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Di, 14:59 Uhr
12.04.2016
Rotkäppchen-Mumm stellten Bilanz vor

Innovationen erobern Spitzenposition

Eine erfolgreiche Jahresbilanz, die weitere Stärkung der Marktposition, eine starke Dachmarke Rotkäppchen, der sichtbare Fortschritt der internationalen Aktivitäten und Akquisitionen mit Potenzial – diese Themen standen im Mittelpunkt der Bilanz-Pressekonferenz der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien GmbH, Freyburg (Unstrut)...


„Wir erreichen mit unserer starken Dachmarke Rotkäppchen so viele Konsumenten wie nie zuvor. Der Gesamtabsatz des Unternehmens ist um 2,8 Prozent gewachsen. Das zeigt uns deutlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind“ stellt Christof Queisser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien bei der Präsentation der Jahresergebnisse des deutschen Sektmarktführers in Leipzig fest.

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Es sind zwei Zahlen, die den Erfolg der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien im Jahr 2015 besonders verdeutlichen: Das Absatzergebnis von insgesamt 253,0 Millionen Flaschen und der Gesamtumsatz von 911,9 Millionen Euro. In beiden Bereichen konnte somit ein erfreuliches Plus erreicht werden. Zudem wurde der Marktanteil im deutschen Sektmarkt auf mittlerweile 54,9 Prozent ausgebaut – vier Sektmarken des Hauses sind unter den Top 6 platziert.

Klarer Marktführer ist Rotkäppchen, der erneut um 0,4 Prozent auf nunmehr 38,3 Prozent zulegen konnte. „Positiv zu betonen ist die Entwicklung unserer Marke Mumm, die ein starkes Absatzplus von 16,9 Prozent erreicht hat“, so Christof Queisser.

Besonders zufrieden zeigt sich Queisser bei der Betrachtung der jüngsten Ergebnisse von Rotkäppchen Fruchtsecco: Bereits ein Jahr nach der Markteinführung in 2014 wurde auch in der modernen, jungen Kategorie der Prickelnden Weinhaltigen Getränke die Marktführerschaft erreicht und im letzten Jahr erfolgreich ausgebaut.

Positive Entwicklungen sind auch im Bereich Spirituosen zu verzeichnen – 45,9 Millionen abgesetzter Flaschen bedeuten ein Plus von 2,4 Prozent. Damit hat sich die Neuausrichtung des Geschäftsbereichs Spirituosen bewährt.

Außerordentlich zufrieden zeigte sich Queisser in Leipzig bei der Präsentation der Ergebnisse der beiden Weinmarken des Hauses, Blanchet und Rotkäppchen Qualitätswein: Beide konnten deutlich wachsen. Insgesamt 19,2 Millionen abgesetzter Flaschen Wein bedeuten eine Ergebnisverbesserung im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Millionen Flaschen oder 7,5 Prozent.

Ein weiterer Schwerpunkt der Bilanz-Pressekonferenz war die Darstellung der Akquisitionen des letzten Jahres. Erwähnenswert ist dabei, dass neben den Spirituosenmarken Fläminger Jagd, Feiner alter Asmussen, Balle Rum und Boddel Rum mit Sprizzerò de Martin seit November 2015 auch ein traditioneller Aperitivo-Premix zum Sortiment gehört. Mit der Übernahme der italienischen Marke Originale Sprizzerò de Martin – erlesene italienische Weine, sorgfältig ausgesuchte Kräuter und natürliche Aromen sind die Basis des seit 1934 in Norditalien streng gehüteten Familienrezeptes – haben die Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien ihr erfolgreiches und innovatives Markenportfolio mit einem Trendsetter ergänzt, dessen markante 0,25l-Dosen sich durch ein modernes, elegantes Design auszeichnen. „Mit Sprizzerò de Martin sprechen wir besonders trendbewusste Genießerinnen an, die eine moderne, urbane Trinkkultur mit italienischem Lifestyle schätzen“, so Christof Queisser.

