und in Weißensee (gegen RWE). Nach den Einheiten in Rottleberode geht es noch einmal für zehn Tage in ein Trainingslager und dann beginnt der Ernst des Fußballer- und Trainerlebens.
Neben Joe Albersinger als Cheftrainer werden Martin Hauswald und Andreas Seipel als Co-Trainer agieren. Tomislav Piplica hat einen Zwei-Jahres-Vertrag als Torwart-Trainer unterschrieben und Torsten Last wird für die Kondition zuständig sein.
Mit dabei war am Vormittag auch Maurizio Gaudino. Auf die nnz-Frage, ob der künftig für Wacker Nordhausen aktiv sein werden, sagte Nico Kleofas: "Wir haben uns um Weihnachten herum in Frankfurt kennengelernt und ich habe mich positiv von seinen Erfahrungen inspirieren lassen. Aber bitte gebt mir und uns noch zwei, drei Wochen Zeit. Dann bin ich mir sicher, dass wir sein Gesicht noch intensiver bei Wacker Nordhausen sehen werden".
Es kann also durchaus spannend werden. Wie heißt es eigentlich: "Vorfreude ist die schönste Freude". Mag sein, aber für die Zeit nach der Vorfreude sind nun die Männer verantwortlich, die künftig das sportliche Sagen haben werden. Und alle Wacker-Fans lassen sich wieder einmal überraschen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnz
Ist jetzt Wackeraner: Joe Albersinger (Foto: nnz)
Gleich vornweg – der kleine Presseraum war richtig gefüllt, denn immerhin sollten Neuigkeiten verkündet werden, die weit über die Region hinausstrahlen. Erst einmal, also vor der Pressekonferenz, wurde Joe Albersinger als neuer Chef den Spielern vorgestellt. Nico Kleofas: Ich kann mich als junger Mensch erinnern, dass 1860 München Wacker mal einen Trainer weggenommen hat, jetzt haben wir den Spieß mal umgedreht.
Albersinger will eine Mannschaft zusammenstellen, um vorn in der Liga mitzuspielen, auch habe er an der Neuzusammenstellung der Mannschaft aktiv mitwirken können. Wir werden eine Mannschaft haben, die für Furore sorgen wird.
Insgesamt gibt es bislang neun Neuverpflichtungen, darunter drei aus dem eigenen Nachwuchskader. Weitere Probespieler werden während des Trainings hinzustoßen, aber es könnte auch sein, dass einige Spieler den Verein verlassen. Die meisten der tatsächlich sechs Neuen kommen aus den alten Bundesländern, einer vom Berliner AK. Heute Nachmittag wird es ein weiteres Treffen geben, morgen wird es eher sanfte Einheiten geben, das richtige, harte Training mit allen Spielern steigt dann am Montag kommender Woche.
Und das sind die Neuen
- Erik Schneider (eigener Nachwuchs)
- Florian Schröter (eigener Nachwuchs)
- Felix Schwerdt (eigener Nachwuchs)
- Mounir Chaftar (30, bisher 1. FC Saarbrücken, linker Verteidiger, ehemaliger U21-Nationalspieler DFB)
- Murad Bildirici (23, bisher FC Homburg, Linkes Mittelfeld)
- Ugur Albayrak (28, bisher Victoria Aschaffenburg, Mittelstürmer)
- Zafer Yelen (29, bisher Berliner AK, offensives Mittelfeld)
- Tobias Becker (30, bisher Hessen Kassel, defensives Mittelfeld) und
- Kevin Rauhut (26, bisher Hessen Kassel, Torhüter)
Während der Pressekonferenz (Foto: nnz)
Der neue Kader soll am 16. Juli der Öffentlichkeit vorgestellt werden, vor einem Testspiel gegen den HFC. Jetzt aber erst einmal geht es für drei Tage nach Krimderode, um dort zu trainieren, danach für zwei Wochen nach Rottleberode, wo auch die Heim-Testspiele ausgetragen werden. Auswärts testet Wacker in Bad Langensalza und in Weißensee (gegen RWE). Nach den Einheiten in Rottleberode geht es noch einmal für zehn Tage in ein Trainingslager und dann beginnt der Ernst des Fußballer- und Trainerlebens.
Neben Joe Albersinger als Cheftrainer werden Martin Hauswald und Andreas Seipel als Co-Trainer agieren. Tomislav Piplica hat einen Zwei-Jahres-Vertrag als Torwart-Trainer unterschrieben und Torsten Last wird für die Kondition zuständig sein.
Mit dabei war am Vormittag auch Maurizio Gaudino. Auf die nnz-Frage, ob der künftig für Wacker Nordhausen aktiv sein werden, sagte Nico Kleofas: "Wir haben uns um Weihnachten herum in Frankfurt kennengelernt und ich habe mich positiv von seinen Erfahrungen inspirieren lassen. Aber bitte gebt mir und uns noch zwei, drei Wochen Zeit. Dann bin ich mir sicher, dass wir sein Gesicht noch intensiver bei Wacker Nordhausen sehen werden".
Es kann also durchaus spannend werden. Wie heißt es eigentlich: "Vorfreude ist die schönste Freude". Mag sein, aber für die Zeit nach der Vorfreude sind nun die Männer verantwortlich, die künftig das sportliche Sagen haben werden. Und alle Wacker-Fans lassen sich wieder einmal überraschen.
Peter-Stefan Greiner

