eic kyf msh nnz uhz tv nt
Di, 11:09 Uhr
12.04.2016
Ein Brief, der nicht abgeschickt wurde

Wenigstens Erwartungen

Die nnz hatte gestern über einen Brief berichtet, den der Stadtrat in der vergangenen Woche per Beschluss an die Thüringer Landesregierung gesandt hatte. Doch dieser "Bettelbrief" ist quasi die weichgespülte Version des ersten Entwurfs...


Anzeige symplr (1)
Alles begann mit einem Entwurf , den Prof. Ansgar Malich aus der CDU-Fraktion erarbeitet hatte, der wurde in einer sich anschließenden Diskussion mit leichten Korrekturen und Ergänzungen versehen und sollte eigentlich nach Erfurt geschickt werden. Hierin wurde nicht gebettelt, sondern es wurden Erwartungen an die Landesregierung formuliert. Erwartungen sind im Politsprech sozusagen die Vorstufe der Forderungen.

Aber selbst dieser Entwurf war den Stadtratsfraktionen zu scharf, die ihre Mitglieder als Genossen anreden. Man konnte sich gegenüber den Regierenden nicht allzuweit auflehnen. Das geht ja überhaupt nicht, immer schön bei der Parteidisziplin bleiben.

Das Ergebnis der Schönfärberei war letztlich der Bettelbrief, der vom Stadtrat in der vergangenen Woche verabschiedet wurde.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Treuhänder
12.04.2016, 13:41 Uhr
Parteien
Alles wird parteipolitisch betrachtet und stellt sich als Hindernis heraus. Es sollten wirtschaftliche Aspekte entscheiden. Es kann nur das ausgegeben werden, was sozusagen erwirtschaftet wird. Damit tun sich Politiker schwer, sie glauben vermutlich Steuergelder sind unbegrenzt vorhanden. Beispiele dafür gibt es genügend, wie z.B die Hamburger Elbphilharmonie und der BER Berlin Brandenburg.
Peter59
12.04.2016, 15:43 Uhr
"Genosse" in der CDU??????
Ich denke Malich ist in der CDU-oder? Wenn die neue Anrede so ist, sage ich: Lieber "Genosse" Zeh, lassen Sie endlich die Straßen in Nordhausen renovieren, in Sondershausen geschieht das bereits.......
Glaskugel
12.04.2016, 16:20 Uhr
Genosse Peter
einfach noch mal lesen. Dann noch mal lesen und verstehen. Dann kommentieren. Dann klappt's auch mit den Fraktionen, in denen sich die Mitglieder mit Genosse anreden.
Rainer H.
13.04.2016, 16:16 Uhr
Besetzung Kulturausschuß / Theater
Schaut man über die Homepage der Stadt auf die Besetzung er Ausschüsse und da insbesondere auf den Kulturausschuss, dann wird schon klar, warum so ein gut ausformuliertes Schreiben eines Professors, der rein ums die Sache kämpft nicht weiter favorisiert wird.

Mitglieder der Genossen sind Rinke, Müller und die Mitteldorfs. Das sagt schon alles. Frau Mitteldorf, die hier selbst noch durch die Straßen lief und allen erzählte welchen Aufschwung die Kultur dieser Satdt nun mit ihrer Person und der Linken hätte, musste nach einem Jahr erkennen, NICHTS von Ihren Versprechungen kann Sie einhalten. Und dann soll Sie als Landtagsabgeordnete einen "kleinen Dorfausschuss" einen zornigen Brief an ihre eigene Regierung senden, wo es knallt? Nein das geht nicht und so haben Müller, Rinke Mitteldorf eine weichgespüllte Variante beschlossen mit sie lächelnd den Kulturausschuss verlassen konnten.
Diese Scheinheiligkeit legte schon die ehemalige Oberbürgermeisterin zu tage, deren Leitspruch bis heute ist: "Die Gelder sind alle da, sie müssen nur abgerufen werden". Das sagt meine Bank auch immer!
Nordhäuser Freiheit
13.04.2016, 18:17 Uhr
Politikspielchen - Meine Wette: Minister Hoff wird um ein paar Hunderttausend ....
... für das Nordhäuser Theater nachlegen, damit Frau Mitteldorf, Frau Rinke und Herr Jendricke (rot rote Koalitionäre) das Gesicht in Nordhausen wahren können. Selbst dieser Aufschlag wird aber nicht reichen, weil die Stadtkasse leer ist.

Rinke &Co werden das als ihren Verhandlungserfolg verkaufen und versuchen, Zeh vorzuführen.

Dieser hat aber von Rinke und Jendricke eine leere Stadtkasse übernommen. Das sollte er dann mutig sagen.
Treuhänder
13.04.2016, 21:22 Uhr
Sanierung
Wer soll die Sanierung des Theaters in Höhe von 17 Millionen Euro bezahlen? Was kann mit diesem Geld nicht alles gemacht werden? Vielleicht kostenloses Schulessen oder keine Gebühren für Kindergärten. Zu den 17 Millionen sind doch 500.000 im Jahr nicht der Rede wert.

Die SPD wird es schon richten. Die Stadt ist zwar auf Bedarfszuweisungen vom Land angewiesen, aber wen interessiert das schon. Im Geldausgeben, wohl gemerkt, Steuergelder, muss man es nicht so genau nehmen.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)