Mo, 13:57 Uhr
07.03.2016
Thüringer Museumspädagogen trafen sich in Nordhausen
Mit wenig Geld viel machen
Heute trafen sich Museumspädagogen aus ganz Thüringen in den Räumen der Flohburg. Gemeinsam diskutierte man die Herausforderungen der musealen Bildungsarbeit. An Geld und Personal mangelt es überall, da heißt es kreativ werden. Für ihre Arbeit bekamen die Nordhäuser Kollegen schon einmal viel Lob...
Wie kann man mit wenig Geld viel machen? Diese Fragen müssen sich nicht nur die Nordhäuser Museen immer wieder stellen, auch im Rest des Freistaates herrscht in der Museumslandschaft zumeist der Rotstift.
Mit der Bildungsarbeit im Museum setzte sich heute der Arbeitskreis Museumspädagogik des Thüringer Museumsverbandes auseinander. Im stadtgeschichtlichen Museum Flohburg waren Pädagogen aus Arnstadt, Heiligenstadt, Greiz, Meinigen, Sonderhausen, Jena und natürlich Nordhausen zu Gast.
Die Diskussionen seien sehr offen und sehr interessiert verlaufen, sagte Jürgen Rennebach, der das Museum Tabakspeicher leitet und in der Flohburg für die Ausstellung zuständig ist. Man habe die eigenen drei Häuser und ihre Ideen und Rezepte in Sachen Museumspädagogik vorgestellt, so Rennebach, und viel Lob von den Kollegen geernter, die sich insbesondere über die Flohburg erstaunt gezeigt hätten.
Man will aber auch für sich selbst neues aus den Gesprächen mitnehmen, meinte Rosi Hilger, welche die Arbeit der drei städtischen Museen koordiniert. "Wir wollen uns weiterentwickeln", sagte die Kulturamtsmitarbeiterin, zur Zeit sei man dabei, die Angebote zusammenzufassen und aufeinander abzustimmen. Man konzentriere sich dabei auf die thematischen Schwerpunkte der jeweiligen Häuser und will Doppelungen im Angebot vermeiden, erklärte Rennebach, "unsere Museen bedingen einander thematisch, sind aber dennoch sehr unterschiedlich".
Angelo Glashagel
Autor: redWie kann man mit wenig Geld viel machen? Diese Fragen müssen sich nicht nur die Nordhäuser Museen immer wieder stellen, auch im Rest des Freistaates herrscht in der Museumslandschaft zumeist der Rotstift.
Mit der Bildungsarbeit im Museum setzte sich heute der Arbeitskreis Museumspädagogik des Thüringer Museumsverbandes auseinander. Im stadtgeschichtlichen Museum Flohburg waren Pädagogen aus Arnstadt, Heiligenstadt, Greiz, Meinigen, Sonderhausen, Jena und natürlich Nordhausen zu Gast.
Die Diskussionen seien sehr offen und sehr interessiert verlaufen, sagte Jürgen Rennebach, der das Museum Tabakspeicher leitet und in der Flohburg für die Ausstellung zuständig ist. Man habe die eigenen drei Häuser und ihre Ideen und Rezepte in Sachen Museumspädagogik vorgestellt, so Rennebach, und viel Lob von den Kollegen geernter, die sich insbesondere über die Flohburg erstaunt gezeigt hätten.
Man will aber auch für sich selbst neues aus den Gesprächen mitnehmen, meinte Rosi Hilger, welche die Arbeit der drei städtischen Museen koordiniert. "Wir wollen uns weiterentwickeln", sagte die Kulturamtsmitarbeiterin, zur Zeit sei man dabei, die Angebote zusammenzufassen und aufeinander abzustimmen. Man konzentriere sich dabei auf die thematischen Schwerpunkte der jeweiligen Häuser und will Doppelungen im Angebot vermeiden, erklärte Rennebach, "unsere Museen bedingen einander thematisch, sind aber dennoch sehr unterschiedlich".
Angelo Glashagel


