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Mi, 13:45 Uhr
04.07.2001

Ringtausch zwischen Stadt und Kreis

Nordhausen (nnz). Der Beschluß des Kreistages zur Übertragung der Halle der Freundschaft könnte ein Nachspiel haben. Noch ist die Genehmigung seitens des Landesverwaltungsamtes nicht sicher.

Die Halle der Freundschaft wurde vom Landkreis praktisch an die Stadt verschenkt. Und selbst Verkäufe für den symbolischen Preis von einer Mark seien nicht rechtes, so die Landesverwalter in Weimar. Bereits in er Sitzung des Kreistages meldeten einige Mitglieder starke Bedenken an.

Nicht so konfliktreich wird der Deal in der Stadtverwaltung gesehen, eigentlich sei der Übertrag der Halle der Freundschaft ein Bestandteil eines groß angelegten Tausches. Der Landkreis erhalte das Schulgebäude und die Turnhalle des jetzigen Schulstandortes „Am Frauenberg“, als Zugabe noch die ehemalige Berufsschule in der Breitscheitstraße. Diese Übergabe würde jedoch erst nach dem Jahr 2003 erfolgen, da bis zu diesem Zeitpunkt der Schulbetrieb aufrecht erhalten werde.

Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) erinnerte daran, dass man dem Landkreis die Halle der Freundschaft Anfang der 90er Jahre kostenlos überlassen habe. Dort sollte eigentlich eine Schulsporthalle gebaut werden. Eigentlich, denn gebaut wurde nicht, der Verfall nicht aufgehalten, nur abgesichert. Mit dem bevorstehenden Abriß der Halle und der Etablierung eines Zentrums für den Freitzeitsport komme man der eigentlichen Zweckbestimmung wieder sehr nahe, so Rinke heute in einem Pressegespräch.
Autor: nnz

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