Mi, 11:39 Uhr
11.05.2016
nnz-Ergebnisdienst: Kegeln
Schon Fünf von Zehn lösten Endrunden-Ticket
Die Seniorenkegler/innen aus dem Nordhäuser Kreisverband haben sich bei den Vorrunden zu den diesjährigen Landeseinzelmeisterschaften überwiegend in hervorragender Verfassung präsentiert. Von den zehn in den sechs Konkurrenzen Gestarteten haben sich fünf souverän für die Endrunde am Nachpfingstwochenende qualifiziert...
Das sind schon mehr als im vergangenen Jahr. Da hatten nur Drei die Vorrunde überstanden. Und die Frauen und Männer kommen ja erst noch. Die Senioren/innen jedenfalls überzeugten zumeist mit sehr starken Leistungen. Schade nur, das diese nicht mit genommen werden. In der Endrunde geht es wieder bei Null los.Gespielt wird im Modus viermal 30 Wurf.
Ihre erneuten Medaillenambitionen nach Bronze im letzten Jahr machte bei den Seniorinnen C Toni Herrmann von der TSG Salza eindrucksvoll deutlich. Sie ging aus der Vorrunde in Lauterbach mit sehr guten 515 Holz als Beste hervor, verwies Titelverteidigerin Monika Reinhold aus Unterbreizbach, die 505 Holz spielte, auf Platz Zwei. Toni Herrmann war dabei in die Vollen überragend.
Mit 372 Holz war sie da um fast 30 Zähler besser als Monika Reinhold. Im Räumen hatte sie dagegen noch Reserven, leistete sich mit zehn einige Fehlwürfe zu viel. Die zweite Nordhäuser Starterin Ursula Lautenbach vom NSV verpasste als Elfte mit 414 Holz diesmal den Einzung in die Endrunde der besten Acht deutlich. Es fehlten 18 Punkte, verspielt durch viel zu viele Fehlwürfe.
Bei den Seniorinnen A in Stadtroda lieferte die neu in die Altersklasse der Ü50 aufgestiegende Ines Werner von der TSG Salza eine großartige Leistung ab. 578 Holz bedeuteten mit großem Vorsprung vor der Nächsten Platz Zwei. Nur Bärbel Mengdehl vom SSV Erfurt Nord war mit überragenden 598 Holz noch besser. Während Ines Werner also erstmals bei den Ü50erinnen am Start war durfte Vereinskamerad Rainer Schubert noch einmal in dieser Alterskasse vor seinem Wechsel zu den Ü60ern starten.
Und das mit bestem Erfolg. Mit starken 571 Holz musste er sich nur dem Jenaer Zeissianer Frank Heyer um die Winzigkeit eines einzigen Kegels beugen und schaffte wie Ines Werner ebenfalls als Zweiter souverän den Einzug in die Endrunde der besten Fünfzehn plus Titelverteidiger. Karl-Heinz Meister, ebenfalls von der TSG Salza, der den Startplatz vom eigentlich gemeldeten Uwe Schäfer (SG Bleicherode/Sollstedt) übernahm, wurde mit 488 Holz nur 46. im Feld der 50 Gestarteten. Sein Räumen war mit nur 138 Holz zu schwach. Zur Endrunde fehlten glatte 50 Zähler.
In den Endrunden wird der Kreis Nordhausen auch bei den Senioren B, den über 60-Jährigen vertreten sein. Bei den Seniorinnen löste Dagmar Reitmeier vom NSV als sehr gute Siebente mit 535 Holz souverän das Ticket. Genauso Hans-Jochaim Sinzel von der SG Bleicherode/Sollstedt, dessen glänzende 558 Holz sogar Platz Sechs bedeuteten. Grundlage war sein starkes Spiel in die Vollen. 376 Holz waren der drittbeste Wert aller 55 Starter. Als 22. verpasste hingegen Rainer Wille vom NSV hier den Sprung unter die besten Fünfzehn.
Zwar war er einer von nur Zweien, die mit null Fehlwürfen von der Bahn in Wernburg kamen, doch es wollte einfach nichts fallen. 514 Holz, das waren am Ende 16 zu wenig. Ärgerlich, denn er kann es ja viel besser. Chancenlos hingegen Regina Hahn vm NSV, die für Ingrid Maciej am Start war. Mit 478 Holz und Platz 25 verfehlte sie die Endrunde um deutliche 32 Zähler.
Die einzige Seniorenkonkurrenz, in der es kein Starter aus dem Kreis Nordhausen in die Endrunde geschafft hat, ist die Altersklasse der Ü-Siebziger. Rainer Krätzschel von der TSG Salza kam mit der Bahn in Lauterbach überhaupt nicht zurecht, schaffte nur bescheidene 454 Holz (Platz 29 von 32). Der Achte und damit Letzte der hier die Endrunde erreichte, Siefried Posse aus Sondershausen, spielte mit 513 Holz deutlich besser.
