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Di, 15:18 Uhr
07.06.2016
Egon Primas

Grüne diskreditieren Bauern

„Die Thüringer Landwirtschaft orientiert sich schon immer an den Bedürfnissen der Umwelt, der Tiere und der Menschen. Grünes Geschrei schafft ohne Not Konfrontation und verunglimpft unsere Bauern.“ Mit diesen Worten kommentierte der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Egon Primas, den Beschluss des Grünen Landesparteirates zu einer Tierwohlstrategie für Thüringen...


Primas zeigte sich empört über die Unterstellungen, die in dem Beschluss zum Ausdruck kommen: „Massentierhaltung, Megaställe, Obergrenzen in der Tierhaltung sind ideologische Kampfbegriffe, die nur Eines zum Ziel haben: Die moderne Landwirtschaft Thüringens zu diskreditieren“, erklärte Primas.

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„Unseren Thüringer Landwirten sind eine artgerechte Tierhaltung, Tiergesundheit und ein hohes Tierschutzniveau wichtig“, so der CDU-Agrarpolitiker weiter. Denn klar sei auch: Der Landwirt lebt von seinem Beruf. „Unsere Landwirte investieren in Tiergesundheit und gute Haltungsbedingungen. Wer das Gegenteil propagiert, schadet der Landwirtschaft und verunsichert die Verbraucher“, zeigte sich Primas überzeugt, dass Politik und Landwirtschaft einen zukunftsorientierten Dialog mit der Gesellschaft und den handelnden Akteuren zur Weiterentwicklung der Landwirtschaft führen müssen: „Dabei erwarte ich von allen Beteiligten ein klares Bekenntnis zu einer Versachlichung der Diskussion um die Belange der Landwirtschaft, insbesondere zu den Fragen der Tierhaltung. Wir setzen dabei auf Dialog statt Konfrontation, auf Sachorientierung statt Ideologie, auf Entscheidungsfreiheit statt Bevormundung.“

Wichtigstes Ziel müsse sein, eine Vision der Nutztierhaltung zu entwickeln, die von der Mehrheit der Bevölkerung für richtig befunden wird und zugleich wirtschaftlich und politisch funktioniert. „Alle Ställe, egal ob groß oder klein, unterliegen den gleichen Haltungsvorschriften. Licht, Luft und Bewegungsfreiheit sind die Leitbegriffe der heutigen Tierhaltung. Die deutschen Haltungsvorschriften für landwirtschaftliche Nutztiere gehören zu den Strengsten weltweit“, erläuterte Primas die Fakten. Wer wie die Grünen ohne Wissens- und Faktenbasis argumentiere, die moderne Tierhaltung als „Industrialisierung“ bezeichne und die Landwirte anprangere, „schadet den Landwirten, den Verbrauchern und dem ganzen Land“, so Primas abschließend.
Autor: nnz

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Kommentare
Peter59
07.06.2016, 17:19 Uhr
NATÜRLICH...
ist das hier bezeichnete industrielle Tierhaltung...mit all ihren Nachteilen.Antibiotika, Haltung auf geringstem Raum mit allen Nachteilen.....Da wird ja jemand richtig böse!!!!:) Also doch Lobbyarbeit, scheint durch den Vorstoß der Grünen in Bedrohung zu kommen...... Schweineschnitzel ohne "Hochzüchtung" in kurzer Zeit sahen früher anders aus.....Vielleicht sollte der Konsument mal darüber nachdenken, etwas mehr zu bezahlen für Produkte, wo das Tier nocht artgerecht leben durfte, und das ohne industrielle Massentierhaltung!!! Und das ist nur der Anfang....Geiz ist eben doch nicht geil.....und Gülle auf den Feldern auch nicht gut für den Grundwasserspiegel. Die Agrarlobby hat Schaum vor dem Mund und führt die Bauern ins Spiel.....Bei ordentlichen (und nicht Discounterpreisen) gäb es das Problem nicht. Wenn die Güte des Produktes stimmt, wird der Verbraucher auch mehr zahlen und die "Lobbyisten" laufen ins Leere.....
geloescht.20240214
07.06.2016, 21:52 Uhr
Es geht anders
Hallo Leute. Kommt mal nach Harzungen zur Agrargesellschaft wenn Hoffest ist. Da seht ihr, wie es auch geht. Alle Tiere auf Stroh aufgestallt mit genug Fläche und Auslauf. Und den letzten Weg gehen die zu Fuss ohne quälenden Transport durch halb Europa. Und warum? Weil keine nur profitorientierten Holländer am Werk sind, sondern ordentliche deutsche Tierhaltung praktiziert wird.
I.H.
07.06.2016, 22:15 Uhr
Agrar Harzungen - super Beispiel,
die Schweine werden als Läufer vom bösen Holländer van Asten zugekauft und landen dann kurz danach als "ordentliche deutsche Tierhaltung" Schweine in der Knack- und Leberwurst. Und das Ganze nur mit "natürlichen Aromen". Veralbern kann ich mich alleine. Ordentliche Tierhaltung fängt bei den Zuchtsauen und den Ferkeln an!
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