Do, 08:39 Uhr
18.02.2016
57. Vorlesewettbewerb
Ins Landesfinale gelesen
Gestern fand in der Stadtbibliothek der Kreisausscheid des 57. Vorlesewettbewerbs statt. Elf Jungen und Mädchen erprobten ihre Textsicherheit vor Publikum. Inzwischen ist auch bekannt, wer gewonnen hat und zum Landesfinale fahren darf...
Am Ende war es Emily Weihrauch, welche die Jury überzeugen konnte. Die Schülerin der 6. Klasse des Herdergymnasiums hatte sich in der ersten Runde mit einem ausgefallenerem Text hervorgetan - in "Calpurnias faszinierende Forschung" behandelt Autorin Jacqueline Kelly im Altersgerechten Stil die Anfänge der Frauenbewegung im Amerika des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
Das Feld der Vorleserinnen und Vorleser sei eng gewesen, sagte Jury-Mitglied und Bibliotheksmitarbeiterin Barbara Roesch, die schon so manchen Vorlesewettbewerb erlebt hat. "Die Wahl ist der Jury wirklich, wirklich schwer gefallen", sagte Roesch, am Ende sei nicht nur die Leseleistung belohnt worden, sondern auch der Mut, sich mit dem eigenen Können dem Publikum zu stellen.
Seit 57. Jahren organisiert der Bundesverband der Buchhändler den Wettbewerb nun schon, das Finale findet traditionell in Berlin statt. Bis dahin hatten es Vorleser aus Nordhausen schon einmal geschafft, erinnerte sich Buchhändler Dietrich Rose, der gestern die Moderation übernommen hatte.
Die Wahl ist der Jury schwer gefallen, am Ende gewinnt Emily Weihrauch vom Herder Gymnasium den 57. Vorlesewettbewerb in Nordhausen (Foto: Angelo Glashagel)
Für Emily heißt die nächste Station aber erst einmal Erfurt. Dort findet Ende April das Landesfinale statt und nur wer hier besteht kann nach Berlin.
Ob man nun in die Hauptstadt, sei es Erfurt oder Berlin, fahren kann oder nicht, ist am Ende aber zweitrangig. "Es ging bei den Vorlesewettbewerben schon immer darum die Freude am lesen zu wecken", sagte Bibliothekarin Roesch, "und das ist eine gute Sache". In diesem Sinne war schon gestern dabei sein alles.
Angelo Glashagel
Autor: redAm Ende war es Emily Weihrauch, welche die Jury überzeugen konnte. Die Schülerin der 6. Klasse des Herdergymnasiums hatte sich in der ersten Runde mit einem ausgefallenerem Text hervorgetan - in "Calpurnias faszinierende Forschung" behandelt Autorin Jacqueline Kelly im Altersgerechten Stil die Anfänge der Frauenbewegung im Amerika des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
Das Feld der Vorleserinnen und Vorleser sei eng gewesen, sagte Jury-Mitglied und Bibliotheksmitarbeiterin Barbara Roesch, die schon so manchen Vorlesewettbewerb erlebt hat. "Die Wahl ist der Jury wirklich, wirklich schwer gefallen", sagte Roesch, am Ende sei nicht nur die Leseleistung belohnt worden, sondern auch der Mut, sich mit dem eigenen Können dem Publikum zu stellen.
Seit 57. Jahren organisiert der Bundesverband der Buchhändler den Wettbewerb nun schon, das Finale findet traditionell in Berlin statt. Bis dahin hatten es Vorleser aus Nordhausen schon einmal geschafft, erinnerte sich Buchhändler Dietrich Rose, der gestern die Moderation übernommen hatte.
Die Wahl ist der Jury schwer gefallen, am Ende gewinnt Emily Weihrauch vom Herder Gymnasium den 57. Vorlesewettbewerb in Nordhausen (Foto: Angelo Glashagel)
Für Emily heißt die nächste Station aber erst einmal Erfurt. Dort findet Ende April das Landesfinale statt und nur wer hier besteht kann nach Berlin.
Ob man nun in die Hauptstadt, sei es Erfurt oder Berlin, fahren kann oder nicht, ist am Ende aber zweitrangig. "Es ging bei den Vorlesewettbewerben schon immer darum die Freude am lesen zu wecken", sagte Bibliothekarin Roesch, "und das ist eine gute Sache". In diesem Sinne war schon gestern dabei sein alles.
Angelo Glashagel