Sichtbare Entwicklungen gibt es auch im Bereich der Internationalisierung der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien. Hier zeigt die Etablierung des Geschäftsbereichs International erste Wirkung. „Wir haben uns Ende letzten Jahres entschieden, mit Rotkäppchen Sekt in den tschechischen Markt einzutreten. Dabei setzen wir auf die Kraft unserer Dachmarke Rotkäppchen – und wissen zugleich, dass wir hier als Newcomer durchaus einen langen Atem bei der Erreichung unserer Ziele mitbringen müssen“, fasst Queisser zusammen.

Im Jahr 2015 gab es wieder bedeutende Investitionen in die technologische Infrastruktur des Unternehmens, rund 15 Millionen Euro wurden dazu verwendet. Als erstes deutsches Sekthaus installierten die Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien eine technologisch neue Entalkoholisierungsanlage. Auch in neues Equipment für Weinmischgetränke wurde am Standort Eltville am Rhein investiert.

Der Spirituosenstandort Nordhausen am Harz wurde als einer der leistungsstärksten Spirituosenhersteller Deutschlands nachhaltig positioniert. Die Investition in eine neue, energieeffiziente Maischekolonne für feinste Korndestillate bedeutet die Sicherung der besten Qualität und leistet einen wichtigen Beitrag für den Erhalt der über 500-jährigen Brenntradition in Nordhausen, von dem besonders die starke Dachmarke Echter Nordhäuser profitiert.

In Nordhausen wurde ein Absatz von 45,9 Millionen Flaschen (Vorjahr: 44,8 Millionen Flaschen), das entspricht einem Plus von 1,1 Millionen Flaschen oder 2,4 Prozent. Der Umsatz ging leicht auf 218 Millionen Euro zurück (Vorjahr: 219,1 Millionen Euro). Hingegen stieg der Marktanteil auf 8,8 Prozent (Vorjahr: 8,0 Prozent).

In Nordhausen sind derzeit 115 Frauen und Männer beschäftigt, davon befinden sich sieben in einer Ausbildung. Im Mittelpunkt des Investitionsgeschehens stand im abgelaufenen Geschäftsjahr die Etablierung einer neuen Maischedestillationsanlage. Wir hatten darüber ausführlich berichtet.

Beim Ausblick auf das kommende Jahr zeigt sich Christof Queisser verhalten optimistisch. Mit den attraktiven Produktinnovationen, Akquisitionen und der Internationalisierung hat das Unternehmen seine gesunde Basis verbreitert. „Uns ist bewusst, dass wir uns in einem dynamischen Marktumfeld mit großen Herausforderungen bewegen, in dem wir uns immer wieder neu beweisen müssen. Wir sind auf dem richtigen Weg und mit unseren Innovationen am Puls der Zeit.“
Autor: red

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Kommentare
Flitzpiepe
12.04.2016, 15:37 Uhr
Förstertrunk?!
Wann gibt es endlich wieder den Förstertrunk?
Nur die Marke und das Rezept aufkaufen, um das dann in der Versenkung verschwinden zu lassen, ist nicht im Sinne der Nordhäuser Traditionen.
Solange es den Förstertrunk nicht wieder gibt, boykottiere ich sämtliche Nordbrand/Rotkäppchen Produkte! Und ich weiß, dass ich nicht der Einzige bin, der so denkt!
I.H.
13.04.2016, 11:44 Uhr
Kann man von Umsatzsteigerung sprechen,
wenn man 4 Spirituosenmarken (Fläminger, Asmussen, Balle, Boddel) übernimmt? Da erscheinen die 2,4% Umsatzsteigerung im Spirituosensegment doch gleich in einem anderen Licht. Mit den derzeitigen Chemieschnäpsen überzeugt mich diese Firma nicht mehr. Meinem Vorkommentator schließe ich mich uneingeschränkt an. Nordbrand produziert nur noch Masse, keine Klasse. Da greife ich lieber auf höher preisige, qualitativ bessere Produkte der Wettbewerber zurück.
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