Do, 11:05 Uhr
14.04.2016
Landfrauennachmittag in Niedersachswerfen
Erinnerungen an schwere Zeiten
Einmal monatlich treffen sich die Landfrauen in Niedersachswerfen, um über aktuelle Dinge zu sprechen, einen Vortrag zu hören ober sich über das Erlebte auszutauschen. Am Montag erlebten sie einen sehr eindringlichen Nachmittag...
Zu Gast waren Erika Hesse und Gisela Bagemihl vom Verband der Heimatvertrieben. Eindrucksvoll berichteten sie von den Ereignissen nach 1945 und der Flucht aus der Heimat.
Vielen standen bei den Schilderungen die Tränen in den Augen, berichtete Gabriele Witzel, Vorsitzende des Harztorer Seniorenbeirates, die am Treffen teilnahm. Welches Leid diese Frauen ertragen mussten und mit welchem Mut es ihnen gelang zu überleben, können spätere Generationen nur erahnen. Viele Menschen überlebten diese monatelange Flucht nicht.
Eine neue Heimat zu finden, nach diesen Entbehrungen war in der Fremde sehr schwer, berichtete Erika Hesse. Hatte doch die Bevölkerung nach dem Krieg selbst sehr wenig. Aber es fanden sich in Niedersachswerfen viele Bürger, die halfen die größte Not zu lindern.
An die Flucht der Frauen erinnert das Mahnmal in Niedersachswerfen, das hinter der Kirche an der Harzstraße zu sehen ist. Dieser Nachmittag wird uns noch lange in Erinnerung bleiben, sind sich die Landfrauen sicher.
Sandra Witzel
Autor: swiZu Gast waren Erika Hesse und Gisela Bagemihl vom Verband der Heimatvertrieben. Eindrucksvoll berichteten sie von den Ereignissen nach 1945 und der Flucht aus der Heimat.
Vielen standen bei den Schilderungen die Tränen in den Augen, berichtete Gabriele Witzel, Vorsitzende des Harztorer Seniorenbeirates, die am Treffen teilnahm. Welches Leid diese Frauen ertragen mussten und mit welchem Mut es ihnen gelang zu überleben, können spätere Generationen nur erahnen. Viele Menschen überlebten diese monatelange Flucht nicht.
Eine neue Heimat zu finden, nach diesen Entbehrungen war in der Fremde sehr schwer, berichtete Erika Hesse. Hatte doch die Bevölkerung nach dem Krieg selbst sehr wenig. Aber es fanden sich in Niedersachswerfen viele Bürger, die halfen die größte Not zu lindern.
An die Flucht der Frauen erinnert das Mahnmal in Niedersachswerfen, das hinter der Kirche an der Harzstraße zu sehen ist. Dieser Nachmittag wird uns noch lange in Erinnerung bleiben, sind sich die Landfrauen sicher.
Sandra Witzel



