Mi, 15:01 Uhr
20.04.2016
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Kommunale Hochzeit wird vorbereitet
Die Gebietsreform in Thüringen hat mit dem Vorschaltgesetz, das vom Kabinett beschlossen wurde, an Fahrt aufgenommen. Und nun kommt auch in Nordhausen Bewegung in die "Sache"...
"Wir werden in den nächsten Wochen durchaus auf unsere Nachbarn zugehen", sagte Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh heute im Rathaus. Wenn ein Nordhäuser Oberbürgermeister das ausspricht, dann sind damit vor allem Görsbach, Urbach, Buchholz sowie die Gemeinde Hohenstein gemeint.
Einfach wird das Werben nicht, denn noch immer hat der Gesetzgeber Grenzen gesetzt. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. So gern die Verantwortlichen der Einheitsgemeinde Hohenstein auch nach Nordhausen ziehen würden - sie haben einfach keine gemeinsame Grenze und Zeh ist überzeugt, dass hier der Gesetzgeber, also der Landtag, auch nichts ändern wird. Einen Weg gebe es - man müsse mit Werther reden und diese Einheitsgemeinde ebenfalls zur Hochzeit einladen.
Optimaler sieht es da schon im Fall von Buchholz aus. Hier gibt es eine gemeinsame Grenze und einen gemeinsamen Willen. Die Hürde, dass die komplette Verwaltungsgemeinschaft Hohnstein/Südharz zustimmen müsse, die werde der Gesetzgeber abschaffen, ist sich das Nordhäuser Stadtoberhaupt sicher.
Man werde alle interessierten Gemeinden zu Gesprächen einladen und biete ihnen eine professionelle Verwaltung an. Dazu gehören die Rechte der Ortsteilbürgermeister im Stadtrat, dazu gehören der Erhalt der Feuerwehren, der Kindertagesstätten und der kulturellen Vielfalt des ländlichen Lebens.
Die Nordhäuser Hand ist ausgestreckt, bleibt abzuwarten, wie sich die politische Landkarte im Landkreis Nordhausen verändert, bevor sich vielleicht die Kreisgrenzen verändern.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red"Wir werden in den nächsten Wochen durchaus auf unsere Nachbarn zugehen", sagte Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh heute im Rathaus. Wenn ein Nordhäuser Oberbürgermeister das ausspricht, dann sind damit vor allem Görsbach, Urbach, Buchholz sowie die Gemeinde Hohenstein gemeint.
Einfach wird das Werben nicht, denn noch immer hat der Gesetzgeber Grenzen gesetzt. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. So gern die Verantwortlichen der Einheitsgemeinde Hohenstein auch nach Nordhausen ziehen würden - sie haben einfach keine gemeinsame Grenze und Zeh ist überzeugt, dass hier der Gesetzgeber, also der Landtag, auch nichts ändern wird. Einen Weg gebe es - man müsse mit Werther reden und diese Einheitsgemeinde ebenfalls zur Hochzeit einladen.
Optimaler sieht es da schon im Fall von Buchholz aus. Hier gibt es eine gemeinsame Grenze und einen gemeinsamen Willen. Die Hürde, dass die komplette Verwaltungsgemeinschaft Hohnstein/Südharz zustimmen müsse, die werde der Gesetzgeber abschaffen, ist sich das Nordhäuser Stadtoberhaupt sicher.
Man werde alle interessierten Gemeinden zu Gesprächen einladen und biete ihnen eine professionelle Verwaltung an. Dazu gehören die Rechte der Ortsteilbürgermeister im Stadtrat, dazu gehören der Erhalt der Feuerwehren, der Kindertagesstätten und der kulturellen Vielfalt des ländlichen Lebens.
Die Nordhäuser Hand ist ausgestreckt, bleibt abzuwarten, wie sich die politische Landkarte im Landkreis Nordhausen verändert, bevor sich vielleicht die Kreisgrenzen verändern.
Peter-Stefan Greiner

