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Fr, 11:58 Uhr
19.02.2016
Foodsharing in Nordhausen

Wider der Verschwendung

Unvorstellbare Mengen an eigentlich frischen Lebensmitteln wandern jeden Tag auf die Müllhalden des Landes, da ist auch Nordhausen keine Ausnahme. Inzwischen gibt es aber auch vor Ort Ansätze, diesem speziellen Irrsinn entgegen zu wirken. Kommende Woche lädt die Initiative "Foodsharing" dazu ein, über konkrete Schritte zu sprechen...

Wider der Verschwendung - kommende Woche trifft sich die Foodsharin Initiative (Foto: Stephanie Kespohl) Wider der Verschwendung - kommende Woche trifft sich die Foodsharin Initiative (Foto: Stephanie Kespohl)

Ganz neu ist die Idee Lebensmittel, die man nicht mehr benötigt, mit anderen zu teilen nicht mehr - die Gruppe "Foodsharing Nordhausen" gründete sich bereits im Sommer letzten Jahres. Gemeinsam will man einen Beitrag gegen die Lebensmittelverschwendung in Nordhausen leisten.

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Primäres Mittel dazu sind zur Zeit noch die sozialen Medien - genauer genommen die Facebook-Seite der Gruppe. Die ist in den letzten Monaten zusehends gewachsen und zählt inzwischen immerhin 249 Mitglieder. Man postet Bilder von Lebensmitteln, die man abgegeben möchte, tauscht allgemeine Informationen rund ums Thema aus und berichtet über andere Herangehensweisen, wie etwa die Initiative "GoFair" an der Nordhäuser Hochschule die den "Fair-Teiler" im Karzer, dem Studentenclub, aufgestellt hat. So verbinden sich auf einfachem Weg nachhaltige Gedanken.

Doch nicht jeder oder jede Interessierte nutzt die sozialen Medien. Daher ist nun ein weiterer Schritt geplant, um gemeinsam vor Ort etwas gegen die Verschwendung von Lebensmitteln zu unternehmen. Initiatorin Stephanie Kespohl lädt alle Neugierigen am kommenden Dienstag, den 23.02., ab 20 Uhr in den Club T 37, am Taschenberg 37 in Nordhausen ein, um gemeinsam Ideen zu finden, wie Foodsharing in das Stadtleben integriert werden kann. „Ich denke, dass vieles auch über Telefonketten geklärt werden kann. Vielleicht haben auch Einzelhändler Interesse uns zu unterstützen. Diese Dinge wollen wir an dem Abend besprechen. So eine Initiative kann nur mit Leben gestaltet werden, wenn es viele Menschen gibt, die sie unterstützen.“, so Stephanie Kespohl. „Durch diese Idee kann ein Beitrag geleistet werden, das Miteinander in Nordhausen zu stärken und das Bewusstsein für unsere Lebensmittel zu steigern“.

Mitstreiter und Interessierte sind herzlich willkommen und können sich bereits auf der Facebookseite über die Initiative zum Lebensmitteltausch informieren.
Autor: red

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