Di, 09:45 Uhr
05.04.2016
Beigeordnetenwahl im Landkreis
LINKE wird sich noch gedulden müssen
Seit Wochen "scharren" sie mit den Polit-Füßen - die versammelten Linken im Nordhäuser Kreistag. Schließlich wollen sie wieder an der hauptamtlichen Macht im Landratsamt teilhaben. Doch nun ist vermutlich die Geduld eine wichtige Tugend...
Zur Ausgangssituation: Mit dem Wechsel von Jutta Krauth in der Nordhäuser Rathaus ist die Stelle des ersten hauptamtlichen Beigeordneten in der Kreisverwaltung vakant. Und da bei Geld ein Einsparwillen diverser Kreistagsmitglieder mehrheitlich nicht erkennbar war und die Gäste der jüngsten Kreistagssitzung sich die absurdesten Begründungen
für das Nicht-Sparen anhören mussten, soll nun wieder besetzt werden.
Die Ist-Situation: Obwohl der Nachfolger von Jutta Krauth de facto schon feststeht, müssen gewisse Formalitäten eingehalten werden. So verständigte sich gestern der Ältestenrat, dass das Verfahren der Wahl am kommenden Montag, also am 18. April, mit einer Kreistagssitzung eingeleitet wird. Dort geht es nämlich um die Festlegung der Besoldungsgruppe. Die steht fest, es wird mit 95prozentiger Wahrscheinlichkeit die möglichst höchste sein.
Dann kann ausgeschrieben werden, wobei für die Zeit der Bewerbung und die Zeit der Sichtung der eingegangenen Bewerbungen immer mehrere Wochen vergehen müssen. Und das wird bis zum dann folgenden regulären Kreistag am 24. Mai nicht mehr zu schaffen sein.
Man bedenke: die LINKEN machen Druck und vermutlich wird es Mitte Juni noch mal einen Kreistag geben, an dem gewählt wird. Nach Informationen der nnz wird dann ein bereits jetzt feststehender Kandidat gewählt - Stefan Nüßle. Der rutscht einfach von seinem derzeitigen Job als zweiter hauptamtlicher Beigeordneter auf die Stelle des Ersten.
Heißt also für LINKE: weiter warten, denn erst nach der Sommerpause kann dann ihr Kandidat gewählt werden. Den aber in den eigenen Reihen zu finden, das wird nicht so schnell machbar sein. Wenn in den kommunalen Unternehmen auch schon mal ein linker Kommunalpolitiker Werkleiter werden kann, der als einzigen Abschluss ein Abitur in der Tasche hatte, so wird der Landrat jetzt darauf drängen, dass zumindest eine Person im Spitzentrio einen juristischen Abschluss sei eigen nennen kann.
Da sucht man bei den Linken im Landkreis Nordhausen vermutlich vergeblich und so halten die Genossen seit Wochen Ausschau. Fündig geworden könnten sie in Eisenach sein. Dort, in der Nähe der Oberbürgermeisterin, soll ein Jurist tätig sein, der das rote Parteibuch in der Tasche hat und auch schon mehrfach kandidierte.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redZur Ausgangssituation: Mit dem Wechsel von Jutta Krauth in der Nordhäuser Rathaus ist die Stelle des ersten hauptamtlichen Beigeordneten in der Kreisverwaltung vakant. Und da bei Geld ein Einsparwillen diverser Kreistagsmitglieder mehrheitlich nicht erkennbar war und die Gäste der jüngsten Kreistagssitzung sich die absurdesten Begründungen
für das Nicht-Sparen anhören mussten, soll nun wieder besetzt werden.
Die Ist-Situation: Obwohl der Nachfolger von Jutta Krauth de facto schon feststeht, müssen gewisse Formalitäten eingehalten werden. So verständigte sich gestern der Ältestenrat, dass das Verfahren der Wahl am kommenden Montag, also am 18. April, mit einer Kreistagssitzung eingeleitet wird. Dort geht es nämlich um die Festlegung der Besoldungsgruppe. Die steht fest, es wird mit 95prozentiger Wahrscheinlichkeit die möglichst höchste sein.
Dann kann ausgeschrieben werden, wobei für die Zeit der Bewerbung und die Zeit der Sichtung der eingegangenen Bewerbungen immer mehrere Wochen vergehen müssen. Und das wird bis zum dann folgenden regulären Kreistag am 24. Mai nicht mehr zu schaffen sein.
Man bedenke: die LINKEN machen Druck und vermutlich wird es Mitte Juni noch mal einen Kreistag geben, an dem gewählt wird. Nach Informationen der nnz wird dann ein bereits jetzt feststehender Kandidat gewählt - Stefan Nüßle. Der rutscht einfach von seinem derzeitigen Job als zweiter hauptamtlicher Beigeordneter auf die Stelle des Ersten.
Heißt also für LINKE: weiter warten, denn erst nach der Sommerpause kann dann ihr Kandidat gewählt werden. Den aber in den eigenen Reihen zu finden, das wird nicht so schnell machbar sein. Wenn in den kommunalen Unternehmen auch schon mal ein linker Kommunalpolitiker Werkleiter werden kann, der als einzigen Abschluss ein Abitur in der Tasche hatte, so wird der Landrat jetzt darauf drängen, dass zumindest eine Person im Spitzentrio einen juristischen Abschluss sei eigen nennen kann.
Da sucht man bei den Linken im Landkreis Nordhausen vermutlich vergeblich und so halten die Genossen seit Wochen Ausschau. Fündig geworden könnten sie in Eisenach sein. Dort, in der Nähe der Oberbürgermeisterin, soll ein Jurist tätig sein, der das rote Parteibuch in der Tasche hat und auch schon mehrfach kandidierte.
Peter-Stefan Greiner

