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Di, 12:06 Uhr
22.06.2004

Stadtratsfraktion löst sich auf

Nordhausen (nnz). Nordhausens kleinste Stadtratsfraktion umfaßte nur drei Mitglieder. Sie entstand im Jahr 2000 als Abspaltung von der PDS. Warum sich die Fraktion nach der Wahl auflösen will, und was die drei Politiker vorhaben, erfahren Sie mit einem Klick.


Die kleinste Fraktion im Nordhäuser Stadtrat wird es nach der am Sonntag stattfindenden Kommunalwahl nicht mehr geben. Die Fraktionsmitglieder der „Demokratischen Mitte“ hatten sich im Jahre 2000 von der PDS abgespaltet und eine eigene Fraktion gegründet. Klaus Gorges, Kathrin Schäfer und Angela Schnelle wollten in der neuen Konstellation ihren eigenen pragmatischen Weg gehen. „Wir haben diesen Schritt bis heute nicht bereut und unsere Entscheidungsfreiheit in den Jahren ausnutzen können“, erklärte der Fraktionsvorsitzende der Demokratischen Mitte Klaus Gorges.

Geändert hatte sich damals für die neuen Fraktionsmitglieder hauptsächlich das zeitliche Aufgabenspektrum, schließlich musste auch die Dreier-Gruppe alle Ausschüsse besetzten und dies kostet nun mal viel Zeit. „Große Fraktionen haben es da einfacher, allerdings ist dort auch der zeitliche Abstimmungsbedarf wieder größer“, machte Klaus Gorges klar.

Die Mitglieder der Demokratischen Mitte sind stolz darauf, an den positiven Entscheidungen für den Umbau der Stadt Nordhausen mitgewirkt zu haben. „Manchmal waren wir sogar das Zünglein an der Waage, wenn es um wenige Stimmen bei der Abstimmung ging“, erklärte Gorges.

Aus persönlichen Gründen wollten nun Kathrin Schäfer und Angela Schnelle nicht wieder kandidieren, so dass die kleine Fraktion gar nicht erst für die nächsten Wahlen angetreten ist. Klaus Gorges dagegen steht jetzt auf der Stadtrats- und Kreistagsliste der SPD und wünscht sich als parteiloser Kandidat wieder gewählt zu werden. „Die Sozialdemokraten haben mir einen Listenplatz angeboten und da konnte ich nicht nein sagen“, meinte Gorges spaßig.

Als Bürger vom Nordhäuser Ortsteil Bielen und als erfahrener Kommunalpolitiker möchte er sich weiterhin an der Stadt- und Kreispolitik beteiligen. „Bei allen die durch Kritik oder Hinweise die Politik meiner Fraktion in den letzten Jahren unterstützt oder begleitet haben, möchte ich mich bedanken“, erklärte Klaus Gorges abschließend.
Autor: nnz

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