Uwe Tittel
Autor: redDas sind schon mehr als im vergangenen Jahr. Da hatten nur Drei die Vorrunde überstanden. Und die Frauen und Männer kommen ja erst noch. Die Senioren/innen jedenfalls überzeugten zumeist mit sehr starken Leistungen. Schade nur, das diese nicht mit genommen werden. In der Endrunde geht es wieder bei Null los.Gespielt wird im Modus viermal 30 Wurf.
Ihre erneuten Medaillenambitionen nach Bronze im letzten Jahr machte bei den Seniorinnen C Toni Herrmann von der TSG Salza eindrucksvoll deutlich. Sie ging aus der Vorrunde in Lauterbach mit sehr guten 515 Holz als Beste hervor, verwies Titelverteidigerin Monika Reinhold aus Unterbreizbach, die 505 Holz spielte, auf Platz Zwei. Toni Herrmann war dabei in die Vollen überragend.
Mit 372 Holz war sie da um fast 30 Zähler besser als Monika Reinhold. Im Räumen hatte sie dagegen noch Reserven, leistete sich mit zehn einige Fehlwürfe zu viel. Die zweite Nordhäuser Starterin Ursula Lautenbach vom NSV verpasste als Elfte mit 414 Holz diesmal den Einzung in die Endrunde der besten Acht deutlich. Es fehlten 18 Punkte, verspielt durch viel zu viele Fehlwürfe.
Bei den Seniorinnen A in Stadtroda lieferte die neu in die Altersklasse der Ü50 aufgestiegende Ines Werner von der TSG Salza eine großartige Leistung ab. 578 Holz bedeuteten mit großem Vorsprung vor der Nächsten Platz Zwei. Nur Bärbel Mengdehl vom SSV Erfurt Nord war mit überragenden 598 Holz noch besser. Während Ines Werner also erstmals bei den Ü50erinnen am Start war durfte Vereinskamerad Rainer Schubert noch einmal in dieser Alterskasse vor seinem Wechsel zu den Ü60ern starten.
Und das mit bestem Erfolg. Mit starken 571 Holz musste er sich nur dem Jenaer Zeissianer Frank Heyer um die Winzigkeit eines einzigen Kegels beugen und schaffte wie Ines Werner ebenfalls als Zweiter souverän den Einzug in die Endrunde der besten Fünfzehn plus Titelverteidiger. Karl-Heinz Meister, ebenfalls von der TSG Salza, der den Startplatz vom eigentlich gemeldeten Uwe Schäfer (SG Bleicherode/Sollstedt) übernahm, wurde mit 488 Holz nur 46. im Feld der 50 Gestarteten. Sein Räumen war mit nur 138 Holz zu schwach. Zur Endrunde fehlten glatte 50 Zähler.
In den Endrunden wird der Kreis Nordhausen auch bei den Senioren B, den über 60-Jährigen vertreten sein. Bei den Seniorinnen löste Dagmar Reitmeier vom NSV als sehr gute Siebente mit 535 Holz souverän das Ticket. Genauso Hans-Jochaim Sinzel von der SG Bleicherode/Sollstedt, dessen glänzende 558 Holz sogar Platz Sechs bedeuteten. Grundlage war sein starkes Spiel in die Vollen. 376 Holz waren der drittbeste Wert aller 55 Starter. Als 22. verpasste hingegen Rainer Wille vom NSV hier den Sprung unter die besten Fünfzehn.
Zwar war er einer von nur Zweien, die mit null Fehlwürfen von der Bahn in Wernburg kamen, doch es wollte einfach nichts fallen. 514 Holz, das waren am Ende 16 zu wenig. Ärgerlich, denn er kann es ja viel besser. Chancenlos hingegen Regina Hahn vm NSV, die für Ingrid Maciej am Start war. Mit 478 Holz und Platz 25 verfehlte sie die Endrunde um deutliche 32 Zähler.
Die einzige Seniorenkonkurrenz, in der es kein Starter aus dem Kreis Nordhausen in die Endrunde geschafft hat, ist die Altersklasse der Ü-Siebziger. Rainer Krätzschel von der TSG Salza kam mit der Bahn in Lauterbach überhaupt nicht zurecht, schaffte nur bescheidene 454 Holz (Platz 29 von 32). Der Achte und damit Letzte der hier die Endrunde erreichte, Siefried Posse aus Sondershausen, spielte mit 513 Holz deutlich besser.
Uwe Tittel

