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Mo, 17:00 Uhr
18.04.2016
Kreisausschuss

Investitionen bei Feuerwehr und Schulen

Im Kreisausschuss sollte es heute unter anderem um die Anschaffung einer neuen Drehleiter für die Feuerwehr gehen. Die ist nicht ganz billig und auch an anderer Stelle sprach man über das liebe Geld. Dabei ging es vor allem um Investitionen an verschiedenen Schulen des Landkreises...

Bevor man zu den Abstimmungen kam, standen die Informationen des Landrates auf der Tagesordnung. Matthias Jendricke hatte gute Neuigkeiten mitgebracht: im Jahr 2018 wird es der Landkreis Nordhausen sein, der die Grüne Woche in Berlin ausstatten und sich präsentieren darf, das habe ihm die zuständige Ministerin und Ex-Landrätin Birgit Keller bestätigt. "Wir sind sehr froh das wir die Zusage bekommen haben", sagte Jendricke dem Kreisausschuss, bisher war Nordhausen noch nie Ausrichter gewesen, andere Landkreise des Freistaates hingegen schon mehrfach. Es werde einiges an Organistationsaufwand auf den Landkreis zukommen, man wolle neben Nordbrand, die traditionell auf der Grünen Woche vertreten sind, auch andere Partner aus der Region gewinnen, so Jendricke.

Damit ging man zum eigentlichen Geschäft über - es standen Vergabeentscheidungen an. Die Neuanschaffung einer Drehleiter für die Feuerwehr steht schon seit Jahren im Raum, im November nun soll sie endlich kommen. Und sie wird wohl billiger werden als erwartet. Intern war man bisher davon ausgegangen, dass das teure Stück Technik nicht für unter 750.000 Euro zu haben sein würde. Nun wird man für das Fahrzeug inklusive Sonderausstattung rund 683.000 ausgeben.

"Das ist eine erhebliche Investition", sagte Jendricke, aber eine die unabdingbar sei. Drehleitern seien das teuerste was man in Sachen Feuerwehrtechnik machen könne, erläuterte Jendricke. Eigentlich ist der Landkreis verpflichtet bei jeder Stützpunktfeuerwehr ein solches Fahrzeug vorzuhalten, Zur Zeit ist das nur bei einer der drei Stützpunkte der Fall, in zwei weiteren Fällen greift der Landkreis auf die Drehleitern der Kommunen zurück, welche diese ohnehin zusätzlich vorhalten müssen, und übernimmt einen Teil der Finanzierung. Insgesamt Bestünde bei den Feuerwehren weiterer Investitionsbedarf von rund 5 Mio. Euro.

Im November soll die neue Drehleiter da sein und bei der Berufsfeuerwehr der Stadt untergebracht werden. Deren jetziges Fahrzeug geht nach einer Generalüberholung an die freiwillige Feuerwehr Mitte.

Im weiteren ging es vor allem um Investitionen an verschiedenen Schulen: für die energetische Sanierung des Friedrich Schiller Gymnasiums in Bleicherode werden 1,87 Mio. Euro bereitgestellt, 90% der Kosten übernimmt dabei der Bund, 10% das Land Thüringen.

Die Grundschule in Großwechsungen wurde bereits größtenteils saniert, einzig der Turnraum fehlt noch. Dieser sei nicht mehr ansehnlich, berichtete Jendricke, und in seiner Nutzung bereits eingeschränkt, davon habe er sich in der vergangenen Woche selbst überzeugen können, so der Landrat. Der alte Turnraum soll jetzt abgerissen werden. Ein Neubau soll direkt an der Schule entstehen, insgesamt soll die Maßnahme bis zu 1. Mio. Euro kosten. Heute gab der Kreisausschuss zunächst 200.000 Euro für vorbereitende Maßnahmen und die Planung frei.

Auch an der Regelschule Ellrich sind noch Rechnungen zu begleichen, insgesamt gab der Kreisausschuss grünes Licht für rund 120.000 Euro, die man für bewegliches und nicht-bewegliches Inventar ausgegeben hat. An der Nordhäuser Berufsschule wird man mit etwas über 202.000 Euro die Brandschutzmaßnahmen fortsetzen. Die Gelder für die Maßnahmen an den Schulen laufen über die Schulinvestitionspauschale.

Die letzten beiden Punkte befassten sich mit der psychosozialen Betreuung im Landkreis, einer Pflichtaufgabe.
Die Suchtberatung der Diakonie soll demnach 308.513 Euro an Mitteln erhalten, im Haushalt sind diese Posten eingestellt, der Betrag ist ähnlich dem des vergangenen Jahres. Und auch die Beratungsstelle im Südharz Klinikum soll mit 72.885 gefördert werden.

Im Kreisausschuss herrschte heute Einstimmigkeit, zumindest was den öffentlichen Teil anging, der an dieser Stelle sein Ende fand.
Angelo Glashagel
Autor: red

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