Sa, 08:40 Uhr
21.05.2016
Auktion für den Nordhäuser Jazzclub
Unter dem Hammer
Gestern Abend lud der Nordhäuser Jazzclub in die Kreissparkasse ein. Musik gab es da natürlich auch aber es ging vor allem darum, dass ein bissschen Kleingeld in die Vereinskasse kommt: man versteigerte Kleinigkeiten aller Art. Dabei blieb man zwar vor allem unter sich, aber das nahmen die Jazzer mit Humor...
"Der Abend steht unter dem Motto: der Jazzclub finanziert sich selbst", scherzte Holger Gonska, Vorsitzender des Clubs, bevor es richtig losging. Denn es waren vor allem die Jazzfreunde selbst, welche die Sitze in der Galerie der Kreissparkasse füllten, dazwischen ein paar langjährige Sponsoren aber nur wenige tatsächliche Gäste.
Dabei konnte sich das Angebot durchaus sehen lassen - von kleinem Nippes wie einem Nordbrand-Kuschel-Mammut über "Überraschungspakete" mit CD's bis zu Kahlaer Porzellan kam alles mögliche unter dem Hammer. Das der Abend nicht zum Trauerspiel verkam und doch manches ersteigert wurde, lag sicher auch an Auktionator Matthias Mitteldorf, der Schauspieler führte mit Energie und Witz durch die Versteigerung. "Kunst ist ein Wert und keine Ware", sagte der und so kam manches weit über, anderes weit unter dem tatsächlichen Wert unter den Hammer.
Am Ende sei der Abend ein voller Erfolg gewesen, sagte Holger Gonska, fast alles sei weggegangen und man habe eine "angenehme Summe" in der Kasse gehabt. "Das lechzt nach Wiederholung", sagte der Jazzclubvorsitzende, nur wäre es dann schön wenn auch mehr Nicht-Jazzer kommen würden.
Um die Zukunft des Jazzclub hätte man sich auch ohne die erfolgreiche Ersteigerung keine Sorgen machen müssen, meinte Gonska im Vorfeld. Die Aktion war von vornherein als Spaß gedacht, hatte aber auch zum Ziel weiterhin vertretbare Eintrittspreise oder aber auch kostenlose Veranstaltungen, wie das Jazzbaumfest anbieten zu können. In jedem Falle würde es weitergehen mit Nordhausen und dem Jazz.
Das Jazzbaumfest etwa findet wieder am 18. Juni statt, zuvor wird man bereits am 10. Juni auf dem Rolandsfest mit der Band "Santa Machete" vertreten sein. Und auch für den großen Jazzrabazz im November laufen die Vorbereitungen, als Hauptgast hat man "China Moses" verpflichten können, Künstlerin und Tochter von Jazzschwergewicht Dee Dee Bridgewater.
Angelo Glashagel
Autor: red"Der Abend steht unter dem Motto: der Jazzclub finanziert sich selbst", scherzte Holger Gonska, Vorsitzender des Clubs, bevor es richtig losging. Denn es waren vor allem die Jazzfreunde selbst, welche die Sitze in der Galerie der Kreissparkasse füllten, dazwischen ein paar langjährige Sponsoren aber nur wenige tatsächliche Gäste.
Dabei konnte sich das Angebot durchaus sehen lassen - von kleinem Nippes wie einem Nordbrand-Kuschel-Mammut über "Überraschungspakete" mit CD's bis zu Kahlaer Porzellan kam alles mögliche unter dem Hammer. Das der Abend nicht zum Trauerspiel verkam und doch manches ersteigert wurde, lag sicher auch an Auktionator Matthias Mitteldorf, der Schauspieler führte mit Energie und Witz durch die Versteigerung. "Kunst ist ein Wert und keine Ware", sagte der und so kam manches weit über, anderes weit unter dem tatsächlichen Wert unter den Hammer.
Am Ende sei der Abend ein voller Erfolg gewesen, sagte Holger Gonska, fast alles sei weggegangen und man habe eine "angenehme Summe" in der Kasse gehabt. "Das lechzt nach Wiederholung", sagte der Jazzclubvorsitzende, nur wäre es dann schön wenn auch mehr Nicht-Jazzer kommen würden.
Um die Zukunft des Jazzclub hätte man sich auch ohne die erfolgreiche Ersteigerung keine Sorgen machen müssen, meinte Gonska im Vorfeld. Die Aktion war von vornherein als Spaß gedacht, hatte aber auch zum Ziel weiterhin vertretbare Eintrittspreise oder aber auch kostenlose Veranstaltungen, wie das Jazzbaumfest anbieten zu können. In jedem Falle würde es weitergehen mit Nordhausen und dem Jazz.
Das Jazzbaumfest etwa findet wieder am 18. Juni statt, zuvor wird man bereits am 10. Juni auf dem Rolandsfest mit der Band "Santa Machete" vertreten sein. Und auch für den großen Jazzrabazz im November laufen die Vorbereitungen, als Hauptgast hat man "China Moses" verpflichten können, Künstlerin und Tochter von Jazzschwergewicht Dee Dee Bridgewater.
Angelo Glashagel


















