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Do, 12:48 Uhr
31.03.2016
CDU Abgeordneter in Nordhausen

Grund lud zu Bürgergespräch

Gestern hatte unser Bundestagsabgeordneter und Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU Bundestagsfraktion Manfred Grund am Nachmittag zu einer Bürgersprechstunde geladen. Zahlreiche Bürger hätten die Gelegenheit wahrgenommen, Ihre Fragen oder auch Probleme mit dem Abgeordneten zu besprechen, heißt es aus der Nordhäuser CDU...

Dabei ging es vorrangig um die Themen Asylpolitik, Bundestagswahl, Rentenpolitik und persönliche Anliegen. Seit vielen Jahren wird die Bürgersprechstunde gern angenommen. Der nächste Termin wird wie gewohnt rechtzeitig über die Medien mitgeteilt.

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Anschließend hatten alle Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit an einem Informationsstand auf dem Rathausplatz Herrn Grund, MdB bei einem Gespräch zu begegnen. „Wir möchten auch außerhalb von Wahlzeiten für die Bürgerinnen und Bürger als Ansprechpartner zur Verfügung stehen“ so der Stadtverbandsvorsitzende Stefan Nüßle. Er freute sich über die Unterstützung durch den Bundestagsabgeordneten Manfred Grund. Leider wurde diese Möglichkeit wenig genutzt.

19.00 Uhr trafen sich die CDU-Mitglieder des Stadtverbandes Nordhausen in der Gaststätte Brandenburg zum monatlichen Stammtisch.

Bürgergespräch vor dem Rathaus - der Bundestagsabgeordnete Manfred Grund stand Rede und Antwort (Foto: Kerstin Linsel) Bürgergespräch vor dem Rathaus - der Bundestagsabgeordnete Manfred Grund stand Rede und Antwort (Foto: Kerstin Linsel)

Hier berichtete Herr Grund ausführlich über die aktuelle Lage im Bund und in der Welt. In der sich anschließenden Diskussion ging es vorrangig um das Thema Asylpolitik. Alle Fragen wurden vom Abgeordneten kompetent beantwortet. Alle Anregungen nahm er dankbar an und versprach, sie in seiner künftigen Arbeit zu berücksichtigen.

Der Abend war für alle Anwesenden sehr interessant und informativ und klang in gemütlicher Runde aus.
Kerstin Linsel
Wahlkreisbüro Nordhausen
Autor: red

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Kommentare
Real Human
01.04.2016, 12:36 Uhr
Schritt in die richtige Richtung – mehr nicht!
Endlich scheint unser lokal ranghöchster Volksvertreter zu realisieren, dass Teile seines Volkes angefangen haben, Amok zu laufen und dass es für ein Business as usual nicht nur längst zu spät ist, sondern schon immer war. „Business as usual“ heißt nämlich auch, den Kapitalismus als „naturgegeben“ anzuerkennen, was in den „Volksparteien“ Usus ist.

Dabei war auch die CDU schon einmal weiter, als sie in ihrem Ahlener Programm (https://de.wikipedia.org/wiki/Ahlener_Programm) u.a. erklärte:

„Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden. Nach dem furchtbaren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenbruch als Folge einer verbrecherischen Machtpolitik kann nur eine Neuordnung von Grund aus erfolgen.
Inhalt und Ziel dieser sozialen und wirtschaftlichen Neuordnung kann nicht mehr das kapitalistische Gewinn- und Machtstreben, sondern nur das Wohlergehen unseres Volkes sein. Durch eine gemeinschaftliche Ordnung soll das deutsche Volk eine Wirtschafts- und Sozialverfassung erhalten, die dem Recht und der Würde des Menschen entspricht, dem geistigen und materiellen Aufbau unseres Volkes dient und den inneren und äußeren Frieden sichert.“

„Den Kapitalismus abschaffen“ ist nicht gleichbedeutend mit der Negierung der Marktwirtschaft. Vielmehr geht es um eine qualifizierte Demokratisierung – zumindest der größeren – Betriebe. Marktwirtschaft schließt auch die Möglichkeit des Scheiterns (z.B. „Marktbereinigung“) mit ein. Deshalb muss in einer postbarbarischen Gesellschaft nach unten ein soziales Netz aufgespannt sein, das aber noch ausreichend motiviert, produktiv tätig zu sein. Die „Karotte“ sollte dabei aber eindeutig im Vordergrund stehen. (Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Zuckerbrot_und_Peitsche !) Die „Soziale Marktwirtschaft“ sollte dies leisten. Doch dann kam der „Genosse der Bosse“ mit seinem „Fordern und Fördern“ von dem in der Praxis nur das Überfordern übrig geblieben ist.

Ich habe es selbst erlebt. Mit 57 noch mindestens 10 Bewerbungen pro Woche nachweisen. „Da ist wohl Jemandem ins Gehirn geschissen worden?“, habe ich mir realistischerweise gesagt!

In Mitteleuropa haben wir es aber noch(!) mit einem relativ(!) moderaten Kapitalismus zu tun. Doch schon trifft ein heimisches „Prekariat“ auf Menschen(!), die wegen akuter Lebensgefahr aus ihrer Heimat fliehen und nun als hochmotivierte Konkurrenten auf dem deutschen Arbeits- und Wohnungsmarkt auftauchen. Dass da Viele nach alternativen Parteien suchen, ist in einer „Demokratie“ doch wohl normal!?

Aber das ist noch längst nicht Alles! Diese Neubürger haben in ihrer großen Mehrheit auch noch ein stark religiöses Weltbild, das viel ausgeprägter als das heutige(!) Christentum auch Gewalt zur Durchsetzung sozialer Forderungen nicht ausschließt. Kaum ein Christ würde heute noch öffentlich aggressiv fordern, „Das Christentum ist die Lösung für alle Probleme der Welt!“ Dagegen ist „Der Islam ist die Lösung!“ unter Muslimen weit verbreiteter. Leider ist dies auch die mangelnde Bildung. Was oft aus jungen Muslimen wird, die die Perspektivlosigkeit der französischen Banlieues (Bannmeilen) erfahren haben, wissen wir aus den „Lügenmedien“. Das droht uns mittelfristig auch in Deutschland. Und darauf haben unsere „Volksparteien“ nur leere Floskeln als Antwort.

Wirkliche Antworten wären ernsthafte Bemühungen, eine gerechte Welt zu schaffen. Das aber würde den Kampf gegen den internationalen Kapitalismus voraussetzen, wozu weder die heutige CDU noch die SPD bereit sind. Ich bin mal auf das offizielle Parteiprogramm der AfD gespannt.
U. Alukard
01.04.2016, 14:29 Uhr
Dieser Beitrag ist das Beste,
was ich seit langem zur sozialen Marktwirtschaft gelesen habe.
Auch ich habe in der Schule gelernt, dass "Der stinkende, faulende Kapitalismus" keine Zukunft hat.
Ich vermute aber, dass er sich nicht so leicht, durch Wahlen, abschaffen lassen wird.
Da bedarf es einer größeren Unterstützung im Volk, und den Germanen in den alten, gebrauchten Bundesländern geht es dafür noch zu gut, um ihre "geliebte" CDU nicht zu wählen!
Der Mut was neues zu wagen ist im Osten doch weiter verbreitet.
Ich bin dabei, wenn neue Wege beschritten werden!
So wie jetzt darf es nicht weiter gehen!
Macht mit, für Frieden und Wohlstand.
Sagt der Uwe
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