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Mo, 11:17 Uhr
30.05.2016
Tierschützer warnen vor Konsum von Kängurufleisch

ALDI Nord reagiert

Recherchen des Deutschen Tierschutzbüros ergaben, dass Deutschland mit über 1000 Tonnen der größte Importeur von Kängurufleisch ist. Aufgrund der vielen hiesigen Fleischskandale stiegen viele Verbraucher auf exotisches Fleisch um, wodurch sich die Menge importierten Fleisches in den letzten zehn Jahren verdoppelte...


Vor einigen Wochen startete das Deutsche Tierschutzbüro eine Petition an Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt, um auf die Grausamkeiten der Kängurujagd aufmerksam zu machen. Wie Recherchen außerdem ergaben, werden ungefähr 440 000 verwaiste Jungtiere jährlich gekeult oder verhungern jämmerlich.

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Außerdem besteht immer die Gefahr, dass Wildtiere nicht mit einem tödlichen Kopfschuss erlegt werden und erst an den Folgen der schweren Verletzungen sterben. Hinzu kommt ein hohes Gesundheitsrisiko für Menschen, denn der lange Zeitraum zwischen Tötung und Kühlung erhöht die Kontamination der Kadaver mit Bakterien. E. Coli und Salmonellen.

Im Rahmen der Kampagne wurden Restaurants in unterschiedlichen Regionen Deutschlands angeschrieben, die Kängurufleisch in ihren Menüs anbieten. Sie wurden auf die Rechercheergebnisse hingewiesen und gebeten Auskunft über die Herkunft des Fleisches zu geben. Jedoch äußerten sich nur sehr wenige Restaurantbetreiber dazu und nahmen keinen Kontakt mit ihren Lieferanten auf.

„Aus diesem Grund, warnen wir vor dem Konsum des Fleisches in diesen Restaurants. Nicht nur aus gesundheitlichen Gründen, sondern vor allem um die Nachfrage nach dem Fleisch zu reduzieren und dem Tierleid endlich ein Ende zu setzen“ so Jan Peifer, Gründer Deutsches Tierschutzbüro.

Neben den Restaurants schrieb das Deutsche Tierschutzbüro zudem mehrere Lebensmitteldiscounter und Supermärkte an und setzte sie über die Rechercheergebnisse in Kenntnis. Erfreulicherweise verzichtet die Mehrheit auf den Verkauf des exotischen Fleisches, besonders auch in Hinblick auf die Aspekte Tierwohl und Umwelt. Das Anschreiben der Tierschützer nahm der Lebensmitteldiscounter Aldi Nord sogar zum Anlass, Kängurufleisch zukünftig in seine Tierwohl-Einkaufspolitik aufzunehmen. Damit verpflichtet sich der Discounter, zukünftig auf den Verkauf von Kängurufleisch zu verzichten. Diesem klaren Zeichen gegen den Verkauf von Kängurufleisch sollten sich weitere Lebensmittelhändler anschließen.

Weitere Informationen sowie die Petition, an der sich bisher knapp 8.000 Menschen beteiligten, finden Sie hier: https://www.tierschutzbuero.de/warnung-kaengurufleisch/
Grausame Jagd auf Kängurus (Foto: Greg Keightley)
Grausame Jagd auf Kängurus (Foto: Greg Keightley)
Grausame Jagd auf Kängurus (Foto: Greg Keightley)
Grausame Jagd auf Kängurus (Foto: Greg Keightley)
Grausame Jagd auf Kängurus (Foto: Greg Keightley)
Grausame Jagd auf Kängurus (Foto: Greg Keightley)
Grausame Jagd auf Kängurus (Foto: Greg Keightley)
Grausame Jagd auf Kängurus (Foto: Greg Keightley)
Grausame Jagd auf Kängurus (Foto: Greg Keightley)
Grausame Jagd auf Kängurus (Foto: Greg Keightley)
Grausame Jagd auf Kängurus (Foto: Greg Keightley)
Grausame Jagd auf Kängurus (Foto: Greg Keightley)
Grausame Jagd auf Kängurus (Foto: Greg Keightley)
Grausame Jagd auf Kängurus (Foto: Greg Keightley)
Grausame Jagd auf Kängurus (Foto: Greg Keightley)
Grausame Jagd auf Kängurus (Foto: Greg Keightley)
Grausame Jagd auf Kängurus (Foto: Greg Keightley)
Grausame Jagd auf Kängurus (Foto: Greg Keightley)
Grausame Jagd auf Kängurus (Foto: Greg Keightley)
Grausame Jagd auf Kängurus (Foto: Greg Keightley)
Grausame Jagd auf Kängurus (Foto: Greg Keightley)
Grausame Jagd auf Kängurus (Foto: Greg Keightley)
Grausame Jagd auf Kängurus (Foto: Greg Keightley)
Grausame Jagd auf Kängurus (Foto: Greg Keightley)
Grausame Jagd auf Kängurus (Foto: Greg Keightley)
Autor: nnz

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Kommentare
KUTH
30.05.2016, 11:44 Uhr
Plage
es ist ja richtig das man tiere nicht qäult und so, doch Kängurus sind eine Plage in Australien.
Peppone
30.05.2016, 13:43 Uhr
Typisch "Krauts",
würden die Aussie's über solche Artikel spotten. Die hatten glücklicher weise noch keinen Reichsjägermeister, der ihnen deutsche Weidgerechtigkeit in die Birne getrommelt hat.

Man kann sicher eine differenzierte Meinung zu den in Australien vorherrschenden Jagdmethoden haben, aber muss es immer gleich Boykott und Fingerzeigen sein? Für Aussies sind Kängurus das, was bei uns Rehe sind - Jagdwild. Der Aborigine schmiss denen früher den Bumerang an den Kopf und heute benutzen sie Feuerwaffen. Was sie nicht verwerten, zum Beispiel den Kopf, das bleibt im Outback für die Dingos.

Deutsche "Tierschützer" kommen mir langsam vor, wie die Reinkarnation eines Großinquisitors. Lasst doch die Leute essen was sie wollen. Andere Länder, andere Sitten.
Mueller13
30.05.2016, 14:53 Uhr
Moralische Kiste
Was man isst oder auch nicht, ist häufig eine Erziehungsfrage. Mal kurz drüber nachdenken:
Rind (in Indien nicht vorstellbar),
Schwein (in muslimischen nicht vorstellbar),
Pferd (hier schon zweifelhaft) und
Hund (hier nicht vorstellbar).

Jeder möge selbst bestimmen wo er ein Känguru einsortiert.
geloescht.20250302
30.05.2016, 15:12 Uhr
Fleischlos
Und wenn keine Tiere mehr gegessen werden? Dann gibt's einen Wettstreit Tier/Mensch um Obst/Gemüse/Getreide.

Erschliessen die Getreidefanatiker dann unter Schweiss, Blut und Tränen unwirtliche Landstriche, um vegane Lebensmittel anzubauen?

Dieses sektenhafte Belehrungstum ohne Nachdenken über Konsequenzen nervt langsam ebenso wie Bettelbanden oder Zeugen Jehovas vor der Haustür.
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